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Kesselersche Maschinenbauanstalt - Reloaded Traditional Cache

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Hidden : 6/14/2012
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Die Vulkanstraße ist bei der Greifswalder Straßenregulierung im Jahr 1869 nach dem Gott Vulcanus benannt worden, dem Gott des Feuers, der Schmiede- und der Schmelzkunst. Vermutlich haben die alten Stadtväter diesen Namen in Gedanken an die Eisengießerei ausgesucht, die sich seit 1840 auf dem Grundstück Vulkanstraße / Brinkstraße befand. Bis zum ersten Weltkrieg wurden dort Dampfschiffe und Eisenbahnwagons hergestellt. Das Industrieunternehmen war seinerzeit das Zweitgrößte in Greifswald. Kaum zu glauben, wenn man sich den erhaltenen Teil der Fabrik in der Vulkanstraße anschaut.

Die alte Fabrikhalle in der Vulkanstraße ist das letzte Überbleibsel der Kesselerschen Maschinenbauanstalt. An den Torbögen ist gut zu erahnen, dass das Gebäude einst als Wagonbauhalle genutzt wurde. Wo um die Jahrhundertwende eine Maschinenbauanstalt mit Schmiede, Putzerei, Dreherei und Montierwerkstatt stand, befinden sich heute zumeist Mehrfamilienhäuser und das Betriebsgelände der DHL.
Die alte Halle wurde rekonstruiert und ermöglicht nun Studenten das Wohnen im Denkmal.

Über die Jahre wechselten die Besitzer des Betriebsgeländes. Nach dem Fabrikgründer Theodor Labahn übernahm die Familie Kesseler 1855 für 50 Jahre die Leitung des Unternehmens, weitere Eigentümer folgten. Das Produktionsprofil wechselte im Laufe der Zeit. Im Zuge dessen wurden Werkstätten und Hallen immer auch um- und neugebaut, andere vollständig abgerissen.

In den 50er Jahren setzte dann die Bebauung der Vulkanstraße mit Wohnhäusern ein, so dass heute von der einstigen Maschinenfabrik nur noch wenige Spuren zu entdecken sind. In den Büchern und Bildbänden zur Greifswalder Stadtgeschichte wird von der Kesselerschen Maschinenbauanstalt berichtet.

Beschreibungen zufolge soll es stets ein ganz besonderes Schauspiel gewesen sein, wenn die über 40 Meter langen Fluss- und Raddampfer von der Fabrik zum Hafen transportiert wurden. Auf niedrigen Wagengestellen wurden die Dampfschiffe von dutzenden Pferden von der Vulkan- bis hinunter in die Salinenstraße gezogen.

Zuletzt hatte eine Außenstelle der SMA Schiffs- Metall- und Anlagenbau GmbH & Co. KG Lubmin ihren Sitz in dem erhaltenen Teil der Maschinenfabrik. Aber auch das dürfte eine ganze Weile her sein…

Informationen aus der Mieterzeitung der WVG Greifswald (Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH Greifswald), Heft 2/2005

Additional Hints (Decrypt)

bora

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)