Definition laut Wikipedia: Am Waldrand – wie immer man ihn genau definiert – ändert sich nicht nur die Pflanzenwelt, sondern auch die Fauna und der Bodentyp. Viele Tierarten bevorzugen Waldränder eher als das Waldinnere, weil hier sowohl Schutzfunktion als auch Licht gegeben ist – siehe zum Beispiel Baumpieper und Heckenbraunelle. Am Waldrand finden sich oft andere Bäume als innen, auch Heckengewächse, Himbeere und niedrigwüchsige Pflanzen häufen sich. Je sanfter der Übergang von offener Landschaft hin zum Wald ist (zum Beispiel durch Jungholz oder Büsche), desto geringer ist die Gefahr, dass bei Sturm der Wind unter die Baumkronen fährt und die äußeren Baumreihen entwurzelt. Der Waldrandgestaltung und -pflege wird daher in der Forstwirtschaft im Zuge des Waldbaus hohe Bedeutung beigemessen. Jäger nutzen den Waldrand zudem zur Beobachtung und Bejagung von Wild, insbesondere von Hochsitzen aus.