alt Gebai Traditional Cache
Team F.Ranger: cache get archiveiert well do kee cache meih kann verstoppt gin .grouss Baustell wees net wat an Zukunft mam aale Gebai geschitt. get duerch en aneren Cache op neier Plaatz ersaat ersaat!!!
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daat hei as keen drive-in cache!
this is not a drive-in cache!
Alte Gerberei Pintsch An den steilen Talhängen der Flüsse und Bäche des Islek und Ösling wachsen seit je Eichenlohhecken. Früher brachten die Waldbauern der Umgebung ihre Lohe, Rinde welche von jungen Eichen abgeschält wurde, in Bündeln zur Mühle nach Enscheringen. Dort wurde die Lohe gemahlen und in Säcke verpackt. Um Leder herstellen zu können, brauchte man Lohe, Tierfelle, Wasser und Platz für notwendige Gebäude, Gruben und Trockenwiesen. Im Pinscher Talgrund waren diese Voraussetzungen bestens erfüllt. Der kleine Bach „Pintsch“ lieferte das Wasser für die Gruben und auf den Talwiesen war Platz genug zum trocknen der gegerbten Häute. Die Bauern brachten die Häute der selbst geschlachteten Rinder, Kälber und Schafe und erhielten dafür grobes Oberleder und kräftiges Sohlleder für die genagelten „Werktagsschuhe“. Die Herstellung von Oberleder dauerte 12 Monate, die von Sohlleder 18 bis 24 Monate. Zunächst reinigten die Arbeiter die Felle und legten sie in Kalkwasser. Nach zwei Wochen wurden die Haare der Felle mit einem Schürmesser abgeschabt und die Arbeiter legten die Häute in die Lohgruben, „Kaulen“ genannt, mit frischer Lohbrühe. In bestimmten Zeitabschnitten wurden die Häute wieder aus den Gruben herausgeholt und die Brühe umgerührt, anfangs täglich, später wöchentlich, dabei ausgelaugte Brühe durch neue ersetzt. Dieser Vorgang dauerte vier bis fünf Monate. Danach wurde die Haut versetzt, die Arbeiter legten die Häute in einen andere Grube, streuten dazwischen je eine Schicht Trockenlohe, deckten die Grube mit Brettern ab und füllten Wasser ein. Nach sechs Monaten wurden die gegerbten Häute herausgenommen abgewaschen und getrocknet und dann beiderseits eingefettet. Zum Schluss wurde das frische Leder geglättet und mit einer Rolle weich gemacht. Die Gerberei in Pintsch war für die ländliche Bevölkerung des „Kiischpelt“ eine gute Erwerbsquelle. Mit der Einführung synthetischer Gerbmittel ging die Zeit der Lohgerbereien zu Ende, die Betriebe waren nicht mehr konkurrenzfähig. 1933 stellte auch die Gerberei Pintsch die Lederherstellung ein.
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(No hints available.)
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