Kreisgrabenanlage
Kreisgrabenanlagen (auch Ringgrabenanlagen oder Rondelle) waren Bauwerke neolithischer Kulturen in Mitteleuropa, die heute ausschließlich als archäologische Befunde erhalten sind. Aufgrund ihrer Graben- und Wallkonstruktionen gehören sie zur Gattung der vorgeschichtlichen "Erdwerke". Die ältesten Anlagen waren kreisförmige oder elliptische Gruben-Wallkombinationen und stammen aus der Zeit 5.500–4.900 v. Chr.). In Süditalien sind sogar ältere, jedoch C-förmige Anlagen gefunden worden. Die Blütezeit der Kreisgrabenanlagen war die Zeit des Mittelneolithikums (4.900−4.500 v. Chr.). Spätere Anlagen mit veränderten Strukturen (unterbrochene Erdwerke) stammen aus der Trichterbecherkultur und Michelsberger Kultur (um 3.500 v. Chr.), aus dem Endneolithikum sowie aus der Bronzezeit.
Sei es wie es sei…… es gab zumindest auch in Mansfeld mal Archeologen „ZEAM“ -Zentrum für Experimentelle Archäologie und Museumspädagogik- , die der Meinung warn…. lasst uns sowas auch mal bauen…. Ok ganz zu Ende geführt wurde es scheinbar nicht aber die Überreste kann man sich heute anguggen….
ZEAM damals über sich :
Als "lebendiges Museum" werden für die Besucher Möglichkeiten geschaffen unter Anleitung selbst kreativ tätig zu werden. Erste Objekte, wie ur- und frühgeschichtliche Töpfer-, Back-, und Schmelzöfen, historische Garten- und Ackeranlagen mit historischem Pflanzenbestand, eine frühmittelalterliche Imkerstelle und die im Bau befindliche Rekonstruktion des frühbronzezeitlichen Ringheiligtums von Quenstedt, Landkreis Mansfelder Land, geben einen ersten Eindruck von den vielfältigen Möglichkeiten zur regionalgeschichtlich orientierten interdisziplinären Bildungsarbeit.
Wer diese info jetzt hier auf Geocaching gefunden hat… will natürlich auch nicht den direkten Weg gehen… sondern den von uns vorgeschlagenen… so sei es dann auch… Parkt bei 51.35.077 11.26.571 und begebt euch von dort zu Fuß weiter zum Start. Und jetzt viel Spaß beim Suchen.