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Goethe zeigt wo's lang geht! Traditional Cache

This cache has been archived.

Buschi48: Na sowas - da will ich nach dem Rechten schauen und da gibt's überhaupt nichts mehr.
Sogar der überdachte Schaukasten, bei dem das Döschen versteckt war, ist verschwunden.
Da hat wohl die Feuerwehr Brennholz gebraucht...
Also RIP.

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Hidden : 10/21/2012
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Was verbindet Knau mit Goethe?


"Wer immer sich mit Goethe als Sammler von Kunst befaßt, stößt unweigerlich auf Carl Gustav Boerner. Als zweiter Sohn eines lutherischen Dorfseelsorgers kam Carl Gustav Boerner am 14. August 1790 in Knau bei Schleiz zur Welt. In einem Landpfarrhaus herrschte damals häufig bittere Armut. Boerner sah sich darum genötigt, schon bald selbst für seinen Unterhalt zu sorgen. Nach dem Schleizer Gymnasium sowie der Fürstenschule in Grimma bezog er 1810 die Leipziger Universität. Da seine Lust zum Zeichnen früh hervortrat, mag er die Seinen nicht sonderlich verwundert haben, als er nach zwei Semestern der Alma mater den Rücken kehrte, um sich ausschließlich der Kunst zu widmen.
In Leipzig hatten ihn bereits Johann Friedrich August Tischbein und Veit Hans Schnorr von Carolsfeld im Porträtieren angeleitet. Nun schloß Boerner sich in Dresden Christian Leberecht Vogel als Schüler an. Andere Lehrer an der dortigen Akademie kamen später noch hinzu. Zwischendurch lernte er auch bei Heinrich Füger in Wien. Mittellosigkeit zwang ihn jedoch immer wieder, das Studium zu unterbrechen und sich als Bildnismaler zu verdingen. So hat er 1816 in Greiz fast den gesamten Reußischen Hofstaat porträtiert.
Die unsteten Lehr- und Wanderjahre führten den angehenden Maler um 1820 nach München und 1823 nach Italien. Doch selbst auf klassischem Boden gelangte Boerner über Fleißarbeiten kaum hinaus. Außerdem hemmten häufige Krankheiten das Vorankommen. Nach seiner Rückkehr gründete er 1826 mit sehr geringen Mitteln in Leipzig eine Kunsthandlung, welche er zu hohem Flor brachte. Seine warme Kunstliebe und das feine Verständnis derselben, verschafften ihm bald eine ausgezeichnete Kundschaft. So stand er unter anderen mit Johann Wolfgang von Goethe in fortwährender Verbindung, und versorgte ihn mit Mappen von Kunststichen und Radierungen zur Ansicht und Unterhaltung. Während seiner Studienzeit war Boerner dem Dichter schon einmal 1816 begegnet. Nach "häußlichen Leid- und Trauertagen" marschierte er von Knau voller Zuversicht und Schwärmerei in die gefeierte Poetenstadt Weimar und traf Goethe bei einem Theaterbesuch an. Boerner ahnte damals nicht, ein Jahrzehnt später mit diesem Manne in Geschäftsverkehr zu treten. Sein "Erstes Kunstverzeichnis" muß Goethe auf Anhieb für ihn eingenommen haben.
.
Das Kunstgeschäft besteht heute noch tüchtig fort. Von seinen Nachfahren in Leipzig stets übernommen und weitergeführt, verlegten sie nach dem 2. Weltkrieg 1950 den Geschäftssitz nach Düsseldorf."
aus: http://www.knau.de/hist1790.html

Bei einer gemeinsamen Radtour fand mein ehemaliger Klassenlehrer (jetzt kein Muggle mehr) duch puren Zufall die kleine Dose eines archivierten Caches - eigentlich eine tolle Story für sich! Durch Bauarbeiten an der Mauer verlangte das Döschen eine Evakuierung. Bei dieser Gelegenheit habe ich das Döschen von Berndtson und ihren Namen adoptiert und neu unter die Haube gebracht.

Additional Hints (Decrypt)

Teößr vfg uvre iba Ibegrvy! [Bitte Stift mitbringen.]

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)