Irgendwo in Sehnde…
…findest Du „Klein Sehnde“
und diesen Erinnerungsstein:

Klein Sehnde
So fing alles einmal an:
Gegen 800 nach Christi gab es im Bereich der heutigen Feldmark außer „Groß Sehnde“
die Bauernschaft „Klein Sehnde“.
Erst in mittelalterlichen Urkunden des Hochstifts Hildesheim rückt Sehnde in den Blickpunkt. Da es aber auch ein „Klein-Sehnde“ gab und dieses mitunter Alt-Sehnde genannt wurde, liegt die Vermutung nahe, dass diese Siedlung älter ist als das heutige Sehnde.
Wahrscheinlicher ist aber, dass „Klein-Sehnde“ im Zuge einer Aussiedlung entstand.
Die ursprüngliche Schreibweise ist „Senethe“ (1147), plattdeutsch Seynede, Seinie oder Seinje.
Klein Sehnde lag bei Bolzum, östlich der heutigen Bahnlinie und des Stichkanals nach Hildesheim. Erstmals erwähnt wurde der Ort 1274 in einer Urkunde des Bistums Hildesheim als „Minori Senedeche“. In einer Akte aus dem Jahr 1698 ist zu lesen, dass „Klein Sehnde“ einst sieben Hofstellen und ein adeliges Haus beherbergt habe. Eine Hofstelle habe der Pastor bewohnt.
Noch vor dem Dreißigjährigen Krieg muss „Klein Sehnde“ aufgegeben worden sein, denn ein Dokument bezeichnet es bereits 1558 als „unbebaute Ortschaft“. Die Bewohner haben sich wahrscheinlich auf umliegende Dörfer aufgeteilt.
Heute sind in einem kleinen Feldgehölz noch die Rottekuhlen von „Klein Sehnde“ sichtbar.
(Quellen: Adolf Meyer: „Ortschronik Sehnde“; HAZ Anzeiger)
Und nun zum Cache:
Wenn Du diesen Erinnerungsstein gefunden hast,
peile 145 Meter mit 177° wahrer Nordreferenz.
Hier findest Du das Finale mit dem Döschen.
Auch bei diesem Cache wünschen wir Dir wieder viel Spaß!
WaldwichtelBasche
Hinweise:
1.) An den obigen Koordinaten findest Du zwar viele Steine, aber diesen sicher nicht…
2.) Autos sind in Klein Sehnde NICHT erlaubt – ist ja auch klar: Damals gab es ja keine ;-) …