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Erbe der Eiszeiten EarthCache

Hidden : 9/17/2012
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:


Gerlingens Landschaft ist außergewöhnlich vielgestaltig. Erdgeschichtlich weist Gerlingen Spuren vom Muschelkalk über Keuperschichten hin bis zu Resten von Stubensandstein auf. Die Stadt Gerlingen würdigt diese geologischen Besonderheiten auf 12 Informationstafeln. Die Tafeln liegen verstreut in und um Gerlingen.

 An dieser Stelle habt ihr nicht nur eine sehr schöne Aussicht, sondern könnt auch noch etwas über den fruchtbaren Strohgäu lernen.

 

 

Löss oder Löß ist ein vom Wind transportiertes und auch vom Wind abgelagertes Sediment, das aus Feinmaterial – vor allem aus Schluffbesteht. Der vor allem in der gemäßigten Klimazone weit verbreitete Löss bildete sich in den quartären Kaltzeiten. Die spezifischen physikalischen und chemischen Eigenschaften des Lösses machen dieses Sediment zum Ausgangssubstrat für die ackerbaulich günstigsten Böden weltweit. In Lössen eingeschaltete fossile Böden aus milderen Klimaphasen werden als Archive für die Rekonstruktion quartärer Umweltbedingungen verwendet.

Löss entsteht, wenn Schluff und feinster Sand bei fehlender Vegetationsdecke ausgeblasen wird und sich nach einem längeren Transport (einige zehn bis mehrere hundert Kilometer) in Bereichen mit dichterer Vegetation wieder ablagert.

In Mitteleuropa wurde Löss vor allem in den Eiszeiten gebildet, als infolge der ganzjährig niedrigen Temperaturen kaum Vegetation existierte; die Vorlandgebiete der Gletscher sowie die Flussauen waren sogar weitgehend frei von Bewuchs. Verantwortlich für die Löss-Entstehung waren sowohl die vorherrschenden Westwinde als auch die in den Kaltzeiten häufigen, trocken-kalten Fallwinde. Letztere wehten von den fast ganz vergletscherten Alpen oder vom skandinavischen Inlandeis herab und nahmen im Vorland feinkörniges Material auf. Während der Sand nur relativ kurze Transportstrecken zurücklegte und in Form von Binnendünen abgelagert wurde, wurde feineres Material wie Schluff deutlich weiter verblasen und eher großflächig als Lössdecke abgelagert.

Vor allem entlang der Flussgebiete - etwa am Oberrhein und der Donau - wurde der Löss von Westwinden ausgeblasen und weit jenseits des Flusses wieder abgelagert: z.B. im Kraichgau östlich, im Donautal beim Wagram nordöstlich des Flusses. Im Rhein-Maas-Delta liegen die Lössflächen auf dem linken Ufer der Flüsse, also weit vom westlich gelegenen Nachbarfluss entfernt, während das Ostufer als Heideterrasse vom nur wenig weit gewehten Sand bedeckt ist.

Die Bildung von Löss vollzieht sich aber auch unter warm-trockenen Klimabedingungen, wenn aus Wüsten Staub ausgeblasen wird und sich in den Randgebieten, in denen wieder Vegetation gedeihen kann, ablagert.

Mit den meterhohen Lößschichten werden die Gäulandschaften zu besonders fruchtbaren Böden. Das Lange Feld bei Ludwigsburg und das Strohgäu bspw. galten und gelten als Kornkammern Württembergs.

Quelle: Wikipedia, Lexikon Geschichte Baden+Württemberg: Geologie

 

Beantworte an der Informationstafel folgende Fragen:

1) Warum erzielt die Landwirtschaft im Strohgäu hohe Erträge?

2) Wodurch entsteht Lösslehm?

3) Wofür ist das Krummbachtal ein Beispiel?

4) In welcher Gesteinsschicht liegt Gerlingen?

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