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Geocacher in der "Zwick" - MÜHLE
Dieser Cache wurde anlässlich des Events Geocacher in der "Zwick" - MÜHLE neu angelegt, um Euch die Gegend etwas näher zu bringen.
Die neu angelegten Caches, welche wir im Zuge unseres Treffens versteckt haben, werden kurz vor dem Event freigeschaltet. Wir bitten alle Cacher fair zu sein und diese Caches erst am Eventtag, dem 15.09.2012 ab 9 Uhr, nach Anmeldung auf dem Event-Gelände, zu suchen.
Eine komplette Liste unserer Cacheempfehlungen für dieses Event findet Ihr in dieser Bookmark-Liste.
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GZM#33 / Schönberger Informationen
Die ersten urkundlichen Erwähnungen von Schönberg und seinen Ortsteilen gehen bis in das 12. Jahrhundert zurück. Weit vorher hatten sich erste Siedler, die Westslawen genannt, meist nahe an Gewässern in Form von sogenannten Rundlingen Ihre Wohnstallbehausungen errichtet und ernährten sich von der Jagd, vom Fischfang und von dem Wenigen, was der Boden an Feldfrüchten hergab.
Nachdem Ritter sich den Boden zu eigen gemacht hatten und in harter Fronarbeit Burgen errichten ließen um ihre Macht zu sichern, nahm die Zahl der Siedler zu und immer mehr Ortschaften wurden gegründet.
Ausgangspunkt dafür war das Reichsterritorium Pleißenland mit seinem Zentrum Altenburg.
Noch heute weisen viele Ortsnamen auf die Herkunft ihrer Siedler hin, wie beispielsweise Franken, Schwaben und Waldsachsen.
Schönberg ist ein von deutschen Siedlern gegründeter Ort, als einseitiges Reihendorf mit Waldhufen und 1390 als "Ort am schönen Berg" erstmalig urkundlich erwähnt.
Köthel, im Jahre 1336 erstmals erwähnt, bewohnten die Sorben (Westslawen). Der slawische Ortsname bedeudet (Tal)-Kessel. Das Dorf war dem Rittergut Hainichen lehenspflichtig.
Tettau ist der älteste der Ortsteile und ist seit 1220 nachweisbar. Durch den Stammsitz derer von Tettau erlangte der heutige Ort zweifellos mehr Bedeutung als die slawische Siedlung Tettau, die als wendisches Dorf bezeichnet wurde. Wünschendorf (1462) und Tettau werden als echtes "Doppeldorf" bezeichnet, in denen Deutsche und Slawen in zwei getrennten Siedlungen nebeneinander lebten.
Oberdorf, das "zweiseitige Reihendorf mit Waldhufen", erstmals 1492 schriftlich etwähnt, bezeichnet im Namen seine Lage als Dorf "oberhalb" des Dorfes Tettau.
Pfaffroda wurde von den Pfaffen des Klosters Remse, zu dem der Ort gehörte, gegründet und um 1303 erstmals erwähnt, bis im Jahre 1543 die Schönburger die Klosterbesitzungen erworben und als Rittergut nutzten.
Breitenbach, (1338) aus der Bezeichnung "Ort bzw. Gut am breiten Bach" hervorgegangen, bestand ursprünglich nur aus einem fürstlichen Vorwerk, erst 400 Jahre später fand die Schäferei Erwähnung. 1786 gehören zu dem Herrschaftlichen Vorwerk noch fünf "Häusler".
Dittrich war von 1950 bis 1974 in Pfaffroda eingemeindet.
Über viele Jahrhunderte waren auch hier in der Region die alten ehrwürdigen Dorfkirchen ein wichtiger Ort für die Menschen. Sie erhofften sich Hilfe und Rettung bei Not und Krankheit sowie Schutz vor Naturkatastrophen.
Zu jeder Zeit bis in die Gegenwart wurde die Region durch die Landwirtschaft und das Handwerk geprägt. In Tettau wurde in einem kleinen Schacht zu Beginn des 20. Jahrhunderts sogar Braunkohle abgebaut.
Die Gemeinde Schönberg mit ihren Ortsteilen hat ihre eigenen anziehenden Charme. Das romantische Bild des Ortszentrums mit dem Rathaus, der Kirche und den benachbarten Fachwerkhäusern siegelt nur einen Teil der dörflichen Tradition wieder, welche hier mit viel Liebe und Engagement von den Einwohnern gepflegt werden. Man sieht es auch an den gut gepflegten Vierseitenhöfen entlang der Dorfstraßen, die von Bauerngärten und Streuobstwiesen umgeben sind.
Zu jeder Jahreszeit ist die Gemeinde mit ihren freundlichen Einwohnern, die alte Traditionen pflegen und aktiv in einem der vielen Vereine sind, einen Besuch wert.
Zum Cache:
Bitte verhaltet euch unauffällig !
Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen, denn ihr habt ja nun bereits alle Informationen zu Schönberg und dessen Ortsteilen.