Die Ulmen in ganz Europa sind vom Ulmensterben bedroht. Dagegen wollten wir etwas tun und eine neue Ulme pflanzen. Damit dieses Vorhaben gelingt, haben wir uns vorher genau über die Bedürfnisse der Ulme informiert, alle verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse berücksichtigt und eine Bodenanalyse in Auftrag gegeben.
Ganz wichtig für das Anwachsen der Ulme ist, dass der Boden nicht mehr als 50 ng/kg Antimon enthält. Zum Glück ist das in der Elbaue der Fall, so dass die erste Voraussetzung für das Gedeihen unserer Ulme erfüllt war. Dafür enthält der Boden hier gebundenes Bor in einer Konzentration von 19,3 mg/kg. Das ist gut, denn es stärkt die Abwehrkraft der Ulme gegen den Gemeinen Ulmenbohrer (auch Ulmensplintkäfer genannt). Im Elbauenboden ist auch das äußerst seltene Heliumoxid enthalten, das die Nährstoffaufnahme durch die Ulmenwurzeln um eine Zehnerpotenz verbessert. Das ebenfalls bei der Bodenanalyse nachgewiesene Ytterbium stammt wahrscheinlich aus dem Bergbau des 16. bis 19. Jahrhunderts in Böhmen, ist aber in der nachgewiesenen Menge von 17,3 µg/kg ungefährlich für unsere Ulme.
Nachdem wir unseren Ulmensamen gesät hatten, musste das Pflänzchen natürlich mit einer speziellen Nährstoffmischung gedüngt werden, damit es auch tatsächlich anwächst. Dieser Dünger enthält 11,6 % Magnesium, damit die Blätter saftig grün werden. Für kräftige Wurzeln sorgen 1,49 % Kobalt und für starke Äste sind 2,8 % Kalzium in unserer Spezialmischung enthalten. Aufgefüllt wurde das Ganze mit gemahlener Holzkohle, denn schließlich ist Kohlenstoff ein Grundbestandteil aller Pflanzen.
Das Wetter meinte es gut mit unserer Ulme und die Elbe lieferte immer genug Wasser für kräftiges Wachstum. So ist aus unserem Ulmensamen ein prächtiger Baum geworden. Überzeugt Euch selbst davon! Wir wünschen Euch viel Spaß dabei! Bitte seid vorsichtig beim Heben der Dose! Gerade bei schönem Wetter sind hier manchmal viele Muggels unterwegs ud der Cache wurde schon einmal mutwillig zerstört.

Ob ihr die richtigen Koordinaten ermittelt habt, könnt ihr mit dem Geochecker prüfen. GeoChecker.com.