Niemöllers Mühle Traditional Cache
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (micro)
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Niemöllers Mühle
Die letzte noch funktionstüchtige Historische Wassermühle in Bielefeld
erstmalig genannt: 1535
restauriert und wiedereröffnet 1994
Der Eintritt ist frei.
Die Mühle kann von 14 bis 17 Uhr besichtigt werden.
*** EIN HISTORISCHER ORT ALSO BITTE NICHTS KAPUTT TRAMPELN ODER BESCHÄDIGEN ***
1535 die Mühle "nuwere mole" an der "Lüttere Dyken" wird erstmalig in einer Auflistung des Brackweder Vogts
Samson Hoberg genannt
1556 in einem Abgabenverzeichnis (Urbar) wird ein Johan Niemolner als Besitzer der Mühle genannt.
Im 18. Jahrhundert
gehörte die Mühle zu den "Königlich Preußischen - Mühlen" und war eine Zwangsmühle, in der die Bauern aus Quelle, Ummein, Steinhagen, Brock-
und Sandhagen ihr Korn mahlen lassen mussten.
Der Bauer (Colon) Grewer - genannt Niemöller - wurde bis 1764 als Zeitpächter der Mühle genannt.
1776 heiratete ein Musketier Lauckhus Niemöllers älteste Tochter, er über-nahm nicht nur die hochverschuldete Mühle, sondern auch noch den Namen. Er war ein guter Geschäftsmann und errichtete:
1780 ein neues Mühlengebäude
1788 einen Mühlendamm und
1898 wurde neben dem Mühlengebäude eine Schleifmühle "Feilenhauerei" errichtet (1981 abgebrochen).
Die Mühle Niemöller arbeitete unter dem letzten Müller August Niemöller bis in die 1950er Jahre hinein.
1950 Die Stadt Bielefeld kaufte die Mühle samt der Hofanlage.
Das Mühlengebäude verfiel in Laufe der Zeit.
1984 erdachte eine Gruppe des Stadtteil-vereins Queller Gemeinschaft e.V. einen
"Rettungsverein Alte Mühle" zu gründen, um das Mühlengrundstück
zu pachten und die Mühle wiederherzustellen.
1986 - 1991 Viel Eigenleistung bei der Entrüm-pelung und die Arbeit des Handwerk-bildungszentrums Brackwede ließen von 1986-1991 das Mühlengebäude wieder entstehen.
Der Verkauf von "Mühlenaktien" schuf ein Grundkapital für einen geplanten Förderverein.
1991 - 1994
19.4.1991 Gründung des " Verein der Freunde und Förderer der Mühle Niemöller in Quelle e.V." mit dem Ziel, die Mühle zu neuem Leben zu erwecken.
Es konnte eine ausgediente Mühlen-technik mit drei Mahlwerken (aus
einer Wassermühle in Borgholzhausen-Kleekamp) erworben werden, die in vielen Arbeitsstunden unter fleißiger Mithilfe der Vereinsmitglieder und auch von Schülern aus der "Mühlen-AG" der Gesamtschule Brackwede gereinigt, entrostet und für den Einbau vorbereitet werden.
Eine großzügige Spende der Stiftung Kunst und Kultur der Sparkasse Bielefeld ermöglichte es erst, die fehlenden Teile zu ergänzen, bauliche Veränderungen vorzunehmen und alles fachmännisch einbauen zu lassen.
Der Einbau verzögerte sich dadurch, dass die abgelaufenen Wasserrechte neu beantragt werden mussten. Da Maßnahmen zum Hochwasserschutz und zur ökologischen Durchlässigkeit der Lutter erforderlich sind, konnten zunächst nur vorläufige Wasserrechte erteilt werden.
1994 konnte nach fast 10-jährigen Bemühungen die Mühle Niemöller wieder eröffnet werden.
Der "Mühlenverein" hat es sich seitdem zu Aufgabe gemacht, die Mühle regelmäßig zu betreiben. Das oberschlächtige Wasserrad setzt ein Getriebe in Bewegung, welches drei Mahlsteine antreiben kann.
Ein Mahlgang ist vollständig aufgebaut. Hier können wir frisches Schot aus biologisch angebutem Roggen und weizen mahlen
Das frische Schrot kann gekauft werden, eine kleine Sammlung Brot-Backrezepte gibt es dazu.
Mit Hilfe der Lehrwerkstatt der Stadtwerke Bielefeld konnte ein alter Generator überholt und im Getriebe-keller eingebaut werden, so kann nun mit Hilfe von Wasserkraft Strom erzeugt werden.
Auf dem Dachboden der Mühle ist ein Ausstellungsraum eingerichtet, in dem wechselnde Ausstellungen regionaler Künstler oder Handwerker gezeigt werden.
Additional Hints
(No hints available.)
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