
Einleitung
Euch erwartet ein kleiner Multi mit 2 Stationen und dem Finale. Die gesamte Weglänge beträgt hin und zurück etwa 1,4 km.
Evangelische Kirche Marienhagen (Bunte Kirche)
Die Evangelische Kirche Marienhagen wird mundartlich, wenn auch zu den „Bunten Kerken“ zählend, nicht „Kerke“, sondern „Bunte Kirche“ genannt (auch „Johanniter-Kirche“). Sie ist in der Ortsmitte gelegen, zählt trotz ihrer schlichten Gestaltung zu den interessantesten mittelalterlichen Bauwerken hierzulande; der massive Westturm stammt aus dem 13. Jahrhundert. Sie ist (wahrscheinlich) als Gründung des Johanniterordens entstanden. Mit ihren Maßen von 17 m in der Länge und 5,70 m in der Breite gehört sie nicht zu den großen Kirchenbauten des Bergischen Landes, aber durch die Ausgewogenheit der Proportionen bietet sie das charakteristische Bild eines bergischen Gotteshauses. Im Rahmen des Projektes „Offene Kirche“ ist sie täglich von neun bis 18 Uhr für Besucher geöffnet.
* Baugeschichte
Zwei Bauperioden haben das Gesicht der Marienhagener Kirche bestimmt. Während der schwere und wehrhafte Westturm in seiner fast ungegeliederten Form jener Gruppe von romanischen, verputzten Bruchsteintürmen des Oberbergischen Landes zugerechnet werden muss, ist dagegen das Langhaus von anderer, für das Bergische Land ungewöhnlicher Art. Man kann vermuten, dass es eine bauliche Beziehung zur Stadt Köln gibt. Wahrscheinlich war die Tradition des Johanniterordens und die Beziehung der Marienhagener Niederlassung des Ordens zu den von St. Johann und Cordula in Köln von Bedeutung.
* Ausmalung
Die Marienhagener Kirche ist nicht wegen ihrer bauliche Gestalt, sondern wegen ihrer reichen Ausmalung des Chores mit einem Gemäldezyklus der frühen Gotik berühmt. Im Zuge einer gründlichen Instandsetzung des gesamten Kirchenraumes in den letzten Jahren sind diese Malereien einer sorgfältigen Untersuchung, Freilegung und Bereinigung von fälschenden Zutaten unterzogen worden. Die Gemälde befinden sich von einigen geringen Resten im Westteil des Raumes abgesehen überwiegend im Chor der Kirche. Hier fand der aus dem Geist seiner Zeit heraus arbeitende und als Restaurator tätige Kölner Kirchenmaler Anton Bardenhewer die Gemälde, um sie 1907-1908 in seinem Sinne sichtbar zu machen, zu restaurieren und an zerstörten Stellen stark zu erneuern. Die im Sommer 1959 durchgeführte neue Freilegung unter der Betreuung des Fachrestaurators Wolfhart Glaise vom Denkmalamt in Bonn, verfolgte ausschließlich das Ziel eines Nachweises der mittelalterlichen Bilder; sie hatten dabei auch mit einer 1933 vorgenommenen Auffrischung der Malereien und von einer teilweisen Leimfarbenübermalung zu rechnen. Es gibt auch Hinweise auf die Technik, in dem die Gemälde ausgeführt sind. Es handelt sich überwiegend bei den Malereien um al fresco, nur die Bilder im Langhaus der Kirche wurden al fresco ausgeführt. Was sich nach Abschluss der Reinigung und Konservierung 1959 als Originalbestand ergab, lässt heute folgendes Bild erkennen: Im Gewölbe des Chorschlusses ist die Krönung Mariens dargestellt. In den benachbarten Chorgewölbefeldern erscheinen die Symbole der Evangelisten, von denen nur Reste vorhanden sind (ganz links das Symbol des Markus und ganz rechts das des Johannes).
* Grabplatten
In der Kirche von Marienhagen sind drei Grabplatten des 16./17. Jahrhunderts erhalten geblieben, die sich auf die ehemaligen Herren der Burg Bieberstein (Anm.: Zu dieser Burg gibt es auch einen interessanten Multi: GC17Z4P) beziehen: Gerlach von Karthusen, Albert von Lixfelt und Jost Lixfelt.
--- Quelle: http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/416392
Die Aufgaben
Station 1
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Seht euch ein wenig auf dem Kirchengelände um. Dort werdet ihr den links abgebildeten Stein finden. In der Zeile mit den Fragezeichen fnden sich einige Zahlen. Diese bilden von links nach rechts gelesen ABCDEF.
(Anm.: Eine größere Darstellung des Bildes findet ihr im Anhang des Listings unter "Stein" ...) |
Station 2
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Ihr befindet euch hier am Friedhof. Ein Stückchen vor dem Eingang findet ihr eine weitere Tafel mit Zahlen darauf. Diese ergeben nacheinander gelesen GHIJKLMNOPQR.
(Anm.: Eine größere Darstellung des Bildes findet ihr im Anhang des Listings unter "Tafel" ...) |
Der Weg zum Final
Habt ihr alle Zahlen zusammen, könnt ihr die Finalkoordinaten wie folgt ermitteln:
N50° 58.C(B-I)K
E007° 35.(O-E)(P-N)J