Irlich liegt an der Mündung des Flusses Wied in den Rhein. Südlich von Irlich liegt die Innenstadt, westlich der Stadtteil Feldkirchen.
Geschichte
Irlich war mutmaßlich bereits in keltischer / La-Tène-Zeit ebenso wie das nahe gelegene Fahr besiedelt.
Die erste urkundliche Erwähnung erfuhr der Ort am 3. November 1022, als Kaiser Heinrich II. dem Erzbistum Bamberg Güter zu Irlocha (Erlenloh = Erlenhain?) schenkte, die er vom Trierer Erzbischof Poppo von Babenberg erhalten hatte. Die Burggrafen der Reichsfeste Hammerstein verwalteten zunächst Irlich für Bamberg. Um 1200 wurden die Güter an Hammerstein verpachtet. Weil die Zahlungen stockend eingingen, verkaufte das Bamberger Erzstift 1422 seine Güter in Irlich an den Trierer Erzbischof Otto von Ziegenhain. Irlich verblieb bis 1803 bei Kurtrier. Im Jahr 1822 wurde Irlich in die Fürstlich-Wiedische Standesherrschaft eingliedert.
Die Einwohner lebten bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts hauptsächlich vom Fischfang und der Landwirtschaft. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde in Irlich auch Wein angebaut.
Gemeinde Irlich
Im Vollzug der vom Landtag Rheinland-Pfalz am 15. Februar 1969 beschlossenen Verwaltungsreform und einer Entscheidung des Irlicher Gemeinderates wurde die Gemeinde Irlich am 7. Juni 1969 aufgelöst und der Stadt Neuwied zugeordnet. Nach der Bildung der neuen Stadt Neuwied am 7. November 1970 und dem Beschluss des Stadtrats Neuwied vom 22. Januar 1971 wurde Irlich ein Stadtteil, welcher durch einen Ortsbeirat und einen Ortsvorsteher vertreten wird.
Sehenswürdigkeiten
Siehe auch Liste der Kulturdenkmäler in Neuwied
Pfarrkirche St. Peter und Paul
Die Pfarrkirche St. Peter und Paul wurde in der Zeit von 1833 bis 1836 im klassizistischen Stil erbaut und 1843 konsekriert. Den seitlichen Glockenturm, der den ursprünglichen Dachreiter ersetzte, erhielt die Kirche im Jahr 1915.
Keltische Säule
Irlich besitzt als Zeugnis aus keltischer Zeit eine rekonstruierte Säule. Sie wurde in alten Reiseführern Reichsstein oder Paradiesapfelstein und heute Keltensäule genannt. Bis 1941 war das Original im Ort aufgestellt. Der heutige Irlicher Stein wurde im Zusammenhang mit dem Deichwanderweg, einem Projekt engagierter Bürger aus Feldkirchen, Engers und Irlich, rekonstruiert. Mutmaßlich lagert das Original im Archiv des Landesamts für Denkmalpflege und Bodendenkmäler auf der Festung Ehrenbreitstein. Eine Kopie wird im Rheinischen Landesmuseum Bonn vermutet. Ihre Bedeutung ist ähnlich einzuschätzen wie die Pfalzfelder Flammensäule und nicht ganz so hoch wie die Irminsul.
Die bereits erwähnte Feldkirche steht vermutlich an Stelle einer vorchristlichen Opferstätte. Bis zur Reformation in den wiedischen Landen war sie gemeinsame Pfarrkirche für Irlich und Feldkirchen.
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Quelle: Wikipedia