„Was muss ich da sehen?
Ein Nachtcache ganz in meiner Nähe! Da muss ich hin!
Aber halt. Was nehme ich denn außer meinem GPS und einer Taschen- bzw. Kopflampe noch alles mit? Eine Pinzette, 1 Liter Wasser, Kompass und das übliche „Cacherbesteck“.
Und jetzt? Auf geht’s. Die Startkoords führen mich ja direkt zum traditionellen Festplatz „Die Möse“ (der heißt wirklich so), wo die Burschenschaft Oberaula doch alljährlich zu Pfingsten ihre traditionelle „Mies“ veranstaltet.
Ich schaue mir das Bauwerk an und stecke meine Nase durch den hinteren Durchgang.
Was muss ich da sehen? Ein Glühwürmchen, noch Eins, dann gleich 3 Glühwürmchen.
Ich habe die erste Station gefunden, nehme sie unter die Lupe und frage mich, was ich mit diesen „Dingern“ soll? Messen, wiegen, addieren, …?
Ahhhh, mir geht ein Licht auf, als ich die Stage noch einmal betrachte. Ich nehme mir den Brocken Waschbetonplatte zu Hilfe und los geht´s.
Und jetzt noch schnell alles notieren und weiter zu den gefundenen Koords.
Dort notiere ich mir von dem Schild den 5. Buchstaben der 3. Zeile, peile 270 Grad und gehe 88 Meter.
Ich schaue mich um und frage mich, was ich hier soll? Ich addiere und notiere mir die roten Lichter in süd-süd-westlicher und nord-östlicher Richtung (Hinweis: 3 Lichter, da sie momentan abgeschaltet sind) und gehe wieder zur Behausung mit dem Schild.
Von dort gehe ich bergab und folge den Leuchtpunkten.
Oha, wo führen mich die Punkte hin? Etwas abseits des Weges finde ich 3 Leuchtpunkte. Die nächste Station so nah und doch so weit. Ob ich vor der Kraxelei noch etwas trinken sollte? Ach nein, vielleicht brauche ich das feuchte Nass ja später noch.
Also zur Station, den Hinweis „heben“, wieder auf den Weg zurück und weiter geht’s.
Bergab, immer weiter bergab. Das muss ich doch alles wieder hochlaufen? Ich mitten im Wald und wo ist mein Auto? Fragen über Fragen gehen mir auf meinem Weg durch den Kopf. Bis ich an einen wohl vergessenen Brennholzvorrat komme. Der ist aber völlig verwuchert und schon mit Baumpilzen verziert. Wie soll ich denn hier meinen neuen Hinweis finden? Also mal schauen was auf dem Stapel zu finden ist und weiter geht’s nun endlich wieder etwas bergauf.
Links und rechts des Weges knackt und raschelt es zwischen den niedrigen Bäumen. Das Licht der Taschenlampe kommt nicht durch das Geäst. Wer und was sich wohl dort verbirgt? Schnell gehe ich weiter, bevor mich noch was anspringt. Völlig außer Puste mache ich an der kommenden Station eine kurze Pause. Ein Schluck aus der Pulle? Mmmmhhh, naja wird schon noch reichen.
Hinweis notiert und weiter. Die Bäume wieder höher, weniger knacken und mein Puls beruhigt sich wieder etwas bis ich bei der nächsten Station eintreffe.
Ich nehme die Örtlichkeit genauer unter die Lupe und stelle auf der Rückseite des Baumes mit den 3 Punkten eine weitere Markierung fest. Was soll das denn? Drehe mich von dieser Markierung um und sehe noch Eine. Mal schauen wie es weitergeht. Dann endlich, ich habs doch gefunden.
Ich folge als weiter meinen Punkten entlang des Weges und finde auch noch, wofür ich mir alles aufgeschrieben habe.
Jetzt aber schnell zum Final. Hab ich alles richtig gemacht? Stimmen die eingetragenen Koords?
Das wird sich ja gleich zeigen.
Mist, keine Punkte mehr, die mich leiten, keine Hinweise. Unten alles abgesucht und …… nichts!!!
Doch dann finde ich den Mechanismus, der mir das Final bringt.