"Über den Wolken - la - la -la" könnte der Packer geträllert haben, als er, fast auf den Tag genau vor 25 Jahren, das Gepäck in die Privatmaschiene von Sir Edward Cacher geladen hat. Die zweistrahlige, im Licht der untergehenden Sonne, silbrig glänzende Maschiene war der ganze Stolz seines Besitzers. Als größter Hersteller für Särge und Bestattungszubehör in der nördlichen Hemisphäre verdiente er zwar nicht schlecht, aber ohne die Zuschüsse von seinem Onkel Adi der einen Fable für gigantöse Sportevents hatte, hätte er sich diesen Traum wohl nicht erfüllen können.
Doch all der Luxus kann gar schnell dahin sein, wenn an den falschen stellen geschlampt wird. Doch kommen wir zum Punkt.
Als Untersuchungsteam zur Aufklärung von Zwischenfällen mit Risikopotential im innerdeutschen Luftraum werden Sie hiermit mit der Klärung des Vorfalls xc1987eddm beauftragt. Aus bis heute ungeklärter Ursache ist bei dem Jet G-GMAB am 16.05.1987 kurz nach dem Start, EDDM 07R, zu einen Zwischenfall gekommen. Dabei öffnete sich die Ladeluke und ein Teil der darin befindlichen Fracht stürzte heraus.
Edward tobte und wäre um eine Haaresbreite seinem Piloten an die Gurgel gesprungen als er, nach dem sie, wegen einer Fehlermeldung der Ladelukenkontrollanzeige wieder gelandet waren und er entdeckte was passiert - nein noch viel schlimmer - was sie durch diesen Vorfall verloren hatten. Der weiße, eher unscheinbare Plastikbehälter, den er, mit dem Verweis auf höchste Vorsicht, hatte verstauen lassen, war nun verschwunden.
Auftrag an Sie Hr. Inspektor, finden und bergen Sie das Behältnis und stellen Sie um jeden Preis sicher, dass der Inhalt nicht "verloren geht" !
Reichlich zerknirscht war der Pilot zur Befragung erschienen. "Es sei unerhört ihn so herrein zu zitieren, habe er sich doch in rund 18 jahren nicht einen einzigen Fehler erlaubt!!!" Schnell wurde jedoch klar, wie kurz sein pre-flight-check an besagtem tag ausgefallen sein muss, da er selbst erst unmittelbar vor dem Start zusammen mit seinem Passagier und rund einer Stunde verspätung am Flughafen eingetroffen war. "Der Start verlief auch absolut fehlerfrei!" Just in Time hatte er sein Zeitfenster so grade noch getroffen und war über die Bahn 07R gestartet und gleich am Ende der Flughafengebäude einen engen U-Turn-left auf kurs 250° geflogen. Im bereich der BAB94 war dann einige sekunden später plötzlich die Kontrolläuchte aufgeflackert, worauf hin er notfallmäßig entsprechend Handbuch wieder zur Landung auf die 07R ansetzte.
Diese Aussagen hatten schon damals die von Sir Cacher angeheuerten Suchteams, die er Wochen lang jeden Stein umdrehen ließ, nicht wirklich weiter gebracht. Die weiße, runde, etwa 10cm hohe Dose war wie vom Erdboden verschluckt und auch das Gefasel von so einem besoffenen Obdachlosen der jetzt! 25 Jahre später, genau jene Dose gesehen haben will, am Ende der ZickZackSackgasse auf einem Turm ohne Wände, wird wohl auch nur zur Hälfte stimmen.
Trotz allem, auf Grund der Brisanz des Vorfalls, bitte ich Sie, sich noch einmal der Sache an zu nehmen.
Möglicherweise Ermittlungsrelevante Daten:
http://vermessung.bayern.de/file/jpg/1057/o/Riem_1994.jpg
http://vermessung.bayern.de/file/jpg/1062/o/Riem_2006.jpg
http://images-02.delcampe-static.net/img_large/auction/000/098/230/522_001.jpg?v=1
Alternativer Lösungsweg:
Um regelkonform zu sein, hier noch eine Möglichkeit die Finalkoordinaten fürs GPS zu ermitteln:
In einem Abgefangenen Funkspruch waren die koordinaten so angegeben:
QCNLLDZXZQLRFUKATYYWXRBIOVIWDAZSDLOXKJYQDPQLMOJDOMTRQDQDZITTGFAKTMUHGNAORJQPHBGWO
ich denke das dürfte D5 sein. Sagt bescheid wenn ihr es habt!
Achtung ! ! !
dies ist ein T5 (von mir), ihr werdet also mehr als 2-3 Bandschlingen benötigen und mehr als 4-5 Meter in die Höhe müssen.
Daher rate ich jedem von diesem Cache ab! (Rein schon aus Rechtlichen bzw. Versicherungstechnischen Gründen.)
Solltet ihr in doch machen, erfolgt alles auf eigenes Risiko!!
In diesem Fall solltet ihr nicht nur sehr gut mit eurem Material umgehen können, sondern am besten redundant mit zwei Seilen arbeiten da der Einbau von Seilschutz verdammt schwer werden dürfte.
ACHTUNG!!! verdammt scharfe Kanten!!!
Noch mal ACHTUNG: die Dose wiegt ein paar Kilo und "steht da oben lose rum"! Also bitte beim Seileinbau vorsichtig sein, dass ihr sie nicht versehentlich runter / auf den Kopf bekommt.
Log-Bedingung: Die Dose muss danach wieder am selben Platz (in der Mitte) liegen (aber das sollte eigentlich klar sein).
Sollte jemandem die Kletterei zu gefährlich sein, darf er natürlich sich das Logbuch auch runter geben oder mit loggen lassen. Sicherheit geht vor!!
Hell-Bonus
Sollte eine mir, natürlich nicht bekannte Person, in den Cache einen Hinweis auf einen "geheimen" T5 Eingang zu einem in der nähe liegenden LostPlace in die Dose legen, rate ich natürlich auch hier dringend jedem davon ab diesem Hinweis nach zu gehen!!!
Falls ihr "mal wieder nicht auf mich hört" und doch rein geht,
- nie alleine !
- einer zuverlässigen Person sagen wo ihr seit und was ihr macht,und dafür sorgen, dass die Person, wenn ihr euch bis zu einer ausgemachten Uhrzeit nicht zurück meldet, die Rettungskräfte verständigt.
- mindestens 2 (besser mehr) Taschenlampen mit nehmen
- Helm und alle sonst üblichen Lostplace tools sind selbstverständlich
...
Inhalt: Logbuch, 3 Stifte, Fernglas, wertvolles Schlüsselutensil für Liebhaber bayrischer Oberklasse-Wagen