Im Herbst 1941 wurde Obergefreiter Felix Franzen aus Gevenich an die Ostfront des Zweiten Weltkrieges verlegt. Hier war er an der Zweiten Schlacht um Charkow beteiligt, einer größeren Schlacht im Deutsch-Sowjetischen Krieg, welche vom 12. bis 28. Mai 1942 in der Nähe von Charkow in der heutigen Ukraine stattfand. Während dieser Schlacht wurde Felix Franzen durch eine Schussverletzung in die Brust lebensgefährlich verletzt, welcher er am 08. Juli 1942 im Lazarett erlag. Er wurde auf dem Soldatenfriedhof von Charkow beigesetzt.

Die Nachricht vom seinem Tode gab seinem älteren Bruder Peter Franzen den Anlass, ein Holzkreuz bei Bildschnitzer Wilhelm Müller fertigen zu lassen. Dies stellte er zum Gedenken an seinen gefallenen Bruder „Auf der Gasse“ auf. Noch heute steht das Kreuz an seinem ursprünglichen Platz und wird von engagierten Gevenichern in gepflegtem Zustand gehalten.
An der Stelle des Kreuzes hat wohl vorher ein verfallenes Kreuz gestanden, über dessen Widmung und Herkunft jedoch keiner mehr etwas sagen kann.