Die Entwicklung des ersten Herzschrittmachers
Erst seit 55 Jahren gibt es die kleinen lebensrettenden Geräte. 1957 erblickte der erste Herzschrittmacher das Licht der Welt. Es dauerte jedoch noch 1 Jahr bevor ein Herzschrittmacher in einen Mensch implantiert werden konnte. In Deutschland wurde 1961 das erste Gerät in der Humanmedizin verwendet.
Wie funktioniert ein Herzschrittmacher?
Ein Herzschrittmacher besteht aus einem Impulsgenerator, der normalerweise im Bereich des Schlüsselbeins eingepflanzt wird. Ein oder zwei dünne isolierte Elektroden (Sonden) verbinden das Gerät mit dem Herzen und messen die elektrischen Impulse im Herzen. Die Sonden leiten das Herzsignal zum Impulsgenerator. Daraufhin leiten sie Energie von Impulsgenerator zurück an das Herz, um den Herzrhythmus zu koordinieren.
Der Impulsgenerator überwacht so die Herzfunktion ununterbrochen und gibt über die Sonden elektrische Impulse an das Herz ab, wenn er einen langsamen Rhythmus wahrnimmt. Diese elektrischen Signale bewirken dann, dass das Herz schneller schlägt.
Der Impulsgenerator ist ein kleiner Computer. Er wird von einer Batterie gespeist, die sicher im Gehäuse des Schrittmachers versiegelt ist. Der Schrittmacher kann auch Informationen über das Herz aufzeichnen, die mit Hilfe eines speziellen Abfragegerätes ausgewertet werden können.
Schrittmacherarten
Es gibt zwei verschiedene Arten von Schrittmachern: Einkammer- und Zweikammer-Schrittmacher.
-
Einkammer-Schrittmacher: Ein Einkammer-Schrittmacher weist eine einzige Sonde auf, die zur Überwachung und zur Übertragung von Signalen aus einer Kammer des Herzens verwendet wird - entweder aus dem rechten Vorhof oder der rechten Herzkammer (Ventrikel). Diese Art von Schrittmacher wird oft für Bradykardien (zu langsamer Herzschlag) gewählt, bei denen die Signale vom Sinusknoten („Zündkerze“ im Vorhof) zu langsam abgegeben werden. Die restliche Signalüberleitung aber intakt ist.
-
Zweikammer-Schrittmacher: Ein Zweikammer-Schrittmacher hat zwei Sonden. Eine Sonde wird im rechten Vorhof platziert, die andere im rechten Ventrikel. Mit Sonden in zwei Herzkammern kann der Schrittmacher diese Herzkammern dann entweder einzeln oder gemeinsam überwachen und Impulse an sie abgeben. Diese Art des Schrittmachers ist geeignet für Bradykardien, bei denen die Signale des Sinusknotens zu langsam sind und bei denen der elektrische Überleitungsweg teilweise oder vollständig blockiert ist.
Achtet bitte auf Muggels, die zu unterschiedlichen Uhrzeiten hier unerwartet vorbeikommen. Parken direkt am Cache ist nicht möglich, aber in ca. 20 Meter Entfernung kann man kurz halten.
Cache Erstausstattung:
Kartenspiel, Flaschenöffner, Aufnäher, 2 Armbänder
In: 1 TB und 1 Coin
