Die Black Stories-Serie beinhaltet Rätselcaches, die an das beliebte gleichnamige Kartenspiel angelehnt sind. Black Stories sind knifflige, teilweise morbide, rabenschwarze Rätsel-Geschichten. Der Spielleiter nimmt bei dem echten Kartenspiel eine Karte auf und liest den Text vor. Es stellt sich dann die Frage, wie es zu diesem Ereignis kommen konnte. Nur der Spielleiter kennt die Antwort, die auf der Rückseite steht. Die Spieler stellen dem Spielleiter Fragen, die mit Ja oder Nein zu beantworten sind. So arbeiten sie sich Stück für Stück an die Lösung heran, bis sie endlich die Black Story hinter dem Ereignis herausgefunden haben. Durch Fragen, Raten und Tüfteln wird der Tathergang also rekonstruiert.
Die Geschichten des Kartenspiels sind frei erfunden. Bei den Black Stories-Caches handelt es sich allerdings um wahre Geschichten, die sehr tragisch, oftmals sogar brutal sind und die die Menschen der Region damals sehr berührten. Für viele Bewohner der Gegend ist es immer noch unfassbar, wie es dazu kommen konnte und warum die Tat nicht verhindert werden konnte. Die Black-Stories-Caches wollen nicht pietätlos oder sensationslüstern durch die Einbindung der Tragödien in ein Spiel auf den Gefühlen der Betroffenen und Hinterbliebenen herumtrampeln. Vielmehr sollen die Caches an das jeweilige Ereignis, das meist schon in Vergessenheit geraten ist, mit dem nötigen Respekt erinnern.
Wenn ihr Interesse an weiteren Caches der Serie habt, schaut euch die nebenstehende Liste an. Die folgende Geschichte, die einige Metaphern enthält, hat indirekt auch etwas Morbides an sich, selbst wenn man dies auf den ersten Blick nicht denkt. Auf jeden Fall war es eine schwarze Geschichte für die weißen Mäuse. Die Idee zu dieser Black Story stammt von asla. Die Umsetzung ist von semjon22. Folgende Karte liegt als Rätsel vor:
Ihr müsst die folgenden Sachverhalte, die zur Lösung dieser schwarzen Geschichte dienen, herausfinden. Denkt etwas um die Ecke. Die Lösungen lassen sich recherchieren bzw. im Ausschlussverfahren ermitteln. Alle Antworten sind im Netz zu finden. Bei den Fragen mit Auswahlmöglichkeiten ist immer nur eine Antwort korrekt; der Wert der Variablen steht in der Klammer:
A = Wie ist der Name des gesuchten Objektes?
- Die Bezeichnung des gesuchten Objekts besteht aus zwei Namen. Gesucht ist vom ersten Namen der dritte Buchstabe. Der Buchstabenwert ist A.
B = Aus welchem Land stammte es?
- Ungarn (2)
- Schweiz (3)
- Frankreich (4)
- Polen (5)
- England (6)
C = Mit welchem Datum konnte das Team Weiße Mäuse dann doch noch ein „Found It“ loggen?
- Bilde vom Datum dd.mm.yyyy die Quersumme. Dies ist C.
D = Warum wäre das Ergreifen des verschwundenen Objektes eine T5-Aktion gewesen?
- Man hätte steil nach oben gemußt. (37)
- Man hätte steil nach unten gemußt. (38)
- Man hätte ins Wasser gehen müssen. (39)
- Man hätte eine Höhle betreten müssen. (40)
- Man hätte einen Lost Place betreten müssen. (41)
E = Nach dem Fund wurde das Objekt mehrmals verlegt. Mittlerweile hat es eine neue Heimat in der Pfalz gefunden. Wo befindet es sich zum Zeitpunkt der Cacheauslegung?
- Elmstein (155)
- Hochspeyer (156)
- Offenbach (157)
- Freckenfeld (158)
- Dahn (159)
Mit den korrekten Variablen errechnet ihr das Finale, welches euch in die Nähe des T5-Schauplatzes führt (nähere Infos hierzu gibt es im Checker). Keine Angst, dass Finale ist nur T3:
N 49.2(A*B*D)
E 008.0(C*E)
Prüfe Deine Lösung
Viel Erfolg beim Recherchieren und Suchen. Danke fürs Mitspielen.
semjon22 & asla