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Skipolise vanDango: Des Schlusslogs erster Teil:
Liebe Trauergemeinde
Unten beim Kirchenfeldgymer, ja grad unter dem ehemaligen Zimmer des Klameth vorn an der Helvetiastrasse, genau dort, wo der verhasste Deutschlehrer die Katze von der Zellerkäthle von Seite 22 auf Seite 23 im Buch wirft, dort wächst still und leise ein Baum. Am 20 6. 2012, dem Tag der Eröffnung des Caches wars noch ein kleiner Baum. Ein zartes Pflänzli, das noch viel Unterstützung nötig hatte. Die Stadtgärtnerei hat ihm auch einen anständigen Pfahl zur Seite gestellt, der wiederum in Position gehalten wurde von einer ebenfalls hölzigen Diagonalstrebe.
Die Eingeborenen wunderten sich schon etwas, als dann an jenem Juni Freitag, kurz vor Feierabend nochmal einer anrückte mit noch einem Schwir und den jetzt auch noch in den Boden rammte.
Einerseits durfte man stolz sein auf unsere Stadtgärtnerei, wie sie zu ihrem Baum-Nachwuchs schaute, andererseits, wie der Typ daherkam, in Crocs und das Fourgonettli voll mit eher parkpflege-ferner Gerätschaft. Auf grosse Diskussionen liess er sich nicht ein, murmelte etwas von "halt Auftrag" und wies mit Blick auf die Uhr vor allem auf nahendes Wochenende hin.
Dass kurz darauf die Mannen von der Stadtgärtnerei ein neues schnadiges und die Identity jetzt anständig corporierendes Outfit bekamen, mag Zufall sein, aber ich kann's mir schon vorstellen, dass jemand aus der doch vornehmeren Helvetiastrasse angerufen und sich beschwert hat, man sei hier kein Slum und man solle doch etwas geschnigletere Mannen für die Grünraumpflege vorbeischicken. Auf alle Fälle hiess die Stadtgärtnerei dann bald nicht mehr Stadtgärtnerei, sondern Stadtgrün Bern.
Dass der Pfosten nicht ganz die Funktion hatte, welche jeder vernünftige Mensch ihm zumisst, sondern einen mit Magnetclip zumachbaren Hohlraum hatte, merkte niemand, auch etliche der suchenden Cacher nicht. Der Magnetclip im Rundholz hatte vor allem die Funktion im Listing eben "magnetisch" benannt werden zu können.
Allerdings wurde das ganze doch entdeckt, als man im Frühjahr 2015 eben bei BernSchönGrün übers städtische Baumkataster ging und für Baum 6280 den Jugendschutz zu lockern beschloss, und die Stützkonstruktion zugunsten eines Dreibeins aufgab, das die Doppelfunktion hatte, die juvenile Acer campestre vor übertreibenden Autostossstangen unten herum zu schützen und oben das nötige Korrektiv zu geben, dass der sich nicht verzworgle und irgendwohin wachse, man kennt die Leute unten im Quartier, die rufen schnell mal an.
Beim Verschreddern des Stützpflock - oder schlummert die Originaldose zu GC3NYD9 irgendwo unerkannt einen Second-Hand-Dornröschen-Schlaf? - da müssen sie's doch gemerkt haben. Wenn Neodym gehäckselt wird, so hört man das!
Das war dann auch ein Zeichen. Ohne Pfosten ist der Cache nur halb so witzig und die Landschaft ist - man kann es sich vorstellen, wenn man die Anwohner und ihre Telefonate dort unten etwas kennt - versteckmässig etwas armselig.
Zum Glück war noch die Fahrverbotshalterung, die übermütige Gymeler zum Befahren des Schulhausplatzes abhalten sollte. Ein Rahmen ohne Verbotstafel haltet aber nicht mal ein Milchbubi von einem Gymeler von was auch immer ab, aber irgendwie machte eine solche Tafel auch keinen - pardon: auf korrektem Gymeler-Deutsch schreibt man immer noch: ergibt eine solche Tafel keinen Sinn, ist just grad doch das die offizielle Zufahrt für die Veloeinstellhalle.
Im Clandestinismus gibt es ein Verschleierungsprinzip, wirksamer als alle enigmierten Krypto-Schriften dieser Welt zusammen: "willst Du was verbergen, so versteck darüber was belangloses".

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Mein Name ist Eugen

A cache by Skipolise vanDango Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 06/20/2012
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Update vom 30. 3. 2015:
Eugen wird langsam erwachsen. Ebenso das kleine zarte Bäumchen vor dem leidigen Institut, das hatte jahrelang eine stadtgärtnerische Haltestange und diese Haltestange seit Juni 2012 ebenfalls einen Stütz-Chnebu mit einer Aushölung für einen Cache...
Aber jetzt: Bäumchen selbständig, Stütze weg, Chnebu und Cache stadtseitig mitentsorgt.
Ich lasse Eugen noch einmal kurz aufleben, diesmal als "Other", immer noch und jetzt offensichtlich magnetisch, Hüfthöhe und ca. 10 Meter südlicher, dafür nur noch etwa 5 cm Jugend-Verdüsternden entfernt. Alles etwas exponiert und provokativ, so wie es sich für Eugen gehört, aber ein würdiger Abgang in die Adoleszenz...Nimm zum Loggen einen auch auf Feucht spurenden Schreiber mit.

Parcourslänge: 1.5 km – hindernisfrei – allzeit- und allwettertauglich – ohne Buch in der Hand wohl kaum lösbar.

Mein Name ist Eugen. Kennern und Kennerinnen sagt das genug. Wer das Buch – ja da kann man fast nur sagen, irrtümlicherweise – nicht kennt, beschaffe es sich. Kaufe es in der Zytglogge-Buchhandlung zwischen Station 2 und 3, leihe es in der Kornhausbiblere bei Posten 3 aus oder erwerbe es als Occasion bei einem der Antiquare an der Rathausgasse etwas östlich davon.

Ohne Buch schaffst Du es nicht. Nimm „den Eugen“  mit auf die Suche, machs wie Schliemann, als er Troja entdeckte, auch er hielt dabei seinen Homer in den Händen. So bist Du gegenüber den Muggels in der Oeffentlichkeit legitimiert und Du kannst dir forschend erlauben was Du willst.

A propos Forschen: Ein Hinweis ist z'mitts auf der Strasse, der andere ännet der selben. Du kannst beide aber von  sicherer Warte aus erkennen, wenn Du trotzdem zusammengekarrt wirst, behaupte nicht, man habe dich nicht gewarnt. Gestalte aber dein Verhalten so, dass Du gegenüber Kindern dieses erklären kannst ohne rot zu werden.

Der Cache führt dich an Originalschauplätze dieses Bijous der Bildungsromane. Fünf Fragen und die Antworten ergeben sich aus einer Beobachtung vor Ort und einem literarischen Hinweis. Du musst nicht das ganze Buch stante pede lesen, die einschlägigen Passagen sind seitenmässig im nahen Umfeld der aufgelisteten und kursiv dargestellten Eingangszitate.

Meines Wissens gelten die Seitenangaben bei allen 30 Auflagen, der Verlag hat scheint's zwar 3 mal gewechselt, das Layout ist bis heute aber genau gleich geblieben.

Was musst Du sonst noch wissen?
Mit so filigranem und mädchenhaften Zeugs wie Pinzetten oder Spiegelchen hätten sich unsere Helden nie abgegeben, die kannst Du heute zu Hause lassen, auf der Suche musst Du nix abschrauben, auseinandersägen oder umlöten. Unterwegs darfst Du dir durchaus was getrauen, dieser Stadt tut etwas Klamauk durchaus gut, doch werde beim Final wieder diskret und seriös.
Musst Du Buchstaben zu Zahlen machen, dann benutz das bekannte System A=1....Z=26.
Und noch zu den Umlauten: aus Ä mach AE, usw.
Leider gibts für einmal unterwegs grad keine schön sich anbietende Brätlistelle. Aber immerhin, zwischen Station 3 und 4 hast Du mit etwas Föhn dein herrliches Alpenpanorama.

 

STATION 1:    N46 56.824 E7 27.009

Denn an der Herrengasse wohne ich nebst meinen Eltern im zweiten Stock und Wrigleys im Parterre.
[Mein Name ist Eugen, Seite 10]

Stehst Du, geneigter Rätsler wirklich vor dem richtigen Gebäude? Das Satellitensignal hier ist wirr, aber der Vater des Autors war Münsterpfarrer. Und dies ist das Haus, wo jeweils der Münsterpfarrer, aktuell die Münsterpfarrerin auch wohnte und heute noch wohnt.

Rekonstruiere vor Ort die damalige Wohnsituation:
Wieviele Lütis hatte es damals im Türgreis? Wieviele Parteien sinds heute?
Nimm die Differenz = _ (a)
Mindestens zwei weitere Herren waren im Dachstock einquartiert, aber nur einer von ihnen namentlich bekannt. Ja es ist der, welcher drei Seiten weiter in einen schlimmen Unfall verwickelt wird. Nimm den Zahlenwert des 2. Buchstabens seines Nachnahmens = _ (b)
b - a = A = _

Abb. 1 zu Station 1)
   Das Scharreisen. Schau genau, es soll dir bei der Hausidentifikation behilflich sein.

 

STATION 2:   N46 56.827 E7 26.949

Oben an der Herrengasse, zwischen den Pflastersteinen hat es ein ideales Loch. Nun kann doch niemand von uns im Ernst verlangen, dass wir nur der Schule wegen achtlos an diesem Loch und an den darum herum versammelten Herrengässler-Buben vorbeigehen!
[Mein Name ist Eugen, Seite 60]

Die Zeiten haben sich seit 1955 ein klein wenig verändert. Ein gepflegtes Märmelispiel an besagtem Loch ist kaum mehr möglich, um nicht zu sagen selbstmörderisch.

Aber – und das ist eine archäologische Sensation - das Loch existiert noch!

Achtung: ab Frühling 2014 Grossbaustelle. Die Universitätsbiblere wird umgebaut. Es geht um Zentimeter. Grad noch erkennbar, aber momentan nicht spektakulär zmitts auf der Strasse und wird so halt auch nicht von darüberrollenden Autopneus blankgeputzt...

Wir haben eine ganz legendäre Partie nachgestellt und fragen: Wie viele Punkte sind im Spiel? Ziehe vom Ergebnis noch den neunfachen Wert des im realen Loch Verbliebenen ab.
BC =  _ _


Abb. 2 zu Station 2) Eine legendäre Partie. Bezieh zur Gesamtbeurteilung ebenfalls die Sachverständigen-Meinug auf Seite 62 mit ein und beachte, dass die hier abgebildeten Gledel alle klein sind.

 

STATION 3:

N46 56.935 E7 26.866

...dieses Vermögen verwandelten wir leider in einen Sack Kastanien. Mit grosser Lust öffneten wir unterwegs eine nach der anderen und fanden eine jede besetzt von einem Wurm. Lieber Leser: Es ist nicht schön in einen Wurm zu beissen. Noch weniger in zwei. Das ist wie ein Mund voll Unrat, und es darf nicht verwundern, dass wir nach dem siebenten Biss in hellen Zorn gerieten: Der Valtanggoli musste etwas vom Zustand seiner Maronis gewusst haben, und trotzdem verkaufte er sie uns für unser sauer verdientes Geld. Das musste gerächt werden, und es lag ja auf der Hand, wie das zu geschehen hatte.
[Mein Name ist Eugen, Seite 85]

Das Schicksal des auf die Reise geschickten Maronihäuschens steht auf den Seiten 84-86 und nimmt unten am Brunngasshalden-Gländer sein Ende.

Wir fragen: Welche Farbe hatte das Häuschen und wie gross war zu dieser Zeit das Vermögen der jungen Herren Pfister und Stalder?

Und wieviele miteinander verbundene Geländerpfosten, inklusive Halbpföstli rauschen bei der Abfahrt am armen Maronihändler vorbei?
Anzahl Geländerpfosten = _ _ (d)

Vermögen (auf ganze Franken gerundet) = _ (e)

Farbe des Häuschens =  _  _  _  -  _  _  _  _  _. 
Zahlenwert des ersten Buchstabens nach dem Bindestrich = _ (f)

Rechne: (d + e) : f = DE = _ _

 


Abb. 3 zu Station 3) Das Panorama der Grabenpromenade. Rekonstruiere die kritischen Phasen der unfreiwilligen Fahrt und such nach Spuren aus der Zeit.

 

STATION 4:

N46 56.617 E7 26.946

Was sollten wir jetzt mit dem Wrigley in seinem Helm? Hinter dem Museumsgarten begann die Öffentlichkeit, kam das Trottoir mit den Menschen; der Helvetiaplatz; die Kirchenfeldbrücke mit dem Polizisten!
Noch ein paar Schritte weiter oder eine halbe Minute gezögert, und wir waren erkannt und vielleicht verhaftet!
So schlichen wir uns denn einstweilen hinunter neben das riesige Tor, nahe ans Gitter in die Tujahecke...
[Mein Name ist Eugen, Seite 38]

Hier irrt der edle Ritter Eisenhut, „ke Ahnig vor Botanik“ - wie man bei uns sagt. Obschon im Museumsgarten seit der Zeit ein paar Mal kräftig umgestochen wurde,  lässt sich vor Ort die damalige Situation dennoch gut rekonstruieren. Was für ein Busch steht heute noch direkt links hinter dem Tor?

Rechne:
Differenz zwischen Zahlenwert der realen und der vermeintlichen Strauchart – 1 = __ = F

Abb. 4 zu Station 4) Der Tuja: Wir halten uns orthografisch an die 13. Auflage aus dem Jahr 1975, halte Du dich ans Listing!

 

 

STATION 5:

N46 56.633 E7 26.942

Was ich diese Helvetia aus Eisen, diese Riesenmadam hasse, seitdem man mir einst in der zweiten Klasse gesagt hatte, ich solle ihr auf den Schoss klettern, und dann drücke mich der Bäschteli auf seinem Kodak ab, und das sei eine schöne Erinnerung.
[Mein Name ist Eugen, Seite 30]

Es steht nirgends, hier sei klettern verboten. Also halt dich daran und stell die Szene nach.
Von diesem Sujet macht doch jede hochgeladene Foto Freude!
Und wenn Du schon auf ihr bist: Schau ihr in die Augen, Kleines! Aber ist die Riesenmadam wirklich Helvetia? Mitnichten! Wenn die Figur schon auf die Buchstaben -ia enden soll, dann:

__ __ __ __ __ __ __ __ __ __ oder nach alter Rechtschreibung: __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __

Nimm die beiden ersten Buchstaben und zwar von beiden, also nach neuer und alter Rechtschreibung und zähl die ganzen Zahlenwerte dieser 2 x 2 Buchstaben zusammen = _ _ = GH

FINAL:

N46° 56.ABC / E7° DE. FGH
Werde hier bitte wieder etwas diskret., denn der Schatz befindet sich bloss 2 - 3 Meter vor einem der Orte, welche die Jugend verdüstern.
[Mein Name ist Eugen, Seite 30]
Es gibt etliche dieser Orte der Schmach, Schande und der täglichen Pein in der Stadt Bern. Obschon der Autor versuchte, diese "Unorte" zu anonymisieren, damit sie dem Vergessen heimfallen, spricht einiges dafür, dass sich das Schlussversteck unmittelbar über der Stelle befindet, wo eine arme Cousine nach einer Misshandlung in der Gosse gelandet ist.
Anders ausgedrückt: Schlag nach im "Eugen" ab Seite 22 zum Stichwort "Zellerkäthle".
Und noch etwas: wenn wir wie so viele andere auch schreiben "magnetisch", glaubt Ihr es uns erst hinterher.
Und viel Platz für Krimskrams hats auch nicht wirklich.

Additional Hints (Decrypt)

Fgngvba 2: m’zvggm va qre Npugyrgmgra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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