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Das Schupflohtal und der Ameisenberg Traditional Cache

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Sabbelwasser: Leider wurde auf die Reviewer-Notiz bislang nicht geantwortet. Daher archiviere ich das Listing, damit es nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht bzw. neue Caches blockiert. Falls du den Cache innerhalb der nächsten drei Monate reparieren oder ersetzen möchtest, schreibe mir bitte per E-Mail. Sofern der Cache wieder verfügbar ist und den aktuellen Guidelines entspricht, hole ich ihn gerne wieder aus dem Archiv.

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Hidden : 9/22/2012
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Ein schneller kleiner Cache :-)

Mit diesem Cache erfahrt ihr einiges über die Geschichte von Mauern!

Viele haben sich sicherlich schon gefragt woher die Bezeichnung "Ameisenberg" kommt. Der Name führt uns zurück in die Vor- und Frühgeschichte von Mauern. Ameisenberg ist nämlich nur die neue Form der Ursprungsvariante, die mit dem Wegfall der Nutzung des Ortes wohl auch ihren Sinn verlor und ein Tier daraus geworden ist. Eigentlich hat der Name des Ortes nämlich "Am Eisenberg" gelautet, was sich auf den Abbau von Raseneisenerz bezog. Raseneisenerz sind Eisenschlacken, die man von Felder aufgelesen, oder aber auch an Orten mit höherem Vorkommen abbaute. An diesem Ort also gab es wohl einst reiche Vorkommen, die dann zu wertvollem Metall geschmolzen wurden.

Mit dem Schupflohtal verhält es sich ähnlich. Auch dieser Name kommt nicht von ungefähr. im frühen Mittelalter gab es unterirdische Bauwerke, sogenannte Erdställe, auch Schratzellöcher genannt. Diese unterirdischen Gänge und Kammersysteme dienten wohl Ritualen und Verborgenen Kulten. Auch im Schupflohtal gab es einen solchen unterirdischen Gang der 1858 einbrach und somit vom damaligen Pfarrer Hartig untersuchtz werden konnte. Dieser fertigte eine genaue Aufmaßskizze und beschrieb das Bauwerk sehr detailliert. Auch habe er "geistliche Lieder im Erdstall gesungen und mit seinen Helfern Bier getrunken". Der unterirdische Gang, auf den auch eine Legende hinweist, befand sich an der Ecke Hofmarkring/ Schupfloh. Die Legende lautete wie folgt:
Ein junger Dienstknecht, der es mit dem Nachhausegehen von der Tanzmusik und vom Wirtshaus nicht allzugenau nahm, fand an seinem Dienstplatz die Haustür verschlossen und übernachtete deshalb im Stadl im Stroh. Da hörte er bei Nacht ein geheimnisvolles Wispern und Rauschen. Als er nun schaute, was das war, sah er im Morgengrauen mehrere kleine Gestalten auf dem Hof und in den Ställen herumhuschen. Nun trieb ihn die Neugierde und er wollte sehen, was die Männlein wollten. Als diese sahen, dass sie beobachtet wurden, verschwanden sie eiligst in Richtung Schupfloh und waren plötzlich vom Erdboden verschwunden. An der Stelle aber, wo sie in die Erde verschwanden, hat man viele Jahre später eine Erdhöhle entdeckt, deren Entstehung sich niemand erklären konnte

Auch hier, wo der Cache liegt, gibt es Hinweise auf frühe Geschichte. Scherbenfunde weisen auf Besiedelung seit der Jungsteinzeit hin, die sich das ganze Tal, vom Mauerner Bach her kommend, heraufzog. Wer in die Landschaft blickt geniesst eine schöne Aussicht auf die Hangleite des Wurzelgrabens und die des Mauerner Baches im Süden und Südwesten. Im Nordosten seht ihr den Weiler Schwarzersdorf.

Das kleine Wegkreuz ist bei dieser großartigen Geschichte des Platzes schon fast unbedeutend und nur eines der vielen Martel, die in Bayern zu finden sind.

Additional Hints (Decrypt)

Fb hafpurvaone qnf Jrtxerhm fpurvag, vfg rf jbuy qbpu avpug ;-)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)