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TV-Kult: Die Schwarzwaldklinik Traditional Cache

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Hidden : 6/28/2012
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Ein Cache meiner Reihe "TV-Kult". Diese Reihe beschäftigt sich mit Fernsehserien und Sendungen, die inzwischen Kult-Status erreicht haben. Der jeweilige Cache befindet sich an einem Ort mit Bezug zur jeweiligen Serie oder Sendung.

In jedem Cache gibt es Sammelkarten, von denen jeder Finder (wenn er denn mag) ein Exemplar zum Sammeln mitnehmen darf.
Jetzt gibt es auch den Bonus zur Serie. Für den Bonus werden die Sammelkarten benötigt.

Bitte eigenen Stift mitbringen !

Viel Spaß also beim ersten TV-Kult-Cache: „Die Schwarzwaldklinik“

Vorgeschichte
Das Konzept orientierte sich an der erfolgreichen tschechische Serie „Das Krankenhaus am Rande der Stadt“, die Ende der 1970er-Jahre entstand und als „Mutter“ der Krankenhaus-Serien gilt. In Interviews hat Klausjürgen Wussow auch die US-amerikanische Fernsehserie General Hospital als ein Vorbild für Die Schwarzwaldklinik benannt. Als Autor und geistiger Vater der Serie fungierte Herbert Lichtenfeld, Produzent war Traumschiff-Erfinder Wolfgang Rademann. Rademann hatte bereits in den Jahren zuvor mehrfach versucht, Sender für die Produktion einer Arztserie zu begeistern, war damit aber immer wieder gescheitert. Die Schwarzwaldklinik wurde von der Polyphon Film- und Fernseh GmbH im Auftrag des ZDF und des Österreichischen Rundfunks (ORF) produziert. Im Sommer 1984 bezog ein Team der Polyphon in Glottertal im Schwarzwald zu den Dreharbeiten der ersten Staffel Quartier.
Titelmusik
Ursprünglich war vom ZDF der durch die Vertonung zahlreicher Karl-May-Filme bekannte Martin Böttcher als Komponist für die Titelmelodie der Schwarzwaldklinik vorgesehen. Böttcher hatte bereits eine Titelmelodie geschrieben, konnte sich jedoch mit den Produzenten der Schwarzwaldklinik auf finanzieller Ebene nicht einigen. Deshalb wurde Hans Hammerschmid als Komponist engagiert, der dann die bekannte Schwarzwaldklinik-Titelmusik komponierte. Die von Böttcher ursprünglich für die Schwarzwaldklinik komponierte Titelmusik wurde später durch die ebenfalls vom ZDF produzierte Serie „Forsthaus Falkenau“ bekannt.
Drehorte
Als Außenkulisse für das Gebäude der fiktiven Schwarzwaldklinik diente der in den Jahren 1913 und 1914 erbaute Carlsbau im Glottertal bei Freiburg. Die als Sanatorium genutzte Klinik Glotterbad wurde 1960 von der Landesversicherungsanstalt Baden-Württemberg übernommen, ab 1987 diente sie als Fachklinik für Psychosomatik, Psychotherapeutische und Innere Medizin und zuletzt zur Kinder- und Familienrehabilitation. Im Schwarzwald wurden nur die Außenaufnahmen der Serie gedreht, alle Innenaufnahmen fanden in einem Hamburger Studio statt. Diese Umstände führten immer wieder dazu, dass Fans der Serie hinter der Fassade der Klinik tatsächlich die aus der Serie bekannten Innenkulissen vermuteten und teilweise daran glaubten, dort den Schauspielern zu begegnen. Jörg Michael Herrmann, Leiter der Klinik Glotterbad, erwähnte in einem Interview, dass sich sogar promovierte Chirurgen und Anästhesisten um eine Anstellung in der Schwarzwaldklinik beworben hätten, obwohl die Klinik nicht einmal über einen Operationssaal verfüge. Als Außenkulisse für das Wohnhaus der Familie Brinkmann wurde das Heimatmuseum Hüsli in Grafenhausen verwendet. Dieses Gebäude diente schon 1971 als Drehort für den Film „Schwarzwaldfahrt aus Liebeskummer“ mit Roy Black. Der fiktive Ort, in dem sich die Schwarzwaldklinik befindet, wurde durch das im Kinzigtal liegende Schiltach dargestellt, Drehorte waren der Marktplatz und die Gerbergasse der Altstadt. Der in der Episode „Die Entführung“ stattfindende Banküberfall wurde in der Gemeinde Schluchsee gedreht. Auch weitere bekannte Orte des Schwarzwaldes wie die Triberger Wasserfälle oder der Titisee kamen als Schauplätze in der Serie genauso vor wie die Altstadt von Freiburg; insgesamt wurde an 31 Orten im Schwarzwald gedreht. Die durch die Serie suggerierte Nähe der Handlungsorte besteht in Wirklichkeit jedoch nicht: Der Titisee liegt etwa 30 km östlich des Glottertals, Grafenhausen rund 60 km entfernt. Der durch die TV-Serie als „Schwarzwaldklinik“ berühmt gewordene Carlsbau im Glottertal ist seit 2004 ohne Verwendung und soll, wie im Dezember 2008 bekannt wurde, verkauft werden. Über die Höhe des Preises ist bisher nichts bekannt. Laut Aussage der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg in Karlsruhe gibt es für das Gebäude Kaufinteressenten aus dem ganzen Bundesgebiet. Dabei handelt es sich sowohl um Käufer aus dem medizinischen Bereich als auch um mögliche Investoren, die eine neue Nutzung für das Gebäude planen. Bis zum April 2009 sollte es eine Entscheidung geben. Bisher hat sich jedoch noch kein Käufer für das Gebäude gefunden.
Anzahl der Folgen
Zeitweilig kommt es zu Verwirrung, was die Folgenanzahl der Serie angeht. Dadurch, dass bei Wiederholungen sowohl die Folge 1 – Die Heimkehr – als auch 13 – Der Versager – in 2 Teilen à 45 min. ausgestrahlt wurden und die Folge 24 – Die Reise nach Amerika – ursprünglich aus 2 Folgen à 45 min. bestand (Die Reise nach Amerika sowie Ein tragischer Unfall), wird teilweise von einer Folgenanzahl von 73 ausgegangen. Tatsächlich sind es 70 Folgen.
Hauptrollen
Wie beim tschechischen Vorbild drehte sich auch die Handlung der Schwarzwaldklinik sowohl um medizinische Vorfälle, aber auch um private Probleme der Hauptpersonen. Die Serienfiguren wurden teilweise mit bereits bekannten Schauspielern besetzt, viele Schauspieler erreichten aber erst durch die Schwarzwaldklinik ihre eigentliche Bekannt- und Beliebtheit. Die Rolle des Chefarztes Professor Klaus Brinkmann wurde zunächst dem Schauspieler Armin Mueller-Stahl angeboten, der jedoch mit der Begründung ablehnte, nicht an einer lange laufenden Serie als Schauspieler beteiligt sein zu wollen. Schließlich wurde der bereits durch die ZDF-Serie „Der Kurier der Kaiserin“ bekannte Schauspieler Klausjürgen Wussow für die Rolle verpflichtet. Dessen Filmsohn Udo Brinkmann spielte der unter anderem durch das Traumschiff bekannt gewordene Sascha Hehn. Weitere Hauptakteure neben Wussow und Hehn waren die zu Drehbeginn der Serie im Fernsehen kaum bekannten Schauspielerinnen Gaby Dohm als Christa Mehnert und Eva Maria Bauer als Oberschwester Hildegard Zeisig. Für die Darsteller war der große Erfolg der Serie nicht ausschließlich erfreulich, denn sie waren über Jahre auf ihre Rollen festgelegt und wurden häufig nur noch entsprechend besetzt. So spielte Klausjürgen Wussow insgesamt acht Jahre lang den Arzt Dr. Frank Hofmann in der ARD-Reihe „Klinik unter Palmen“, Sascha Hehn den gleichnamigen Arzt in der ZDF-Serie „Frauenarzt Dr. Markus Merthin“ und Eva Maria Bauer verschiedene Rollen in den Serien „Der Landarzt“, „Hallo, Onkel Doc“ und „St. Angela“. Viele Schauspieler werden auch heute noch von den Zuschauern mit den von ihnen in der Schwarzwaldklinik dargestellten Charakteren assoziiert.
Kleinrollen
Neben den längerfristig an der Schwarzwaldklinik beteiligten Akteuren gab es auch zahlreiche kleinere Rollen, die meist nur wenige Folgen in der Serie zu sehen waren. Trotzdem erlangten auch diese Schauspieler teilweise Bekanntheit, wie etwa Frank Schröder, der den Postboten Berti spielte. Weitere Schauspieler, die eine Kleinrolle in der Schwarzwaldklinik hatten, waren unter anderem Karl-Heinz Vosgerau als Klaus Brinkmanns Urlaubsvertretung Professor Breeken, Heidelinde Weis als Anästhesistin Dr. Elena Bach, Wolfgang Kieling als Landarzt Dr. Ignaz Marker oder Monika Woytowicz als Christa Brinkmanns verstörte Freundin Anna Marschner, die sich von Dr. Schübel trösten lässt.
Gaststars
Als abgeschlossene Handlung innerhalb einer Serienfolge wird meist die Geschichte eines oder mehrerer Patienten der Schwarzwaldklinik erzählt. Dies bot den Produzenten eine gute Möglichkeit, Gaststars für diese Rollen zu verpflichten. In der Serie traten zahlreiche bekannte Schauspieler als Gaststars auf, unter anderem Gert Fröbe in seiner letzten Filmrolle, als hundertjähriger Patient Theodor Katz.
Deutsche Erfolgsserie der 1980er
Die Erstausstrahlung der Schwarzwaldklinik erfolgte mit dem Pilotfilm „Die Heimkehr“ am Dienstag, den 22. Oktober 1985 im ZDF. Die ersten 22 Folgen der Serie wurden bis zum 23. Februar 1986 ausgestrahlt, der Sendeplatz wechselte zwischen dem Samstag- bzw. Sonntagabend um 19.30 Uhr. Am 15. Oktober 1987 begann die Erstausstrahlung der zweiten Staffel mit einer Doppelfolge, vom 17. Oktober 1987 bis zum am 26. März 1988 wurden jeweils am Samstagabend um 19.30 Uhr 22 neue Folgen ausgestrahlt. Die 24 Folgen umfassende dritte und letzte Staffel der Serie wurde vom 8. Oktober 1988 an gesendet. Die Folge Hochzeit mit Hindernissen war am 25. März 1989 die letzte Folge der Schwarzwaldklinik. Insgesamt wurden bis 1989 70 Folgen (inklusive Doppelfolgen) produziert und gesendet. Bis zu 28 Millionen Zuschauer (60 % Marktanteil) sahen wöchentlich zu und machten die Schwarzwaldklinik somit zu einem der größten deutschen Fernseherfolge. Mit der Episode „Die Schuldfrage“ wurde am 17. November 1985 die Rekordquote von 27,97 Millionen Zuschauern erreicht. Dies ist bis heute die höchste Quote, die in Deutschland jemals, abgesehen von Sportübertragungen, erzielt wurde. 1991 wurde eine Sonderausgabe für das Weihnachtsprogramm „Das größte Fest des Jahres – Weihnachten bei unseren Fernsehfamilien“ des ZDF gedreht, bei der die meisten Stammschauspieler beteiligt waren. Das Ehepaar Brinkmann möchte eigentlich zu zweit den Weihnachtsmorgen genießen, wird aber wiederholt von Besuchern gestört - so dass schließlich alle zusammen vor dem Fernseher sitzen und ihre eigene - von Birgit Schrowange angekündigte - Serie anschauen. Eine wesentliche Entwicklung war die Bekanntgabe der Verlobung von Dr. Römer und Schwester Ina, die aber bei den späteren Filmen nicht berücksichtigt wurde. Als ab Oktober 1994 die Serie im Vorabendprogramm des ZDF wiederholt wurde, entstand als Zusammenschnitt der besten Szenen aller Folgen die Sonderausgabe „Die Schwarzwaldklinik – Eine Serienlegende kehrt zurück“. Ebenfalls dank des großen Zuschauererfolgs brachte es die Schwarzwaldklinik bis heute auf insgesamt acht Wiederholungen im Programm des ZDF. Die Schwarzwaldklinik war der Grund dafür, dass das Genre der Arztserie in Deutschland extrem beliebt wurde und so vor allem in den 1990er-Jahren auf nahezu allen Sendern eine Vielzahl von Arzt- und Krankenhausserien entstand (u. a. Frauenarzt Dr. Markus Merthin, Dr. Stefan Frank – Der Arzt, dem die Frauen vertrauen, St. Angela, OP ruft Dr. Bruckner - Die besten Ärzte Deutschlands, In aller Freundschaft). Die Serie wirkte sich auch auf den Tourismus im Schwarzwald, speziell an der Originalkulisse im Glottertal, aus. In der Sommersaison 1987 und 1988 wurden 200.000 oder mehr zusätzliche Gäste gezählt, die die Region speziell wegen der „Schwarzwaldklinik“ aufgesucht haben.
Export ins Ausland
Nicht nur in Deutschland war die Schwarzwaldklinik Ende der 1980er-Jahre äußerst erfolgreich. Die Serie wurde in insgesamt 38 Länder verkauft und lief unter anderem in Frankreich, Großbritannien, Spanien, Jugoslawien, Italien, Skandinavien, Polen, Ungarn und Südafrika.
Umstrittene Folgen
Die am 1. Februar 1986 gesendete Folge „Gewalt im Spiel“ löste unter den Zuschauern unmittelbar nach der Ausstrahlung teilweise heftige Proteste aus. In dieser Folge wurde die Vergewaltigung einer jungen Frau gezeigt, die später mit ihrem Bruder an dem Täter Selbstjustiz übt und diesen mit Stichen in den Unterleib verletzt. Als erste Konsequenz wurde vom ZDF die für den darauffolgenden Tag im Vormittagsprogramm geplante Wiederholung der Folge gestrichen. Die Ausstrahlung der eigentlich für den 15. Februar vorgesehenen Folge „Steinschlag“ wurde daraufhin komplett gestrichen, da das ZDF aufgrund der in dieser Folge thematisierten Kindesmisshandlung weitere negative Reaktionen befürchtete. Von der damaligen ZDF-Ansagerin Birgit Schrowange wurde lediglich eine kurze Zusammenfassung der in dieser Folge vorkommenden Handlungen präsentiert, die für den Gesamtverlauf der Serie von Bedeutung waren. Ausgestrahlt wurde dann an diesem Tag die nächstfolgende Episode „Ein Kind, ein Kind, ein Kind“. Die Folge „Steinschlag“ war erstmals am 30. September 1987 zu sehen, als die erste Staffel der Serie wiederholt wurde. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften setzte die Folge „Gewalt im Spiel“ auf die Liste der jugendgefährdenden Schriften. Nach einer Klage des ZDF erließ das Bundesverwaltungsgericht ein Grundsatzurteil zur Indizierung von Fernsehsendungen und -filmen (Schwarzwaldklinik/C4.87 VG17K3157/86), in dem es sich gegen die Indizierung aussprach. Begründet wurde das Urteil damit, dass eine Fernsehsendung als solche nicht in die Liste jugendgefährdender Schriften aufgenommen werden könne. Bei den in den 1990er-Jahren im Programm des ZDF mehrfach ausgestrahlten Wiederholungen der Serie wurden die Folgen „Gewalt im Spiel“ und „Steinschlag“ nicht gesendet. Erst bei der fünften Komplettwiederholung der Serie im Jahre 2002 waren die beiden Episoden gut 15 Jahre nach ihrer Erstausstrahlung wieder im deutschen Fernsehen zu sehen. Gezeigt wurde jedoch nicht die Originalfassung, sondern eine gekürzte Fassung, in der die Gewaltszenen entsprechend geschnitten und dadurch entschärft waren. Im Ausland waren die beiden umstrittenen Folgen teilweise in der ungeschnittenen Originalfassung zu sehen.

Additional Hints (Decrypt)

Orgba vz Ynho

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)