Auf den Spuren der Vergangenheit
Die Landwehr von Rade
Die Landwehr von Rade ist das letzte erhaltene Teilstück einer großen Grenzbefestigungsanlage. Es ist noch auf einer Länge von ca. vier Kilometern vom Quellgebiet der Ohre bis Waddekath erhalten. Die Landwehr besteht aus einer Abfolge von in der Regel drei Wällen und vier Gräben bei einer Gesamtbreite von ca. 30 m. Der Höhenunterschied zwischen Wallkrone und Grabensohle, der früher natürlich deutlich größer war, beträgt heute noch 3 m.
Die Landwehr von Rade gehört zu den am besten erhaltenen Anlagen in Niedersachsen. Als vergleichbare Denkmale sind nur die Landwehren von Lüneburg und Helmstedt zu nennen. Dies ist der ehemaligen innerdeutschen Grenze zu verdanken. Sie verlief genau auf der Landwehr. Der exakte Grenzverlauf war im Graben zwischen dem mittleren und dem östlichen Wall, so daß zwei Wälle nach Niedersachsen und einer in die Altmark gehörten.
Sie wurde im gegenseitigen Einvernehmen zwischen dem Fürstentum Lüneburg und der Mark Brandenburg errichtet, um Fehden, Tumulte und Diebstähle zu verhindern. Die Entstehungszeit wird für das 13./14. Jahrhundert angenommen.
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http://www.museen-gifhorn.de/lehrpfade/fs_landwehr_rade.php