Geburtstagscache 4 (Nachtcache)
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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Paul und seine 3 Freunde Karl, Marianne und Petra haben sich zu Pauls 16. Geburtstag eine besondere Mutprobe überlegt. Sie sind dunkel gekleidet und mit Taschenlampe, einem Spiegel, einer Bibel, ein paar Münzen und natürlich einem GPS-Gerät ausgerüstet.
Um Mitternacht treffen sie sich an den oben angegeben Koordinaten. Es ist Neumond, stockfinster und nur ein paar Sterne sind am Himmel zu sehen. In der Ferne ist ein Kauz zu hören. Ansonsten ist es totenstill. Vor dem Tor zögern sie. Sie leuchten mit ihren Taschenlampen vorsichtig nach links und rechts. Hinter ihnen ist plötzlich ein knackendes Geräusch zu hören. Sie schrecken auf und Karl sagt: „Wollen wir nicht lieber umdrehen?“ Marianne flüstert: „Und da vorne, ein orangefarbenes Licht! Beobachtet uns da nicht jemand?“ Paul meint: „Dies ist doch nur ein Reflektor. Aber lasst uns mal sehen, was es mit ihm auf sich hat.“
Sie gehen zu dem orangefarbenen Licht, und Petra entdeckt unterhalb des Reflektors im Gebüsch eine kleine, geheimnisvolle Dose mit einem Zettel. Als sie den Zettel gelesen haben, fühlen, sie sich etwas erleichtert. Karl notiert die Nr. des Verses:
A =
Paul sagt, „Kommt, lasst uns nach dem Licht schauen“. Sie drehten sich um und können eine feine Spur von hellen Punkten im Schein ihrer Taschenlampen sehen. Marianne ruft: „Hier, seht ihr die kleinen, hellen Punkte? Kommt, wir schauen, wo sie uns hinführen!“.
Sie folgen den Punkten, aber am Ende des Weges sind keine neuen Punkte zu entdecken, und sie wissen nicht, ob sie nach links oder rechts gehen sollen. Paul meint: „Vielleicht sollten wir doch umkehren und wie geplant durch das Tor gehen?“ Petra schreitet jedoch ein: „Nein, die Lichtspur war so klar und eindeutig, der Pfad muss doch irgendwo weiter gehen.“ Sie teilen sich auf. Paul und Marianne nehmen den einen, die anderen beiden den anderen Weg. Sie vereinbaren ein Blinkzeichen, sobald einer die Spur wieder entdeckt hat. Und tatsächlich: nach ca. 2 min hat Paul einen Pfeil entdeckt, der ihnen den Weg weist. Sie folgen der Spur, um mehrere Ecken, bis sie an einer Telefonzelle ankommen. Wieder hören sie einen Kauz in der Ferne. Petra meint: „Sollen wir nicht doch zuhause anrufen, und uns abholen lassen? Wer weiß, wohin uns die Spur führt.“ Sie ist schon in der Telefonzelle, aber Marianne hält sie auf: „Eine Lichtspur ist immer ein guter Weg. Kommt, wir gehen weiter.“ Im gehen fällt Petra die Taschenlampe aus der Hand, und sie entdeckt zufällig ein geheimnisvolles Schild mit einer Nummer, die sie mit dem mitgebrachten Spiegel entziffern kann. Sie wählt diese Nummer und notiert die Antwort:
B=
Karls meint: „So ein Blödsinn, auf diese Art eine Nummer zu erhalten und aufzuschreiben! Dann kann ich auf gleich die Zeit auf der Uhr oder den großen beleuchteten Buchstaben aufschreiben.“ Er notiert:
C = Uhrzeit in Stunden =
D =
Sie folgen weiter der Spur, die sie treppauf und ein paar Stufen treppab führt. An einer dunklen Stelle sehen sie plötzlich etwas abseits vom Weg im Gebüsch wieder ein orangefarbenes Licht. Es sieht genauso aus wie das erste vor dem Tor. Petra schaut auf ihr GPS-Gerät und entdeckt bei einer der Koordinaten eine Ziffernfolge, die ihr bekannt vorkommt.
Karl ruft, „kommt, lasst uns schauen, ob es wieder einen Hinweis gibt.“ Und tatsächlich, sie finden wieder eine Dose mit einem Vers. Paul meint: „Der Vers kommt mir bekannt vor. Er muss irgendwo in der Bibel stehen.“ Marianne fällt ein: „Ja, im Psalm 23.“ Sie schlagen Ihre Bibel auf, lesen den Psalm und Karls notiert die Nr. des Verses:
E =
Ermutigt gehen sie den dunklen Weg weiter treppab und lassen sich von den dunklen Schatten nicht beeindrucken. Der Pfad wird noch düsterer. Im Wald ist ein Reh zu hören. Sie überschreiten den 49. Breitengrad und knapp 600 m weiter entdeckt Marianne wieder ein orangefarbenes Licht. Es sieht ebenfalls genauso aus wie das erste vor dem Tor. Paul ruft: „Ob es hier nochmals eine Dose gibt?“ Sie entdecken keine, notieren aber die Zahl, die sie entdecken:
F =
„Schnell zurück auf den Weg“ ruft Paul, „und weiter der Leuchtspur entlang. An der nächsten, größeren Kreuzung wird es etwas schwierig. Aber nach ein paar Minuten finden sie die Spur der hellen Punkte wieder. Sie gehen weiter und gelangen über das offene Feld, wo ihnen die Sterne den Weg weisen, die inzwischen klar am Himmel zu sehen sind. Danach wird ihr Weg wieder düster. Aber zum Glück leitet sie die helle Spur bis zum letzten orangefarbenen Licht auf ihrem Weg. Petra ist die schnellste und notiert:
G =
Hier hört sie Spur auf. Trotz langem Suchen, finden sie keine weiteren hellen Punkte. Karl ruft ärgerlich: „Soll dies das Ende unseres Weges sein. Von wegen Licht. Wir sind hier an einer ganz dunklen Ecke gelandet. Petra meint „aber mit unseren gesammelten Schätzen sollte man doch etwas anfangen können. Wir könnten sie z.B. einfach addieren:
A + B + D + E + F + G = 1288“
Paul meint: „Dies sieht nicht wirklich nach einer Koordinate aus. Lass uns es doch lieber mit
A + B + C + D =
und E + F + G =
probieren. Mal sehen, ob wir so weiter kommen.“ Sie geben diese Ziffern als Bruchteil der Minuten in ihr GPS-Gerät ein, stellen fest, dass der Punkt gar nicht so arg weit weg ist. Und tatsächlich, dort entdeckten sie in der Nähe schnell wieder ein orangefarbenes Licht, welches das Ziel markiert.
Marianne sieht auf: „Da, im Osten ist schon die erste Morgendämmerung zu sehen. Kommt, lasst uns diesem Licht entgegen gehen!“. Alle stimmen zu und gehen frohen Mutes nachhause.
Additional Hints
(No hints available.)