


Die 1846 eröffnete Eisenbahnlinie Potsdam – Magdeburg verlief zwischen Burg und Gerwisch näher an der Elbe als die Neubaulinie von 1872, die jetzt
diese beiden Orte auf einer nahezu Geraden verbindet. Damals hatten Niegripp, Hohenwarthe und Lostau Eisenbahnanschluss. Die alte Bahn
umging den westlichsten Ausläufer des Flämings wohl wegen dessen Steigung. Für Lostau war seine Haltestelle das Tor zur Welt. Allerdings gab
es Probleme durch das Elbehochwasser.
1873
Das Hochwasser durchbrach den Bahndamm zwischen Hohenwarthe und Niegripp (Fischtal). Die Hohenwarther weigerten sich an der Wiederherstellung mitzuwirken, da die Bahn so oft ihre Schafe überfahren oder erschreckt hatte. Die Folge war, dass die Strecke von Biederitz über Möser nach Burg verlegt wurde.
Dies und wirtschaftliche Gründe führten zum Neubau überMöser.
Die Eisenbahn verläuft hier in einem tiefen Einschnitt durch diesen letzten Ausläufer des Flämings, der erst nach 1870 angelegt wurde. Bei den Bauarbeiten wurden französische Kriegsgefangene eingesetzt.
Zum Cache selbst: Er befindet sich in der Nähe vom Bahnhof, im Grünen.
Bitte Stift mitbringen!