Start
Stell deine Kutsche ab am Parkplatz und mach dich auf den Weg zum ersten Hinweis.
Huh, wie? Koordinaten sagtest du?
Mmm, dein GPS kannst du eine Weile in deiner Tasche lassen.
Zur Navigation in unserem Wald brauchen wir Gnomen kein modernes Hai-Teck.
Erst zum auffinden vom letzten Wegpunkt wirst du dein Spielzeug wieder brauchen können.
Wohin du jetzt gehen muss?
Tssss, ohne Koordinaten seid ihr wohl wehrlos oder?
Schau dich mal um. Jemals einen Gnom begegnet auf der Strasse?
Na also. Du wei ßt genau wohin es weiter geht ;-)
Wie weit du laufen solltest fragst du?
Ganz einfach, so weit bis du einen Ort erreichst wo das Pfeilkraut wächst (so ein Kraut müsste euch GPS-Süchtigen doch einigerma ßen reizen, oder?).
Nur dort bist du in der Lage das erste Rätsel zu lösen.
Teamarbeit
Die meisten Leute meinen wir könnten nicht schwimmen.
Sie haben unrecht.
Wenn Gefahr droht tauchen wir einfach unter Wasser.
Wenn wir wissen möchten ob die Gefahr weg ist gehen wir mit einigen Gnomen auf einanders Schultern stehen und derjenige der mit dem Kopf über Wasser kommt kann dann sehen ob die Küste frei ist. Die Schulterhöhe von einem Gnom beträgt genau 10 Zentimeter.
Wie viele Gnomen sind hier am tiefsten Punkt benötigt damit der oberste von uns mit seinem Kopf sich über Wasser umschauen kann?
Die Anzahl Gnomen sei A.
Bitte mach dir eine Vorstellung wie wir hier so unter Wasser stehen damit du nicht die falsche Anzahl ermittelst.
So, Frage gemeistert? Dann geht’s ein kleines Stückchen weiter auf dem grossen Menschenweg, bis etwa 10 Meter vor der Gabelung.
Schau dort mal nach links und nach rechts.
Entspannung
Hier müssen wir wieder mal ein Missverständnis aus dem Weg räumen.
Viele Leute meinen Gnomen haben keine Freizeit weil wir zu beschäftigt sind in unserem Alltagsleben. Auch das stimmt nicht. Wir verbringen zwar viel Zeit mit altruistischen Tätigkeiten wie das Zecken entfernen bei Eichhörnchen oder das befreien von bei Brunftkämpfe in einander verhakte Rothirsche, dennoch verbleibt uns genügend Zeit für Sachen wobei wir uns selber wohltun.
So wie das nehmen eines Bades z.B.
Und das machen wir am liebsten an dem Ort an dem du dich jetzt befindest.
Links siehst du unser Thermalbad. Hier verbringen wir gerne so eine oder zwei Stunden hinter einem schwimmenden Schachbrett. Meistens gibt es dazu, auch im Sommer, genügend Wasser. Sollte es mal nach einer Regenschauer wirklich viel Wasser geben, haben wir hier extra Spaß! Dann nämlich lauft das Bad über und können wir an der anderen Seite des Weges am Ende des Betonklotzes einem wahren Jacuzzi genießen.
Stell dir vor ;-)
Aber aufgepasst, an dieser Seite herrscht Abstürzgefahr !
Schon mehrere Menschen haben hier das Leben verloren als sie uns beim Baden im Jacuzzi näher beobachten wollten.
Um sie zu gedenken (und um weiteres abstürzen zu verhindern) hat einer von uns, Berti Brettmeister, für jeden Abgestürzten ein hölzernes Kreuz errichtet.
An dir die Frage: Wie viele neugierige Abgestürzten hat es hier bis jetzt gegeben?
Nenne diese Anzahl B.
Abgezählt? Weiter geht’s. Nach links gerne.
Jetzt befindest du dich in der Kukident Allee.
Wieso diesen Namen fragst du?
Na ganz einfach. Hier hat in den siebziger Jahren mal ein Gnom mit künstlichem Gebiss abgezählt wie viele Minuten er noch mit seine Zähne im Reinigungswasser wandern sollte bevor sie sauber waren. Die Schilder gibt es noch an der linken Seite. Vielleicht siehst du sie.
20, 21, 22, 23, ….
Wenn auch deine Zähne am Ende der Allee wieder weiß und sauber sind, dann bitte lächele noch ein letztes Mal, denn hier ist etwas unschönes passiert.
Gastfreundschaft
Einst stand hier nur ein Haus. Und zwar das kleinere der beiden heutigen.
Eines Tages bekamen wir ein Gast. Er kam von weit weit weg.
Und es hatte nicht den Schein als sollte er den nächsten Tag wieder weiter ziehen.
Also bauten wir auch ihm ein Haus. Neben unserem.
So wie das aber manchmal geht: Man reicht einem den kleinen Finger, gleich nehmen sie dir die ganze Hand…
Hier geschah umgekehrtes. Die Hand blieb zurück und unser Gast wurde entführt.
So eine Unverschämtheit!
Deine Aufgabe: Wie lautete der Name unseres Gastes?
Sei C der Buchstabenwert des ersten Buchstabes seiner Vorname.
Edit 8-9-2012: Wieder eine Unverschämtheit, jetzt ist die Hand auch noch weg.
Wenn das kein Zeichen an der Wand ist...
Weiter geht’s. Wohin? Suche den Stein mit den Zahlen hier gegenüber.
Jetzt wähle einen möglichen Weg weiter zu laufen und dreh dich dann nach 20 Meter mal um zum Stein.
Wenn du die Zahl 207 siehst bist du falsch gegangen, gehst du zurück zum Stein und wählst eine neue Richtung.
Wenn du die Zahl 208 siehst bist du falsch gegangen, gehst du zurük zum Stein und wählst eine neue Richtung.
Wenn du die Zahl 213 siehst bist du falsch gegangen, gehst du zurück zum Stein und wählst eine neue Richtung.
Richtig gewählt?
Prima, dann wandere ein Stückchen. Erst hinter der nächsten Kreuzung wir weiter gerätselt.
Sport
Feinde haben wir Gnomen eigentlich nicht.
Nur mit einem Waldtier haben wir so unsere Probleme. Meistens an dieser Stelle.
Die Strecke wo du dich jetzt befindest eignet sich besonders gut für Laufwettkämpfe.
Meistens sind es zwei oder drei von uns die unter einander gerne testen wer von ihnen am schnellsten laufen kann. Wenn einer während das Rennen in seiner Tollkühnheit nicht nach vorne sondern seitlich guckt und gerade dieses eine Tier würde die Piste überqueren, dann gibt’s eine Menge Blut, da kannst du sicher sein.
Weil das Tier trotzdem gerne sich unsere Wettkämpfe ansieht hat es sich etwa zweieinhalb Meter hoch auf Tribune 5 hinter der Holzbrücke gesetzt.
Damit es hier keine blutige Zusammenprallungen gibt ;-)
Die Frage an dir: Um welches Tier handelt es sich?
Sei D die Anzahl Buchstaben dieses Tieres.
Etwas weiter an der anderen Seite des Weges erfahrt ihr wieder etwas interessantes über das Leben der Gnomen. Also nichts wie hin!
Unterricht
Gnomen sind Menschen sehr ähnlich, so habt ihr wahrscheinlich schon bemerkt.
Genau wie ihr gehen auch wir zur Schule.
Dort lernen wir u.a. schreiben und rechnen, aber gibt es auch von Zeit zu Zeit Vorträge von Professoren der Gnomen-Uni die uns über Monokultur und Mischwald unterrichten.
Im Gegensatz zu bei euch Menschen sitzen wir nicht in Schulbänke hinter einander, sondern setzt der Herr Professor sich auf einer Art von Thron in der Mitte und wir stellen dann grosse Bänke um ihm herum und hören ihm zu. Genau so wie hier.
Aus wie viele Bänke besteht unser Klassenzimmer?
Nenne diese Anzahl E.
PS, die am Tisch gehören nicht zu unserem Klassenzimmer. Dort wird vor Klassenanfang nur Karte gespielt.
Das war wohl einfach oder?
Zurück zum Weg und weiter geht’s.
Bis dort wo man eine Wahl zwischen links und rechts machen muss.
Wenn du rechts Richtung Bank weiter gehst bist du falsch…
Die andere Richtung also. Nicht weit. Bis du an einem Tier auf einem Pfosten geratest.
Es möchte dir gerne den Weg zeigen aber aufgepasst, es ist die falsche Richtung !
Hier musst du nicht weiter wandern sondern runter gleiten, hinein in unsere Schlitten-Schlucht.
Sicherheit
Hier befindest du dich am Ort wo wir im Winter bei Schnee sehr gerne Schlitten fahren.
Aber Achtung !
Ganz am Ende der Schlucht heißt es auf zu passen. Wenn es hier–so wie vor einigen Jahren- zweieinhalb Meter Schneedecke gibt, besteht die Gefahr das wir unseren Kopf stoßen.
Damit das Schlittenfahren bei beträchtlichen Schneehöhen auch in der Zukunft erlaubt bleibt hat die G-TÜV zwei Verwarnungszeichen installiert. Von jeder Seite aus eine.
Ja, die TÜV gibt es auch bei uns Gnomen. Wie schon gesagt, wir sind uns mehr ähnlich als die meisten vermuten ;-)
Die Frage für dich lautet: der Name dieses Zeichens beinhaltet eine Zahl. Welche Zahl?
Nenne sie F.
Wenn ihr dieses Rätsel ohne Kopfschmerzen gemeistert habt geht es weiter.
Nimm den Weg nach rechts und wandere so weit (ist schon ein ganzes Stückchen) bis du an der ehemaligen Diskotheke “Am weißen Stein” kommst, ein kleines bisschen vorbei einer kleinen Brücke.
Folge nur den Schotterweg, du wirst schone sehn wenn du an der richtigen Stelle bist.
Party-time
Ja wie gesagt. Einst war hier die Diskotheke “Am weißen Stein”. Gerade bist du an den ehemaligen Resten des Trümmerhaufens (rechts, es war einmal, heute aber weg) vorbeigekommen und wenn du gut guckst siehst du etwas weiter links am Boden noch den kleinen Namensgeber der Diskotheke.
Die großen Menschenleute haben hier früher dreimal wöchentlich (Freitag, Samstag und Sonntag) ihre Feste gefeiert und dabei viel, sehr viel lärm gemacht. So viel das wir Gnomen jedes Wochenende nachts kein Auge zu gemacht haben.
Wie glücklich wir waren als dann eines Tages die Nachricht kam das die Stadt Eupen sich entschlossen hatte die Diskotheke ab zu reißen. Als ein halbes Jahr später die arbeiten beendet waren herrschte endlich wieder Ruhe im Wald.
Und froh das wir waren! So froh das unser Weinmeister Pierre Pérignon aus seinem Keller eine sehr alte und sehr teure Flasche Champagner geöffnet hat und wir hier an Ort und Stelle selber ein großes Fest gefeiert haben. Ja ja, gefeiert haben. So wie schon öfters erwähnt, Gnomen und Menschen sind sich einander oft sehr ähnlich. Die Flasche gibt es übrigens immer noch. Wir haben sie stehen lassen als Erinnerung an einem sehr besonderen Tag aus der Geschichte des Eupener Gnomenwaldes. Wenn du dich umsiehst siehst du sie, genau gegenüber den weißen Stein.
Laut Etikett enthielt der Champagne(r) 10% Alkohol, war es eine 400 cl Flasche von der Société de récoltants (S) und stammte sie aus dem Jahr ’04 (also 2004).
Die Frage an dir lautet: Pierre hat seine Flaschen selber noch eine Nummer eingeprägt, damit er sie bequem in seinem Regal zurück finden kann. Welche Nummer hat diese sehr wichtige Flasche Champagner von ihm bekommen? Nenne diese Nummer G.
Die Schatztruhe
So, es ist zwar noch mehr als einen Kilometer bis du dort bist aber alle Hinweise zum finden der Truhe hast du jetzt bei einander gesammelt. Um sie zu öffnen brauchst du aber noch eine Code.
Dazu solltest du unterwegs drei von uns Gnomen trassieren. Wenn du uns findest und ordentlich (unter)suchst werden wir dir etwas geben das du in deiner Cacher-Karriere vielleicht schon mehrmals begegnet bist.
Vielleicht auch nicht …
Also Augen auf und nichts wie hin zum Gnomendorf !
Gnomendorf
Wie geratest du im Gnomendorf?
Laufe nicht weiter auf dem jetzigen Weg, sonder nimm vor der Flasche den breiten Weg der dir leicht hoch führt. Nach fast einem Kilometer biegt der Weg nach rechts und kommst du an einem Haus vorbei. Beim Kreuz gehst du links und ab hier befindest du dich in der Strasse wo die meisten von uns wohnen. Willkommen in Gnomendorf!
Suchen brauchst du aber erst ab unseren hölzernen Leuchtturm an der linken Seite.
Kaum über einen halber Meter hoch sendet er eine Art von Orangerotes Licht.
Damit wir auch bei Nebel wissen das wir fast zu Hause sind ;-)
Such uns, untersuch uns und finde die Truhe.
Wie einfach kann das Leben sein ;-)
Viel Spaß !

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Berti Brettschneider
Berti wohnt rechts auf Nummer 37.
Meistens findet man ihm aber nicht in seinem eigenen Haus, sondern bei seiner Sägerei am ersten umgesägten Baumstumpf vorbei die 37 an der gleichen Seite.
Finde ihm, notiere was du brauchst und geh weiter nach:
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Pierre Pérignon
Pierre nummeriert seine Flaschen Wein und Champagner zwar sehr gut, aber seine Wohnung hat keine Nummer. Du wirst ihm begegnen in seinem Keller etwa 30 Gnomenlängen hinter Rasthof “Bank ob der Bach”.
Pierre lebt in der gleichen Strasse als Berti, nur an der anderen Seite.
Finde ihm, notiere was du brauchst und geh weiter nach:
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Hansi H.
Hansi ist. Tja, hmmmm. Wie soll man’s sagen.
Sagen wir’s so: Hansi ist ein etwas merkwürdiger Typ, etwas anders als die anderen.
Er lebt in einem ganz speziellen “Haus”, weit zurückgezogen im Wald.
Du wirst ihm finden bei
N50° 38.XXX E006° 04.YYY
wobei XXX= (G-(E+F)×(A+B)-2) und YYY = A×C×D-C-D
Er wird dir auch weiterhelfen zur Truhe.
Bitte nicht quer durch den Wald gehen.
Einfach nur Weg und Pfad folgen, dann wird dein GPS-Pfeilchen dich in am Ende problemlos zu Hansi weiterführen.
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