heute haben wir endlich unseren ersten eigenen kleinen Chache versteckt. Er ist extra nicht so Schwer versteckt, dass man Ihn auch in der Pause bei einem Konzert schnell loggen kann. Außerdem ist das Muggelaufkommen sehr hoch, so ist es nicht so auffällig und er ist einfacher zu loggen und wieder zu verstecken.
Der Schiffbauplatz in Bamberg ist für einen Spaziergang und zum Enten füttern bestens geeignet. Zudem hat man von hier aus einen schönen Blick auf den Michaelsberg und kann von hier aus einfach in die Sandstraße oder Innenstadt laufen. Auch die Konzerthalle und Welcome Hotel ist nicht weit.
Als Grundausstattung ist neben Logbuch und stift jede Menge "nützliches" enthalten.
Wer es zuerst findet, kann natürlich das beste abgreifen :-)
Ich würde euch bitten den Cache wieder ordentlich zu verstecken und besonders darauf zu achten, nicht gesehen zu werden. Gerade bei schönem Wetter und bei Konzerten ist dort sehr viel los.
viel spaß beim loggen.
Benniok, Rena und Julio
Wens interressiert:
Geschichte der Schiffer- und Fischerzunft
Die Ansiedlung der Fischer in Bamberg wird im 7. Jhd. angenommen. Sie waren zunächst unterhalb des Domberges im Sand zu finden. Der Fischfang bereicherte die Ernährung der Bevölkerung und stellte ein wichtiges und beliebtes Grundnahrungsmittel dar.
Zwischen 1290 und 1300 haben sich die Fischer zu einer Zunft zusammengeschlossen. 1463 erwarb die Zunft das Anwesen in der Kapuziner-straße 5 (auf der damaligen Insel Abtswörth). Dort befindet sich auch heute noch die Zunftstube der Unteren Schiffer- und Fischerzunft. Die Fassadenbeschriftung weist auf das Zunfthaus hin. Viele Schiffer waren auch Fischer, der Zusammenschluss dieser beiden Berufszweige in einer Zunft lag nahe.
Die Schiffer waren für den geregelten Transport der Handelsgüter auf dem Fluss verantwortlich. Sie stellten die sogenannten „Rangschiffer“. Die Bamberger Rangschifffahrt wurde 1807 gegründet. Rangschiffer wurden diejenigen genannt, die vertraglich an eine Stadt oder einen Handelsherren gebunden waren. Dadurch wurden sowohl die Anzahl der Fahrten und die zeitliche Abfolge als auch die Reihenfolge (der Rang) der Tal- und Bergfahrten (mit oder gegen den Strom des Flusses) geregelt. In Bamberg gab es 15 Rangschifferfamilien, dazu zählten u.a. die Familien Messerschmitt, Schneider, Stöcklein, Weyermann und natürlich die Familie Kropf. Zentralen Orte für die Schifffahrt in Bamberg waren die Werft am Schiffbauplatz und die Schiffswinterung an der Weide.
Die Fischer waren für die Versorgung der Stadt mit dem wichtigen Nahrungsmittel Fisch verantwortlich. Der Fischmarkt befand sich früher am Kranen, der auch Hafen und damit Handelsumschlagplatz war.
Im Juli 1457 erließ der damalige Fürstbischof Anton von Rotenhan eine Fischereiordnung, die die Nutzung von Fischfanggeräten regelte sowie Schonfristen für die Fische umfasste. Teile davon haben sich bis in die heutige Bayerische Fischereiordnung erhalten