Hugo und Gertrud-Sieglinde Dochtholz
In den Strahlen der aufgehenden Sonne, während die Vöglein zwitschern, packt Gertrud-Sieglinde die letzten notwendigen Dinge in den Koffer für den Urlaub, den sie im fernen Bad Berleburg geplant haben. Draußen bringt Hugo den Mercedes 280 TDI auf Hochglanz. Den Kofferraumdeckel hat er für die zahlreichen Gepäckstücke geöffnet, das Einladen ist somit schnell erledigt.

Generell gilt...
Sofern nicht anders angegeben, sind Richtungen und Wege grundsätzlich senkrecht und waagrecht. Ob nach links oder rechts, oben oder unten, ergibt sich jeweils in der Aufgabe und hängt auch vom Blickwinkel ab ;-)
Die Reise von Hugo und Gertrud-Sieglinde Dochtholz
Auf der Fahrt von Bad Laasphe nach Bad Berleburg möchte Hugo noch schnell bei seinen Schweinen in Erndtebrück vorbauschauen. Trotz massivem Protestes seitens seiner liebenswürdigen Frau sucht er sich den Weg durch den Matsch. Er hat einige Bretter zur Verfügung, um seine auf Hochglanz polierten Schuhe, übrigens in Wagenfarbe, nicht zu beschmutzen. Flugs legt er die unterschiedlich langen Bretter (2, 2, 3, 4, 7, 8, 9, 12 Felder, das Ende eines und der Anfang des nächsten Brettes müssen im selben Feld im rechten Winkel aufeinanderliegen) passend und bahnt sich so seinen Weg durch, nein, über den Matsch von A nach B. Zurück am Auto ist seine Frau erstaunt... „wie hast du das nur gemacht?“. „Ach Schatz, war gar kein Problem. Es gab nur A Stellen (graue Felder), an denen ich fast ausgerutscht wäre!“
Weiter geht die Fahrt nach Bad Berleburg. Alsbald haben sie den Ausgangspunkt ihres Urlaubes erreicht. Das vorgenommene tägliche Pensum von 5 Stunden Wandern (1 Stunde = 1 Feld) dürften sie trotz ihres hohen Alters schaffen. Dann wollen sie in eine Hütte (graues Feld) einkehren und dort den Nachmittag genießen und ein gemütliches Abendessen einnehmen, um fit für die nächsten 5 Stunden am Folgetag zu sein. Hugo und Gertrud-Sieglinde haben die Wanderungen lange im voraus geplant, so dass sie gesamt Bad Berleburg sehen, aber nichts doppelt. Am Ende des Urlaubs stellt Gertrud-Sieglinde anhand ihrer minitiösen Aufzeichnungen fest, dass sie den Fleck B übersehen haben. Oh Schreck... sie erzählt Hugo lieber nichts davon.
Zu Hause angekommen hat das schöne Siegerländer Wetter aufgehört und geht in Regen über. Sie wollen das für einen Besuch am Markt in Hilchenbach nutzen, um dort in Ruhe Kartoffeln und Gemüse und allerlei unnötige Kleinigkeiten einzukaufen. Trotz des Wetters herrscht am Markt dichtes Gedränge, das Wetter schreckt scheinbar keinen der einheimischen Einwohner ab. Stellenweise stapeln sich die Regenschirme in mehreren Schichten und Hugo guckt etwas verträumt dem ein- und anderen der zahlreichen Tropfen nach, wie der sich seinen Weg von oben über verschiedene Schirme auf den Boden bahnt. Er stellt fest, dass die mittig auftreffenden Tropfen mal in die eine und mal in die andere Richtung fließen. Dann stellt er fest, dass er trotz seines neuen knallblauen Schirmes patschnass geworden ist, weil ihn C Tropfen getroffen haben.
Nachdem sie die Einkäufe beendet haben, fahren sie nach Hause. Hugo zieht sich grummelnd um, während Gertrud-Sieglinde auf ihn wartet – schließlich geht’s zur Tochter Berta und Enkel Kurt. Gertrud-Sieglinde übersieht geflissentlich, das Hugo mal wieder beim Einschlaufen des Gürtels zwei Schlaufen der Hose übersehen hat. Wie oft hat sie... Vor Ort angekommen geht das Geschnatter der beiden Frauen direkt los. Hugo packt sich Kurt, der einen kleinen Ausflug geplant hat – wohin auch immer. Gertrud-Sieglinde und Berta packen sich ein paar Stullen, um das Neubaugebiet zu besichtigen. Bislang hat Gertrud-Sieglinde es nur aus der Zeitung mitbekommen und möchte sich nun selbst ein Bild davon machen. Die Transparente der gescheiterten Bürgerbewegung „Rettet die Haddekuchenpflanze“ sind zwar längst wieder weg, aber es gibt immer noch genug zu sehen. Beim Umrunden der großen Baustelle bleiben sie immer wieder stehen... abwechselnd ertönt ein „Ach, so viele Häuser sind das doch nicht!“ und ein „Oha, von hier sieht das aber schlimm aus!“. Die Stadt Wilnsdorf hat als Auflage, dass sich in den Häuserreihen jeweils nur ein Gebäude der Höhekategorie 1 bis 4 befinden darf. Hohe Gebäude verdecken Gertrud-Sieglinde den Blick auf niedrigere, somit sieht sie mal viele und mal wenig Gebäude mit ihren schweifenden Blicken. Natürlich wird auch hier alles notiert. Wenn man die mittleren vier Gebäude aufeinanderstellt, hat man D Höheneinheiten.
Während die Damen stullenessend um das Neubaugebiet herumziehen, ist Hugo mit Kurt auf dem Weg nach Siegen. Kurt hat so ein Skipies-Dingen zum Geburtstag bekommen und drängt zur Eile. Hugo versteht die Aufregung gar nicht, bekommt aber mit, dass wohl noch irgendwelche anderen unterwegs seien. Bei den ganzen fallenden Begriffen schwirren seine Gedanken um die auf dem heimischen Regal stehenden Mäckes; Würfel und Winkel hat er auch noch irgendwo. Kurt erklärt, dass der von Norden kommende Käscher nur über gerade Straßen (Spielfelder) fahren darf. Das sei ein Vorteil für sie, wobei der „immer so viel Gas gäbe und sogar schon mal geblitzt wurde“. Die aus dem Westen hätten so ein kleines, schwarzes Auto, wären aber auch immer flott und würden mit ihrem Auto überall durchpassen und kämen auch durch unwegsames Gelände (Differenz der Felder mindestens drei) weiter. Das Team aus dem Süden ist auch immer flink, vor allem als Duo, geht aber schon mal seltsame Wege (Primzahlen). Kurt hofft auf den ersten Platz in diesem seltsamen Wettbewerb und treibt Opa Hugo mit seiner Eile fast in den Wahnsinn. Die vorsichtige und umsichtige Fahrweise von Opa Hugo (Differenz der Felder maximal 2) treiben hingegen Kurt auf die Palme. Sorgsam achten sie so wie die anderen Teams darauf, dass sich die Fahrtwege nicht überschneiden. Nach E Feldern haben sie den Cache als F-tes Team erreicht, das Team aus dem Süden benötigte G Felder und belegte den H-ten Platz.
Nach der ganzen Aufregung parkt er den Mercedes erstmal wieder im Schuppen. Hugo Dochtholz geht ins Haus, um seine tägliche Ration Pillen zu nehmen. Den ganzen Stress und die Hektik im Straßenverkehr und überhaupt, das pulsierende Dorfleben seines 38-Personen-Dorfes mit einer Ampel. Die tägliche Dosis, die ihm der Dorfarzt Dr. med. Erwin Heileschnell aus Netphen verschrieben hat, ist genau 6 Einheiten, die er in mehr oder minder großen Portionen morgens, mittags und abends einnehmen muss. Beim letzten Abbiegevorgang vor seinem Hof ist die Pillenschachtel auf den Boden gefallen. Somit muss er nun die Pillen für jeden Tag heraussuchen und bereitlegen. Glücklicherweise liegen diese zum Teil so, dass 3 nebeneinanderliegende Felder der Verpackung eine Tagesdosis ergeben. Somit erhält er J passende Tagesdosen und zusätzlich K Einzelpillen.
Nachdem Hugo Dochtholz seine Tabletten genommen und sich wieder etwas von den rotzfrechen Nachbarbengeln erholt hat, fällt ihm siedend heiß ein, dass er seine Schafe noch nicht gezählt hat. Flugs macht er sich mit seinem 25-km/h-Trecker auf den Weg. Er genießt die 2-stündige Treckerfahrt über die Land- und Bundesstraßen im Feierabendverkehr. Am Feld in Neunkirchen-Burbach angekommen denkt er diesmal an die Handbremse und beginnt kurze Zeit später mit dem Zählvorgang. Seit vielen Jahrzehnten hat er immer das gleiche Ritual: er sucht seine "Zählpunkte" auf und stellt sich dort hin. Dann schaut er gerade in die eine Richtung und ggf. in die andere. Die Zahl der in der Reihe/Spalte gesehenen Schafe registriert er pflichtbewusst (pro Feld entweder 0 oder 1 Schaf). Nachdem er alle Punkte abgelaufen hat, sorgsam darauf achtend, nicht in die Schafschei**e zu treten, kann er anhand seiner Aufzeichnungen die Anzahl der Schafe ermitteln. Es bereitet im seit Jahren immer wieder Spaß, diese kleine mathematische Aufgabe zu lösen oder von vorbekommenden Passanten lösen zu lassen – sofern sich diese arg- und sorglos auf ein Gespräch mit ihm einlassen. Erfreut stellt er fest, dass seine Herde mit L Schafen vollständig ist.
Zu Hause angekommen ist die Frau von Bauer Dochtholz, Gertrud-Sieglinde, mit einem Strickmuster beschäftigt. Für den Winterpullover, den Enkel Kurt bekommen soll, hat sie Muster ausgewählt. Das vorliegende kann in 2 Stücke geschnitten werden, die sicht exakt übereinander legen lassen (drehen / herumdrehen erlaubt). Leider ist ihr gar nicht klar, wie der Schnitt verlaufen muss. Sie weiß noch, dass der Schnitt durcheinander waagrecht, senkrecht und/oder diagonal verlief... aber wie war es noch? Hugo weiß es auch nicht mehr, kramt jedoch seinen grün-grau-rot-blauen Winterpullover hervor, auf dem das Muster von Uroma Brunhilde bereits verarbeitet worden war. Gertrud-Sieglinde fällt ein Stein vom Herzen... "oooooch jooo, Hugilein, so wa datt da mit demm Schnittle" und greift zur Schere. Sie beginnt den Schnitt links bei M und vollendet ihn bei N.
Schluss
Am nächsten Tag weckt sie die strahlende Sonne. Hugo und Gertrud-Sieglinde beschließen, einen Wandertag am Kindelsberg zu verbringen. Dort waren sie früher schon häufiger gewesen. Der Mercedes wird im ersten Gang den Berg heraufgefahren und auf dem offiziellen Parkplatz unterhalb des Gipfels abgestellt.
Sie beginnen eine schöne Wanderung durch die herrliche Natur des Kindelsbergs. Unterwegs machen sie an einer ruhigen Stelle eine Pause und lassen sich auf dem weichen Waldboden nieder. Anschließend werden noch verschiedene Sehenswürdigkeiten besucht, bevor es zurück zum Auto geht. Am Auto fällt Gertrud-Sieglinde dann ein, dass sie die Brotdose im Wald vergessen haben...
Die komplette Geschichte von Hugo und Gertrud-Sieglinde Dochtholz gibt es
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Errechnung der Finalkoordinaten
Generell gilt für Formel 1, 2 und 3: Jede Variable ist immer zweistellig. Einstellige Werte sind mit führender Null zu schreiben. Beispiel: A = 3, B = 7; AB ist also 0307. Die Zusatzzahl ist davon nicht betroffen!
Formel 1: ABCD modulo CDE
Formel 2: EFGH modulo GHJ
Formel 3: JKLM modulo LMN
Ergebnis = Formel 1 * Formel 2 * Formel 3
Final = Ergebnis + Zusatzzahl
Quersummen zur Kontrolle:
Ergebnis 63
Zusatzzahl 69
Final 69