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Wingsbacher Picknikwiese Multi-Cache

This cache has been archived.

Dr. Zarkov: Hallo Iceman 2511,

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln. Solltest Du nochmals Interesse an einem Cache hier haben, so musst Du nun leider ein neues Listing dazu anlegen.

Mit freundlichem Gruß

Dr. Zarkov
Volunteer Geocaching.com Reviewer

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Hidden : 8/29/2012
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Ihr sucht einen Micro Metall an einem der schönsten Picknikplätze Taunussteins


Wingsbacher Geschichte

Vermutlich um die Jahrtausendwende entstand einer der kleineren Stadtteile Taunussteins, das heute rund 850 Einwohner zählende Wingsbach. Erste urkundliche Erwähnung in Jahr 1364, eigentlich sehr spät, denn Bleidenstadt wurde schon 812, bedingt durch das Kloster, bekannt.

Über das genaue Gründungsjahr sind sich die Historiker ebenso uneins, wie über eine sichere Namensdeutung. Während die einen den Namen Wingsbach als den früheren Besitz des "Wuno oder Wüno am Bach" deuten, meinen andere, die Wortwurzel sei "Winigesbach", was als "Bach des Winiger" zu übersetzen wäre.

Die Geschichte von Wingsbach ähnelt in vielem der Historie seiner Nachbargemeinden. Sie alle lagen während des Mittelalters im Spannungsfeld zwischen den Rechten des Abtes von Bleidenstadt und den Ansprüchen der Grafen von Nassau. Die weltlichen Herren verstanden es nämlich geschickt, die ursprünglichen Rechte der Geistlichkeit immer weiter in den Hintergrund zu drängen und schließlich unwirksam werden zu lassen.

Genauso schrecklich wie der Glaubensfanatismus, der in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts den Dreißigjährigen Krieg verursacht hatte, war der schlimmer denn je auflebende Hexenwahn in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts.

Von den "überführten" Hexen aus der Nachbargemeinde Wehen wurden 1676 während der Gerichtstage in Idstein auch unschuldige Einwohner von Wingsbach belastet.

Nach entsetzlichen Folterqualen sagte Elisabeth Hermann aus, daß die Frau Zierleiten sie gelehrt habe, was man dem Vieh eingeben müsse, damit es die Milch verliere.

Adam Fließenbarth gab vor dem Hexengericht zu, in Wingsbach sämtliche Hexen zu kennen. Der am 23. August 1676 Hingerichtete wußte weiterhin, daß es am schlimmsten dem Wingsbacher Erwin ergangen sei.

Erwin habe sich gesträubt, auf Befehl des Teufels seine Familie und das Vieh zu vernichten, doch dauernde Prügel vom Satan hätten den Widerspenstigen gehorsam gemacht.

Trotz dieser und vieler anderer Denunziationen ist bislang noch nicht bekannt, ob auch Einwohner von Wingsbach vor das Hexengericht gestellt wurden.

1972 wurde Wingsbach eingemeindet, es entstand die Stadt Taunusstein. seitdem gibt es keinen Bürgermeister mehr in Wingsbach, sondern einen Ortsvorsteher und einen Ortsbeirat.


Quelle: www.wingsbach.de


Additional Hints (Decrypt)

Frgm qvpu qenhs.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)