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Oberhart-Runde Bonus Mystery Cache

This cache has been archived.

Sabbelwasser: Leider wurde auf die Reviewer-Notiz bislang nicht geantwortet. Daher archiviere ich das Listing, damit es nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht bzw. neue Caches blockiert. Falls du den Cache innerhalb der nächsten drei Monate reparieren oder ersetzen möchtest, schreibe mir bitte per E-Mail. Sofern der Cache wieder verfügbar ist und den aktuellen Guidelines entspricht, hole ich ihn gerne wieder aus dem Archiv.
Bitte nicht vergessen, gib immer den Wegpunkt (GCxxxx) deines Caches und einen Cacher-Name an.

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Hidden : 8/28/2012
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


OHR-Bonus: Der verschwundene Weiler Oberhart

Die Mystery-Koords haben mit den Bonus-Koords nichts zu tun!

Den Bonus erreicht ihr, wenn ihr in den anderen Caches der Oberhart-Runde die Bonus-Zahlen sammelt und am Schluss die Bonus-Koordinaten errechnet.

Viel Spaß beim Suchen und Finden wünschen euch niinscha & spiderkatz

N48°0C.(A-9)D(B-H)
E010°1(5-H).(G+F)(E-D)A

Achtung: Der Bonus ist schwer zugänglich!!!
Lauft am besten den Weg weiter bis zu folgenden Koordinaten:
N48°02.069
E 010°12.868
Von hier ausgehend ist der Bonus gut zu erreichen, auch wenn ihr einen Teil des Weges schon kennt.
Ihr könnt aber auch von OHR-8 dem Trampelpfad weiter folgen (sehr verwachsen, aber möglich, ungefähr T4, nur für „Indiana Jones“-Fans)

 

Exakt hier an dieser Stelle stand bis vor rund 160 Jahren auf einer großen Waldlichtung einst ein mächtiger Gutshof. Der Weiler, genannt Oberhart bzw. Kreuzherrenhart wurde im April 1668 das erste Mal in einer Verkaufsurkunde erwähnt. Allem Anschein nach ist das Gut im Auftrag des Grafen Fugger erst nach dem 30-jährigen Krieg aus dem Eisenburger Hart ausgerodet worden. 1676 wurde das Gut an den H. H. Prälaten Elias Bruggberger verkauft. Bruggberger  erbaute hier 1694 die St.-Josefskapelle. Der gesamte Oberhospitalbesitz, also auch das Gut Oberhart, fiel im Zuge der Säkularisation 1803 in den Besitz des Freistaates Bayern, der es möglichst schnell veräußern wollte.

Das gesamte Gut wurde vom reichen Memminger Patrizier Veit Ludwig von Laminit für seine Tochter und den Schwiegersohn gekauft. Er ließ das Gut um 1820 komplett umbauen, sodass ein klassizistischer Walmdachbau mit Park und Nebengebäuden entstand. Der reiche Patrizier konnte offenbar nicht wirtschaften, sodass im Jahre 1824 das gesamte Gut versteigert wurde.

Zwischen 1830 und 1834 kauften zwei Heimertinger Bürger das Gut, ohne dass sie mit der Bewirtschaftung nach dem Ertrag 2:1 zu Erfolg kamen. Das gesamte Gut wurde später abgebrochen, wobei nicht nur das gesamte Gutsgelände, sondern auch die weite Lichtung der Wiesen und Äcker wieder bepflanzt wurden. 

Auf dem Bild könnt ihr eine Ansicht des Gutshofes um die Mitte des 18. Jahrhunderts erkennen. Ein mächtiger Giebelbau mit freier Hochauffahrt und vier hübschen Gaupen; daneben die St. Josefs-Kapelle mit Turm, ein Maibaum und ein Holzstadel.

Heute sind leider nur noch wenige Reste des einstigen Gutes zu erkennen.
Die Hochauffahrt ist noch vorhanden, man kann vereinzelt Ziegelschutt und Unebenheiten finden.
Auch einige Brunnenstuben sind noch vorhanden.
Vor allem Gartenbäume mitten unter den Fichten lassen eine ehemalige Gartenanlage erkennen.

 

Quellen: Stadtarchiv Memmingen, Auszüge aus „Der Spiegelschwab“, Aquarellzeichnung Stadtmuseum Memmingen

 

 

Additional Hints (No hints available.)