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Der Werwolf von Schloss Pirlepont Traditional Cache

This cache has been archived.

Jesse W.James: Dieser Cache stand nie unter einem guten Stern.
Eigentlich habe ich schon lange die Lust an diesem Cache verloren, da dieser schon seit Entstehung mit Problemen behaftet war.
Es war viel Arbeit diesen Cache zu erstellen, alleine die Recherche zu dieser Geschichte hat lange gedauert.. Wenn der Aufwand (der mir ja auch Spaß gemacht hat) nicht gewesen wäre, hätte ich den Cache schon damals aufgegeben.
Anfang des Jahres wurde der Cache zerstört und ich habe jetzt für mich beschlossen es dabei zu belassen.
Wenn es jemanden gibt der ihn weiterführen möchte, so kann er es gerne tun.

Viele Grüße, und danke für die vielen netten Kontakte !!!!!!!!!!!!!!!!!
Allen ein allseits Muggelfreies Geocachen

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Hidden : 7/16/2012
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Eine Bitte: Um den Cache zu heben muss der Wanderweg nicht verlassen werden (Naturschutzgebiet). Aber auch Wüstung Schloss Pirlepont bitte nicht betreten, zum einen ist dies nicht ungefährlich und zum anderen wurde der Antrag an den Landschaftsverband Rheinland gestellt, den ehem. Wohnplatz "Schloss Pirlepont" unter Bodendenkmalschutz zu stellen.

Wer an den Cache-Koordinaten durch das Gestrüpp blickt, kann eine scheinbar ungeordnete Trümmerwüste erkennen. Hier stand einmal ein alter Kotten, dem der Volksmund den Namen Schloss Pirlepont gegeben hatte. 1969 wurde der alte Kotten geschleift. Die Bezeichnung „Schloss Pirlepont“ erscheint in keiner offiziellen Urkunde. Es ist der volkstümliche Name, der vielen Erkrathern noch heute vertraut ist.
Seine wahre Bedeutung kennt heute niemand mehr, der Ursprung liegt im Dunkel der Geschichte.
 
Es rankt sich so manche Legende um diesen Ort und seinen Kotten. Eine der Legenden möchte ich hier erzählen:

„Die Legende vom Werwolf von Schloss Pirlepont“.
Im Jahre 1866 soll ein gewisser Johann Weisbeck in den Kotten (Schloss Pirlepont) eingezogen sein.
Er lebte sehr zurückgezogen, in dem abgelegenen Fachwerkhäuschen nahe dem Dorf Erkrath.
Geboren wurde Johann Weisbeck am 11.01.1831 in Barmen, von Beruf war er Schuhmacher. Diesen Beruf übte er auch in Erkrath aus.
Die Leute beschrieben ihn als freundlichen und hilfsbereiten Menschen, der aber immer eine gewisse Distanz wahrte.
Es mehrten sich Beschwerden von Bauern, derren Vieh von einem oder mehreren Raubtieren gerissen worden war. Da es in dieser Gegend jedoch schon seit Jahren keine Wölfe mehr gab, glaubte man anfangs an wildernde Hunde.
Dann jedoch, im Spätherbst 1867, wollten die zwei Handwerker Fritz Kroll und Samuel Töpfer abends von Erkrath nach Millrath (heute zu Hochdahl) ihren Heimweg antreten. An jenem Abend war Vollmond, und deshalb relativ hell. So beschlossen die beiden, den kürzeren Weg durch den Wald zu nehmen. Dieser Weg sollte sie auch an dem Kotten „Schloss Pirlepont“ vorbei führen, in welchem Johann Weisbeck lebte.
Als die beiden Männer in den dunkelen Wald kamen, beschlich sie ein mulmiges Gefühl. Da Samuel ein ängstlicher Typ war, sah er sich ständig um und war sehr nervös. „War da nicht ein Schatten? Hast Du das Geräusch gehört? Was war das?“  So ging es die ganze Strecke durch den Wald.
Sein Kollege Fritz machte sich schon lustig über ihn. Schließlich erreichten sie die Lichtung, an der auch Schloss Pirlepont lag.
Dann hörten sie seltsame Geräusche, die vom Fachwerkhaus herüber kamen. Als die Männer „Schloss Pirlepont“ erreicht hatten, sahen sie einen Schatten, der blitzschnell vom Haus kommend in den Wald lief. Dann vernahmen die Handwerker ein entferntes Knurren, wie von einem großen Hund, der irgendwo in der Dunkelheit lauerte. Die zwei blieben wie vom Donner gerührt stehen. Als dann aber alles ruhig blieb, gingen sie weiter. Plötzlich stand vor ihnen ein riesiger Wolf auf dem Weg. Auf einmal richtete sich das große Tier auf. Diese Kreatur stand vor ihnen, auf zwei Beinen, fast wie ein Mensch. Sein Äußeres aber ließ jedoch sofort erkennen, das es sich um etwas anderes als um einen Menschen handeln musste. Dichtes Fell bedeckte seinen Körper, an welchem aber auch noch Reste von Kleidung zu erkennen waren. Die Augen dieses Monsters blitzten im Mondlicht wütend auf, und ein tiefes, wütendes Knurren drang aus der Kehle dieser Kreatur, das ehr an ein Donnergrollen erinnerte als an den Laut eines Tieres.
Die zwei Handwerker wussten sofort, dass sie einem WERWOLF gegenüberstanden. Wie gelähmt starrten sie auf diesen Dämon, unfähig sich zu bewegen. Der Werwolf sprang auf die beiden Männer zu und tötete Samuel Töpfer sofort. Fritz Kroll wurde von dem Aufprall mit der Bestie zu Boden geschleudert. Dabei schlug sein Kopf mit voller Wucht gegen einen Baum.
Alles wurde schwarz um ihn.
Als er aus seiner Bewustlosigkeit erwachte, schleppte er sich zum Hochdahler Hof, der von dort nur knapp 1 km entfernt war. Dort suchte er Hilfe und fand sie auch. Er erzählte dem Bauern und der herbeigerufenen Polizei was geschehen war. Noch in der selben Nacht wurde eine Suchaktion nach Samuel Töpfer und der Bestie gestartet.
Am Tatort wurde nichts gefunden außer jede Menge Blut, zerrissene Kleidung und ein Ring mit den Initialen J.W. Die zerfetzten Stoffreste sollen dem vermissten Samuel Töpfer gehört haben. Der Ring wurde später als der Ring identifiziert, der Johann Weisbeck gehörte.
Samuel Töpfer wurde nie gefunden, er wurde ein Opfer des Werwolfs. Fritz Kroll, der den Angriff des Werwolfs überlebte, erlag ein paar Tage später seinen schweren Kopfverletzungen, die er sich bei dem Sturz zugezogen hatte. Der Werwolf, Johann Weisbeck, wurde nie wieder gesehen.
Er verschwand genau so schnell und misteriös wie er gekommen war.

Das war aber bei weitem nicht der einzige Werwolffall, der sich in dieser Gegend ereignet haben soll. Im „Jahrbuch des Kreises Mettmann 1987/88“ finden noch andere Werwolf-Fälle Erwähnung, die alle im 19. Jahrhundert von dem Heimatforscher Otto Schell gesammelt und auch 1897 veröffentlicht wurden. Ob die Fälle, die Herr Schell sammelte, mit dem bei Schloss Pirlepont zusammenhängen, oder ob noch mehr Menschen dem Werwolf Johann Weisbeck zum Opfer gefallen sein sollen, weiß niemand.
1936 fand der Volkskundler Heinrich Weihe heraus, das ein Johann Weisbeck, geboren am 11.01.1831 in Barmen, im Alter von 42 Jahren am 13.06.1873 in Elberfeld starb. Mehr war wohl nicht mehr zu ermitteln.

Interessant ist auch, dass seit ein paar Jahren wieder eine Familie Weisbeck in Erkrath lebt, und diese nachweislich die Nachfahren des Johann Weisbeck sind.

Wer sich Schloss Pirlepont auf der Route der beiden Handwerker aus der Legende nähern möchte, parkt seinen PKW am besten in Erkrath in Nähe der Autobahnbrücke der A3 (N 51°13.474 E 06°55.042) Dann folgt ihr zu Fuß der Strasse (L357) in nordöstlicher Richtung.
Bei N 51°13.576 E 06°55.121 geht es zur rechten, zwischen Häusern hindurch, einen Pfad in südöstl. Richtung immer dem Weg folgen.

>Wenn ihr den Cache sucht – dann bitte NICHT bei Vollmond ! Viel Glück !

 

>

Additional Hints (Decrypt)

Vz Onhzfgnz

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)