Naturschutzgebiet „Heilsmoor“
Das Gebiet
Das Heilsmoor lag zu weit abseits der großen Absatzmärkte um von großflächigem, industriellen Abbau betroffen zu sein. Zudem ließ die geringe Fläche einen Maschineneinsatz wohl nicht lohnenswert erscheinen. Die noch zu erkennenden Handtorfstiche sind demnach vor allem auf bäuerliche Eigennutzung zurückzuführen.
Aufgrund der Landkultivierung kann jedoch auch hier von einem intakten Hochmoor nicht mehr die Rede sein. Die Fläche ist in den letzten hundert Jahren in etwa halbiert worden.
In den 70 Jahren wurde damit begonnen der weiteren Entwässerung des Moores mit unterschiedlichen Mitteln zu begegnen. Heute nun ist ein Spaziergang am Rande des 1981 unter Naturschutz gestellten Gebietes sehr empfehlenswert.
Zum Cache
Dieser Multi führt euch ca. 7 km am Rande des Naturschutzgebietes „Heilsmoor“ entlang. Bei feuchter Witterung wird es auch auf den Wegen sichtbar/spürbar sein, dass ihr euch im Moor befindet. Ihr solltet dann das Schuhwerk anpassen. An schönen Tagen sind die Stunden vor Sonnenuntergang kaum zu schlagen. Allerdings ist dies auch die aggressivste Tageszeit der hier zur Plage gewordenen „Gnitten“.
Eine kurze Wegstrecke durchquert geschütztes Gebiet. Das Verlassen der Wege ist hier nicht erforderlich. Der einzige hier zu ortende Wegpunkt befindet sich an einer am Weg gelegenen kleinen Baumreihe. Auch beim „Grenzgang“ sind keine Stationen im Naturschutzgebiet zu finden.
Die Strecke zwischen den Wegpunkten ist jeweils auf Wegen und erkennbaren – gelegentlich von Gras bewachsen - Pfaden zu bewältigen. Lediglich an den Wegpunkten können einige vom Weg abweichende Schritte erforderlich sein. Bitte beachtet diesbezüglich auch die gelegentlichen Hinweise in den Dosen.
Auch wenn es sich bei den Dosen um unterschiedlich schwer zu findende, überwiegend kleine Behältnisse handelt, war unser Vorsatz, keine Flurschäden zu provozieren.
Der Weg zum Final führt über den Start und 10 weitere Wegpunkte sowie gegebenenfalls eine Alternativstation.
Ihr benötigt: mittlere Kletterfähigkeiten, Pinzette, Stift. Gegebenenfalls ein Handtuch zum Abtrocknen der Füße. Gelegentlich gilt es die Koordinaten durch kleine – ohne Hilfsmittel zu lösende – Rätsel zu ermitteln.
Die Koordinaten wurden häufig und zu unterschiedlichen Tageszeiten ermittelt. Dennoch haben wir überraschende Schwankungen – wahrscheinlich dem derzeit dichten Blätterdach geschuldet – festgestellt.
Nach dem Erhalt einiger freundlichen und konstruktiven ersten Rückmeldungen möchten wir folgendes Ergänzen: An einem der Wps wird nach "Fleischfressern" gefragt. Hier sind "Insektenfresser" eingeschlossen. Am Wp 2 befindet sich ein, in einem Stein versteckter Schlüssel für ein nicht zu übersehendes Bauwerk. Dieser Schlüssel ist nicht von uns dort versteckt worden. Bitte belasst ihn im Stein und besteigt das Bauwerk nicht. Bei nasser Witterung sind die gestellten sportlichen Herausforderungen etwas schwieriger zu bewältigen. Lasst bitte Vorsicht walten!
23.02.16: Das Versteck am Wp 5 wurde verändert!