Warum 24? 24 Tage bis zum Weihnachtsfest, aber auch im Rest des Jahres hält jeder Tag 24 Stunden Cachezeit für uns bereit. Und für die, die es wagen, diese Tour mit dem Rad anzugehen, warten in etwa 24 km Wegstrecke. Dann allerdings über Stock und Stein, bergauf und –ab und hin und wieder muss man auch mal ein paar Meter das Rad alleine lassen.
Ein freies kleines Stachelschwein,
lief durch den Busch so ganz allein.
Von Jägern wurde es gefangen
und musste um sein Leben bangen.
Doch kam es bald in eine Kiste,
denn es stand auf einer Liste.
Zu Stachelschweinchens riesig Glück,
sollte es in den Zoo von Osnabrück.
Es schepperte und krachte laut,
als die Kiste wurde verstaut.
Es wackelte, ging auf und nieder,
dann startete der Flieger.
Es ging hinauf und Stachelschwein
fing bitterlich an laut zu weinen.
Auf seine Ohren drückt die Luft,
dass es sich denkt "ich schnell verduft".
Stachelschweinchen gar nicht dumm,
rupft einen Stachel sich und biegt ihn krumm.
Hinein ins Schloss und ausprobiert,
bis es gelingt und leicht verwirrt,
Schweinchen aus dem Käfig flieht,
bis es ein leuchtend Zeichen sieht.
Doch ist es oben an der Decke, so ein Mist,
aber halt, daneben steht ja gleich ´ne Kist´.
Mit ein paar Sprüngen die Kisten hoch,
erreicht es schnell das Licht dann doch.
Doch viel zu schnell was für ein Kack.
oben auf liegt so ein blöder Sack.
Es stolpert drüber und ist am fallen,
als gegen den Sack die Stacheln prallen.
Weiter geht´s im freien Fall,
und mit einem lauten Knall
prallt Schweinchen gegen einen roten Knauf
und scheppernd fliegt die Türe auf.
Schweinchen weiß nicht mehr wie ihm geschieht,
als der Sog es aus dem Flieger zieht.
Nach einer Weile ausprobieren,
kann Schweinchen seinen Fall dann kontrollieren.
Es schaut und fängt an zu genießen,
den Blick auf Wasser, Wälder und auch Wiesen.
Doch dann wird ihm ganz plötzlich klar,
die Erde rast heran und ist bald da.
Und vor Angst weil es so fällt,
wie immer es die Stacheln aufstellt.
Dabei rutscht hinab der böse Sack,
geht der Flug nun zick und zack,
denn Bänder sich an Schweinchen halten,
als der Sack fängt an sich zu entfalten.
Der wilde Flug wird nun ganz weich,
zu Schweinchens neuem Himmelreich.
Es schaut und seine Blicke werden schärfer,
als es ein Kleeblatt sieht voll dicker Käfer.
Doch der Wind es weiter zieht,
bis es zur linken einen riesen Stachel sieht.
Direkt danach rauscht vorbei in festem Bett,
ein schneller Wurm so lang und fett.
Von Westen weht auf mal der Wind
und treibts parallel zum Wurm geschwind.
Ein rotes M so feist und dick
erfasst des Schweinchens müder Blick.
Ein grünes folgt nur kurz danach
dahinter gleich ein gelbes auf dem Dach.
Doch keine Zeit hier einzukehren,
kann es sich doch dem Luftstrom nicht verwehren.
Die Richtung wechselt einmal mehr
exakt von Süden kommt der Wind nun her.
Nicht allzu weit geht es nun weiter
knapp 1000 Meter - dann wirds heiter.
Denn plötzlich in geringer Höh,
wird es erfasst von einer Böh.
Die Gurte reißen und es fällt,
hinab zu Boden vom Himmelszelt.
Die Bäume sind noch voller Laub,
bremsen seinen Fall in weichen Staub.
War es erst noch leicht benommen,
hat es gar nicht wahrgenommen,
jenes laute dumpfe Dröhnen,
dass von Ponys Hufen tönen.
Wie ihr sicher euch erinnert,
hat Schweinchen schon vor Krach gewimmert.
Das arme Schweinchen hat kein Glück
flüchtet weiter noch ein kurzes Stück.
Doch unweit seiner Landestelle
verlässt es schnellstens dann das Helle.
Und hier dann, ja man glaubt es kaum
findet Schweinchen Ruh in einem Zwillingsbaum.
Die hölzern Gabel schützet ihn,
doch keine Chance zu entfliehen.
Ein Pullover warm aus Lopi wär jetzt fein
doch rechts gestrickt sollt er schon sein.
Denn Winter ists und bibbernd kalt,
liegt es hier am Rand vom Wald.
Vielleicht könnt ihr es schnell erraten
wo das Schweinchen wird erwarten,
eures Cachers leisen Schritt
doch bringt auch was zum schreiben mit.
