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Sportplatz Weinböhla Traditional Cache

This cache has been archived.

Susi Sonnenschein: [b]Hallo lambi01,

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.[/b]

Sollten sich neue Umstände ergeben, kontaktiere mich bitte [u]unter Angabe der GC*****-Nummer oder noch besser dem Link[/u] zum Cache. Ich kann den Cache innerhalb von 3 Monaten auch wieder aus dem Archiv holen, wenn er den Guidelines entspricht.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.

Mit (trotzdem) sonnigen Grüßen

[b][red]Susi Sonnenschein[/red][/b]
Volunteer Geocaching.com Reviewer

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Hidden : 6/23/2012
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Ein Cache mit einem Aufwand von 5 Min.

Die Weinböhlaer Turnerschaften mit ihren Spielabteilungen ehrten F. L. Jahn durch das Setzen „Jahnsteines" 1911 auf der Turnerhöhe anlässlich der 100. Wiederkehr der Eröffnung des „ersten Turnerplatzes" in Berlin und nach Fertigstellung des Sportplatzes an der Spitzgrundstraße durch die Namensgebung „Ludwig-Jahn-Sportplatz" (später in den 60er Jahren „Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportstätte").

In Gedenken an K. F. Friesen pflanzten Weinböhlaer Sportler eine Eiche (Einfahrt Sportstätte), wo auch nach wechselnden Standorten im Schatten dieses Baumes ein „Jahn-Obolisk" seinen Platz fand. Die Vorbildwirkung von Jahn und Friesen stand in der Erziehung der Weinböhler Sportjugend, auch bei manch zeitlicher Überbewertung bzw. auch Verschmähung dieser beiden Persönlichkeiten, stets Pate.

Trotz dieser Zweigleisigkeit der Turnerschaft banden beide Vereine mit den vielen anderen nach der Jahrhundertwende eine große Anzahl von Weinböhlaer Bürgern. Gerätschaften konnten durch Sammlungen oder großzügigen Sportgönnern erstanden werden. In den Spielabteilungen beim TuS und dem ATSV spielten die Turner wettkampfmäßig Raffball sowie Ringhockey. Es gab auch schon Tendenzen, sehr viel Übungszeiten für den Fußball und das Ballweitwerfen, zu nutzen. Im Mai 1914 gründete sich der Fußballclub „Rasensport". Dieser schloß sich nach kurzem Alleingang noch vor Ausbruch des 1. Weltkrieges mit 26 Sportfreunden dem ATSV an.

Mit dem Beginn des 1. Weltkrieges kam auch die zivile sportliche Tätigkeit zum Erliegen. „HOPP, HOPP" und sportlich ging es nun auf den Kasernenhöfen zu. Bei den grausigen Massen- und Materialschlachten mussten leider auch viele Weinböhlaer Männer und damit Mitglieder der Sportvereine für „Kaiser und Vaterland" ihr Leben lassen. Im Kirchfriedhof zeugt das Ehrenmal noch heute von dieser traurigen Bilanz.

Nach dem 1. Weltkrieg und den Revolutionsmonaten gewann im Frühjahr 1919 in den einzelnen Vereinen das sportliche Treiben in Weinböhla wieder an Normalität. Die Turner des ATSV durften jetzt die Turnhalle an der Schule nutzen. Durch den Bau des „Elbgaubades" 1920 bildeten sich Wassersportriegen.

Umzug auf der Martinstr.
Mit Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der Gemeinde erschlossen Arbeitslose den alten Kalkbruch 1922 zum Sportplatz. Damit wurde der Fußballsport und die Leichtathletik im Ort gefördert. Doch auch die Wanderfreunde fassten sich im März 1921 im Touristikverband „Naturfreunde" zusammen und unternahmen straffe Wanderungen in die nähere Umgebung und in das grenznahe Gebiet der CSR. Im gleichen Jahr wurde neben dem Turnerkreuz auch das „Turnerzeichen DT" beim TuS angewandt.

Die schweren Inflationsjahre überstanden beide Vereine durch gute Führung und Planung sowie sachgemäßen Umgang mit den Finanzen.

Ab 1926 übten sich die TuS-Turner im Handball und trugen Übungsspiele auswärts aus. Im Frühjahr 1928 kam es dann zum ersten offiziellen Handballspiel auf dem Jahn-Sportplatz einer TuS-Mannschaft aus Weinböhla gegen eine Nauendorfer Turnerauswahl. Im Juni 1926 gründete sich der VfB Weinböhla (Verein für Ballspiele) und baute mit seinen Mitgliedern zwei Jahre lang einen Sportplatz im Südosten Weinböhlas („Heimatdanksiedlung" am Ende der Roten-Kreuz-Straße). Die Platzweihe war dann im Juni 1928 mit Umzug und Spielen der VfB Fußballer (gegen Preußen Biehla) und der VfB Handballer (gegen Strehlaer Ballspielclub).

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