Kleines Wiesental
Mit Beginn des Jahres 2009 bekam Baden-Württemberg eine neue rund 80 Quadratkilometer große Gemeinde mit dem Namen "Kleines Wiesental". Zu dieser neuen Gemeinde gehören die bisher selbstständigen Gemeinden Bürchau, Elbenschwand, Neuenweg, Sallneck, Tegernau, Raich, Wies und Wieslet, die jetzt zu Ortsteile der neuen Einheitsgemeinde sind. Im Kleinen Wiesental leben rund 3000 Menschen.
Wies
Wies liegt mit seinen zahlreichen Nebenorten im Kleinen Wiesental südlich des Belchenmassivs, westlich des 912 Meter hohen Hörnle. Der Ort grenzt im Norden an Neuenweg, im Osten an Raich und Tegernau, im Süden an Sallneck und Steinen sowie im Westen an Malsburg-Marzell.
Seine Nebenorte sind: Demberg, Fischenberg, Kühlenbronn, Ritterhof , Stockmatt und Wambach
Urkundlich wird Wies erstmals im Jahr 1259 erwähnt und wurde von eigenem Ortsadel verwaltet. Es waren die Herren von Wies, eingesetzte Ministeriale der Herren von Rötteln. Sie hatten unweit des Dorfes eine kleine Burg, von der allerdings heute nichts mehr erhalten ist.
Traditionell übten die Menschen im vom Wald umgebenen Wies die Gewerbe des Webers, Köhlers und Naglers aus. Daran erinnern noch heute die Flurnamen der Umgebung, die "Kohlermättle" oder "Köhlgarten" heißen. Zeitweise wurde auch in einen nahen Bergwerk nach Schwertspart, Blei und Silber gefördert.
Nach dem Rückgang der Landwirtschaft wurde Wies zunehmend Wohnort für Berufspendler, die ihren Lebensunterhalt in den naheliegenden Zentren des Südschwarzwalds verdienen. Auch der Tourismus spielt für die Region eine bedeutende Rolle.
Anmerkung: Auch wenn es sich um einen DRIVE-IN handelt - die Ortschaft dürft ihr gerne mit einem kleinen Spaziergang erkunden.