Die Ville
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Die Ville ist ein geologischer Halbhorst, der beim Einsinken der Kölner Bucht zurückgeblieben ist. Der Ostrand der Ville ist durch die Erosion des Rheins überprägt. Die Bruchlinie zum Swisttal und zur Erft ist deutlicher zu sehen (siehe Geologie der Niederrheinischen Bucht). Die Ville dacht nach Norden ab. Sie ist im Kottenforst bis zu 180 m ü. NN hoch. Im Norden verliert sie sich und geht nördlich Frimmersdorf 98 m ü. NN in die Jülicher Börde über. Durch das Aufschütten von Abraum aus dem naheliegenden Braunkohletagebau sind in der nördlichen Ville Hochkippen entstanden wie zum Beispiel die Glessener Höhe (ca. 209 m ü. NN). In den Tagebaurestlöchern der Gruben entstanden zahlreiche Seen und Weiher, die Villeseen.