Kleiner Tradi in den Mauern einer beeindruckenden, versteckten Ruine.
Gesamtdauer zu Fuß: ca. 60-90 Minuten.
BITTE BEACHTEN: Es führt eine Leiter und ein schmaler Pfad zur Ruine. Im Winter kann es schwieriger sein, die Ruine zu erreichen.
ZU JEDER JAHRESZEIT IST DER AUFSTIEG ZUR RUINE UND BESONDERS DER AUFENTHALT DORT FÜR KLEINKINDER UNGEEIGNET!
Trittsicherheit ist Pflicht!
Es gibt Bereiche in der Ruine, die bei einem falschen Schritt lebensgefährlich sein können, da die Ruine an einer steil abfallenden Felswand liegt (s. Bild).
Bitte achtet darauf und besonders auf eure Kinder - seilt sie gegebenenfalls an.
Der Cache liegt in einem geschützen, ungefährlichen Bereich! Es ist nicht notwendig, für den Cache waghalsige Kletteraktionen durchzuführen!
Eine Parkmöglichkeit gibt es bei N 46° 44.813 E 09° 04.352
Da der Empfang an steilen Felsen gewöhnlich eher schlecht ist, nehmt bitte die Spoilerbilder zur Suche mit.

Die Ruinen der Burg Schwarzenstein liegen nordwestlich der Kirche St. Joseph auf einem länglichen Felskopf, der auf der Talseite senkrecht tief abfällt.
Die Anlage zieht sich über eine Länge von etwa 40 Metern und besteht aus einem nicht überbauten Mittelteil, einem Ost- und einem Westteil. Im westlichen Teil mit polygonalem Grundriss ist auf der Nordseite die Tür angelegt, die über eine Holzkonstruktion über dem Abgrund erreicht werden konnte. Der Türsturz bestand aus einer Steinplatte, ein Kanal für den Schiebebalken und ausgesparte Drehpfanne haben sich erhalten. In den Wänden finden sich kubische plattenverkleidete Wandnischen und Schartenfenster. Darüber lag früher wohl ein hölzerner, bewohnbarer Oberbau. Eine doppelflüglige Tür führte in den mittleren Teil der Anlage, eine weitere Tür mit Rundbogen in den östlichen, älteren Teil, der einen mehrteiligen Wohnbau enthielt.
Der östliche Mauerzahn ist vom Zerfall bedroht. Der oberste Teil mit einer hübschen plattenverkleideten Nische, die in beiden Büchern von Clavadetscher und Meyer noch abgebildet ist, ist bereits eingestürzt.
Die ganze Anlage ist stark überwachsen und im Zerfall begriffen. Vom Negativ eines in die Südmauer eingemauerten Baumes, wie es Clavadetscher erwähnt, ist kaum mehr etwas zu erkennen. Das Plateau war bergseits von einer Ringmauer umgeben, die sich in ansehnlichen Resten erhalten hat.
Weitere Infos, speziell zur Geschichte der Burg, unter: Wikipedia
WICHTIG: Mein aktueller Aufenthaltsort ist in Deutschland, aber ich habe dafür gesorgt, dass zu den Zeiten, in denen ich nicht vor Ort bin, sowohl ein Cacherteam, meine Familie als auch befreundete Einheimische die eventuell akute Wartung übernehmen.