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Shall we play a game? Mystery Cache

This cache has been archived.

environmental_cacher: Da hier offensichtlich keine Wartung durchgeführt wird, archiviere ich jetzt das Listing.
Siehe dazu auch die Guidelines:
http://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx/#cachemaintenance

Viele Grüße
environmental_cacher

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Hidden : 9/22/2012
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Wieder mal ein Rätsel von den Acht Augen...


Zum Rätseln kommt ihr über folgendem Link

>>>>> Mein placeSpotting Rätsel <<<<<

Shall we play a game?

Hintergrund Info...

Das schöne Dülmen...

...bekannt für seine Wildpferde,seine Aussichten und freundlichen Mitbürgern...
...doch wo Licht ist gibt es auch Schatten...
....und ein Schatten wollten wir Euch mal etwas Aufhellen...

Fakten:

Atomwaffen in Deutschland


Stützpunkte in Westdeutschland

Die USA und Großbritannien lagerten während des Kalten Krieges bis zu 5.000 Kernwaffen
in deutschen Bunkern,darunter das für den Einsatz innerhalb
Deutschlands bestimmte Zebra-Paket.
Es wird vermutet, dass heute in Europa im Rahmen der nuklearen Teilhabe schätzungsweise 480
Nuklearwaffen gelagert sind, davon 20auf dem deutschen Fliegerhorst Büchel.
Dort trainiert die Luftwaffe im Rahmen der nuklearen Teilhabe den Einsatz von Kernwaffen durch Jagdbomber vom Typ Tornado.

Während des Höhepunkts der atomaren Aufrüstung Mitte der 1980er Jahre lagerten 7.300 US-Atomwaffen in Europa.
Dazu kamen weitere Atomsprengköpfe aus Großbritannien und Frankreich.
Sie waren in mehr als 130 speziellen Depots in Westdeutschland untergebracht.

Die Lager für die Sprengköpfe wurden als Sondermunitionslager bezeichnet.
Raketenbasen dienten der Stationierung und der Stützpunkte von mobilen Raketenabschussrampen.

Kernwaffen wurden unter anderem an folgenden Standorten in Westdeutschland gelagert.

Sondermunitionslager Dülmen-Visbeck

Kreis Coesfeld
Nordrhein-Westfalen
Gefechtsköpfe für
2./RakArtLehrBtl 72; Honest John

Das Sondermunitionslager Dülmen-Visbeck
befand sich ca. 4,5 km südlich der Stadt Dülmen in Nordrhein-Westfalen.
Mit dem Bau des Sondermunitionslagers wurde am 25. April 1963 begonnen.
Das Lager wurde am 22. September 1965 fertig gestellt. Die Baukosten betrugen ca. 800.000 DM.
Das ursprüngliche Lager besaß nur vier Holzwachhäuschen auf ebener Erde, von denen die Wachsoldaten,
ungeschützt vor möglicher gegnerischer Waffenwirkung, das umliegende Gelände zu beobachten hatten.
Da das Lager auch kein Stellungssystem besaß, wäre es schwierig gewesen,
das Lager gegen Angriffe zu verteidigen.
Erst 1972 wurden an Stelle der hölzernen Wachhäuschen Wachtürme
aus Betonrohr mit einem Holzaufbau errichtet.
Ab diesem Zeitpunkt konnten die Wachen auch das umliegende Gelände beobachten.
Diese Wachtürme blieben bis 1979 stehen. Im Dezember 1979 wurde der Bau eines
neuen Wachgebäudes mit neuem Wachturm abgeschlossen. Der Um- und Neubau der Umzäunung
dauerte noch bis Mai 1985. Es folgten der
Einbau zusätzlicher elektrischer und elektronischer Absicherungsmaßnahmen
sowie das Anbringen von Metallkäfigen vor den Bunkertoren. Erst im Jahr 1989 wurde das aus Betonmauern
bestehende Stellungssystem des Lagers fertig gestellt. Bis dahin hatte
man nur Sandsackstellungen für die Verteidigung des Lagers zur Verfügung.

Im Mai 1968 wurde das Lager Dülmen-Visbeck erstmalig einem atomaren Prüfprogramm unterzogen.
Die atomare Sicherheitsinspektion (Nuclear Safety Inspection-NSI) wurde bestanden.
Die Wiederholungsinspektionen erfolgten im jährlichen Rhythmus.
Ab dem 1. Juni 1969 war das Lager Dülmen-Visbeck erstmals »scharf«, das heißt,
es waren Atomsprengköpfe eingelagert.
Der bauliche Zustand des Sondermunitionslagers wurde in einer jährlichen Wartungsinspektion
(Annual Maintenance Inspection – AMI) durch Vertreter der Armeegruppen und der Benutzerstaaten überprüft.

Eingelagerte Munition
Im Lager Dülmen-Visbeck wurde die gesamte atomare Munition
der 7. deutschen Panzerdivision bevorratet.

Dabei handelte es sich um:

Gefechtsköpfe für die taktische Kurzstreckenrakete »Honest John« (bis 1980)
Artilleriegranaten Kaliber 203 mm für die »schwere« Panzerhaubitze der Divisionsartillerie (ab 1960 atomar)
Artilleriegranaten Kaliber 155 mm für die Panzerhaubitze der Brigadeartillerie (ab 1972 atomar).

Mit dem Abzug der Honest John Gefechtsköpfe wurde das Lager von Juni – Oktober 1980 komplett geräumt.
Die Honest John Gefechtsköpfe wurden auf dem Flugplatz Wildenrath zwischengelagert
und von dort in die USA abtransportiert.
Die Sondermunition der Kaliber 155 mm und 203 mm wurde vorübergehend im Lager Werlte eingelagert.
Nach dem Rücktransport im Oktober 1980 lagerte dann nur noch
die Sondermunition der Kaliber 155 mm und 203 mm in Dülmen-Visbeck.
Der endgültige Abzug der Sondermunition erfolgte im Rahmen einer Luftlandeübung
in der Zeit vom 26.-29. November 1991.
Ab diesem Zeitpunkt war das Sondermunitionslager Dülmen-Visbeck aufgelöst.

MGR-1 Honest John

Die 762-mm-Feldrakete MGR-1 Honest John war eine ungelenkte
militärische Kurzstreckenrakete (Short Range Ballistic Missile, kurz SRBM)
der Zeit des Kalten Krieges aus US-amerikanischer Produktion.
Sie war nach einem berühmten Indianer des 18. Jahrhunderts benannt.

Von der Honest John gab es zwei Varianten:

Die MGR-1A (M31), ab 1954 im Einsatz. Reichweite: 24,8 Kilometer, Startschub: 400 kN, Startmasse: 2720 kg, Durchmesser: 0,58 m, Länge: 8,32 m.
Die MGR-1B (M50), ab 1958 im Einsatz. Reichweite: 48 Kilometer, Startschub: 382 kN, Startmasse: 2040 kg, Durchmesser: 0,76 m, Länge: 7,62 m.

Beide Versionen waren nuklearfähig für einen Sprengkopf von bis zu 50 kt.

Von 1960 bis 1965 wurden insgesamt 7.089 Honest John MGR-1B (M50) produziert.
Ab 1964 überließ man der US-Nationalgarde das Waffensystem bis zur Außerdienststellung 1982. Das Nachfolgesystem war die MGM-52 Lance.

Für die Rakete gab es nukleare Gefechtsköpfe mit einer Sprengkraft von 5, 10, 20 und 40 KT,
bei verbündeten Armeen in Verwahrung der US-Armee;
außerdem waren neben konventionellen Sprengköpfen mit
TNT-Ladung Spezialköpfe vorgesehen, mit denen große Mengen
Propagandamaterial/Flugblätter verschossen werden konnten.
Nach entsprechenden Erprobungen erwies sich dieser Ansatz für die Operative
Information jedoch als wenig effizient. Es wurde weiter mit Fesselballons gearbeitet.

Zebra-Paket:

Das Zebra-Paket waren 141 Nuklearsprengköpfe mit einer Sprengkraft
von jeweils zwischen 0,1 und 10 Kilotonnen
TNT-Äquivalent (Hiroshima-Bombe: ca. 13 Kilotonnen).

Die Atomic Demolition Munitions sollten im Falle einer Invasion des Warschauer Pakts
nach Westdeutschland innerhalb von zwei Stunden durch das V. US-Korps im Fulda Gap (114 Sprengköpfe)
und im Kinzigtal (27 Sprengköpfe) in vorbereiteten Schächten zur Explosion gebracht werden,
um den Gegner an Engstellen (Brücken, Autobahnen, Tunnels) aufzuhalten.


Cache-Name:

WarGames – Kriegsspiele

Bei diesem Schatz dachten wir sofort an diesen Film...
Ein Dialog blieb uns im Gedächniss hängen.
Dieser eine Satz gab dann auch unserem
Schatz seinen Namen...

Zum Schluß:

Was nun wirklich alles gelagert wurde?Wer weiß das schon...
Heute wird das Gelände friedlich genutzt und so hat alles ein gutes Ende gefunden!

 

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Atomwaffen_in_Deutschland
http://de.wikipedia.org/wiki/MGR-1_Honest_John
http://de.wikipedia.org/wiki/Zebra-Paket

http://www.atomwaffena-z.info/atomwaffen-glossar/d/d-texte/index.html


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FTF der geht an:

  • Gold:Gnisnaw
  • Silber:dogteam1, joedadue
  • Bronze:Lennata Mamacita
  • Grüne Pappe:ft22

Additional Hints (Decrypt)

Vpu yrfr ösgre qnf rvavtr iba Rhpu qbeg trqvrag unora. Snyyf vue nhpu abpu Sbgbf nhf wrara Gntra unog Cbfgrg fvr qbpu zvg orv Rhera Ybttf...

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)