Zur Vorgeschichte:
Als ich begann meine Doktorarbeit zu schreiben, versprach ich: „Wenn ich das alles hinter mir habe, lege ich einen *Dr. phil. Cache*“.
Nun löse ich das Versprechen ein. :)
Wer denkt, dass an der Technischen Universität hauptsächlich technisch-mathematische Fragen zu lösen sind, der irrt. Denn die TU Chemnitz hat wesentlich mehr Studierende in den geisteswissenschaftlichen Fächern als in den MINT-Fächern.
Zur Aufgabe:
Um den Cache zu finden, müsst ihr mit mir einen Tag an der Uni verbringen.
Also: Herzlich Willkommen an der Uni, liebe Cacher. Ihr wurdet soeben in das 1. Semester Germanistik an der Technische Universität Chemnitz immatrikuliert!
Na dann ab ins Seminar! „Einführung in die ältere deutsche Literaturwissenschaft“ heißt es und Frau Hubert erzähl irgendwas von „gibe“, „nime“ und „hilfe“. Hilfe? Hilfe! Ich fühl mich wie in der „I. klasse“ und verstehe nur Bahnhof. Also greife ich in meine Taschen und ziehe den (Lösung 1) heraus. Nun weiß ich auch, um was für eine Art von „verba“ (Lösung 2) es sich handelt und gehe beruhigt in die Pause.
Nach so viel Grammatik habe ich Hunger bekommen. Die Mensa in der StraNa taugt nichts, also ab in die Sardinenbüchse namens Linie 51 und auf zur Reichenhainer Straße. Einigermaßen gesättigt, kaufe ich noch schnell etwas in der Kaufhalle am Campus ein. Wo ist denn mein Einkaufszettel? Ach da! Heute Abend gibt es Lösung 3 (rotes Wort) mit Lösung 4 (grünes Wort). Beim Blick auf den Zettel grüble ich, hm, was ist denn das überhaupt für eine Textsorte (Lösung 5)? Komisches Zeug, was da so auf dem Zettel von Oma steht, mal sehen ob das schmeckt...
So, nun aber schnell, sonst komme ich zu spät zum nächsten Seminar. In „Literarischer Phantastik“ halte ich ein Referat über ein höchst mysteriöses Haus und „the struggle of fear“, in das die Bewohner hineingezogen werden. Ach, diese Beschreibungen: the melancholy house, eye-like windows, ghastly... Wie mag das wohl auf den Bewohner gewirkt haben? Bestimmt so: Son coeur est un luth suspendu; Sitôt qu´on le touche il résonne. Nun, die aufmerksamen Studierenden wissen bereits, wie das Buch heißt, über das ich das Referat halte. Die Lösung 6 ist der englische Titel des Buches.
Pause.
Oh, da fällt mir ein, ich muss noch etwas für den Latein-Lektürekurs übersetzen! Naja, das geht ganz schnell und ich mag diese Art von Texten (Lösung 7) sehr. Das Lösungswort sollte der geneigte Cacher bitte im Singular verwenden. Traditionell gibt es dienstags abends in Latein immer etwas Süßes aus Tüten, die möglichst laut knistern. Der Dozent nimmt es mit Humor und wir geben ihm immer etwas unserer Süßigkeiten ab. Ja, so macht Uni Spaß!
Nach dem Lektürekurs geht es für mich ab nach Hause und für Euch zum Cache!
Den findet ihr bei:
N 50° (L6-228). (L1 : 4 - 7) ((L2 - 5) : 20) (L3 - 83)
E 12° 55. ((L4 x 6) + (L5 x 2) + (L7 x 11) + 51)
Die Lösungsworte werden nach Cacherart vercodet (Summe, nicht Quersumme!). Die verschiedenen Lösung (L) müsst ihr nur noch in die Formel einsetzen.
Erstausstattung: Logbuch, Stift, TB und ein Gutscheincode. Dem Erstfinder schenke ich das Buch "Der Name der Rose" von Umberto Eco. Das hat nur leider nicht in die Dose gepasst, dafür befindet sich ein Gutschein mit einem Code neben der Schildkröte. Schreib mit den Code per Mail und ich schicke Dir, lieber FTF, das Buch.
Achtung vor Muggeln!
Auf vielfachen Wunsch gibt es nun auch ein "Tutorium", bei Herrn Dr. G. Checker. Melden Sie sich bitte hier:
Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf geochecker.com überprüfen. GeoChecker.com.