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Primaresburg Traditional Cache

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Hidden : 7/20/2012
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Ein Traditional Cache, welcher euch zu den (angeblichen) Überresten der Primaresburg am Franziskanerkogel in Maria-Lankowitz führt!
Vom Cache aus hat man einen tollen Ausblick auf das umliegende Gebiet.

Der Cache führt euch zu einer ziemlich in Vergessenheit geratenen, ehemaligen Burg, in der Nähe von Maria-Lankowitz.

Die Primaresburg zählt zu den frühesten erwähnten steirischen Wehrbauten. Sie scheint bereits im Jahre 1066 in einer Urkunde auf. Wie damals üblich dürfte es sich um einen mit Erdwällen und Palisaden befestigten Hof gehandelt haben.
Die Primaresburg lag innerhalb jener 100 Königshuben (etwa 524 km²), die Kaiser Otto III um das Jahr 1000 dem Markgrafen Adalbero geschenkt hatte.
Die Burg "wechselte" im Laufe der Jahre mehrmals die Besitzer, bis schließlich kurz nach 1300 die Stadtecker sie als Pfandbesitz erhielten.
Als diese um 1400 ausstarben, waren die Burgmauern bereits verfallen.
Der Burgstall kam 1403 als Lehen des Stiftes St. Lambrecht an die Grafen von Montfort.
1415 gestattete Herzog Ernst der ritterbürtigen Familie Gradner sich beim Dorf Lankowitz einen Ansitz zu erbauen.

Man vermutet, dass Ernst von Graden nach 1420 den alten Burgstall überbauen ließ, bevor er sich an Stelle des heutigen Schlosses Lankowitz einen schlossartigen Sitz errichtete. 
Um welche Burg(reste) es sich am Franziskanerkogel also genau handelt ist nicht genau klar. Offiziell wird die Ruine für die Primaresburg gehalten.
Fachleute sind sich darüber aber nicht einig.

Um dem Ursprung auf den Grund zu gehen hat es Vorort in den Jahren 1982-86 archäologische Grabungen gegeben.
Im Zuge dessen wurde aber leider ein Großteil der Überreste der Burg zerstört.

Auch der Sturm "Paula" welcher 2008 in der Weststeiermark wütete und die anschließenden Aufräumarbeiten haben den Burgresten nicht gut getan.

Heutzutage kann man am höchsten Punkt des Plateaus ein ca 90cm tiefes Loch im Boden (welches mit einer Abdeckung verschlossen ist) und von einem Steinring umgeben ist erkennen. Wahrscheinlich befand sich hier eine ehemalige Zisterne. Weiters sind auf dem gesamten künstlich angelegten Plateau noch geometrisch angeordnete Mauerzüge zu erkennen. Aber schaut euch Vorort ruhig selbst um. Vielleicht entdeckt ihr ja was interessantes!
Der Franziskanerkogel bot sich für die Anlage einer mittelalterlichen Burg deshalb an, da er nur mit dem dahinterliegenden Kemmetberg in Verbindung steht. An allen anderen Seiten fällt er steil ab. Der Westhang war durch Felsen natürlich geschützt, ansonsten übernahmen Mauern diese Aufgabe. Wichtig war auch die gute Sichtverbindung nach Voitsberg, Greissenegg, Krems und Hohenburg.
Zwei im Mittelalter stark frequentierte Straßen führen ausserdem am Fuße des Franziskanerkogels vorbei.

Unter anderem soll es vor Ort auch einen Geheimgang zum Schloss Maria-Lankowitz geben.
Man will den Eingang irgendwo süd-östlich der Burgreste gefunden haben.
Auch in Maria Lankowitz, in der Nähe der Konradsiedlung will man diesen Stollen bei Bauarbeiten entdeckt haben.

Vorort hat man auf jeden Fall aber einen tollen Blick auf die Ortschaft St. Johann mit dessen Wehrkirche und auf den gesamten Köflacher Raum.

Viel Spaß beim Suchen und Erkunden der Ruine!


Für die Gesamte Strecke (Hinauf, suchen, umschauen, zurück) sollten ca. 40min eingeplant werden!
BEACHTET DIE WAYPOINTS!

Additional Hints (Decrypt)

Z.X. O.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)