Der Grasfrosch (Rana temporaria) gehört zur Gattung der Echten Frösche in der Familie der Echten Frösche. Der Grasfrosch ist im größten Teil Europas vertreten.
Groß und plump wirken die Grasfrösche von ihrer Erscheinung her. Sie erreichen eine Körperlänge von bis zu 11
Zentimetern. Die Weibchen werden etwas größer als die Männchen. Die Oberseite ist bräunlich-grau, rötlich-braun,
schmutzig olivgrün oder ähnlich gefärbt, oft mit dunklen Flecken. Die Vorderbeine der Männchen sind kräftiger als die der Weibchen da sie
sich bei der Fortpflanzung mitunter tagelang auf dem Rücken der Weibchen festhalten müssen.
Grasfrösche sind in Deutschland nahezu flächenhaft verbreitet. Je nach Landschaftsstruktur kommt es aber zu sehr
unterschiedlichen Bestandsdichten. Als Habitate werden z.B. Grünland, Saumbiotope, Gebüsche, Gewässerufer, Wälder, Gärten,
Parks sowie Moore besiedelt.
Die dämmerungs- und nachtaktiven Grasfrösche ernähren sich von Käfern, Heuschrecken, Spinnen, Asseln,
Schnecken und anderen Kleintieren. Ihre Larven leben von Algen und auch tierischer Nahrung wie z.B. Urtierchen.