Besonderheiten:
Im Rohdener Steinbruch wird eigentlich schon seit 10 Jahren kein Gestein mehr abgebaut. Genehmigte Restvorräte sind allerdings noch vorhanden und sporadisch wird ab und
an ein bisschen davon wieder abgesprengt. Die letzte Karre wird allerdings nicht herausgefahren.
Anm.: Dieser Steinbruch gehörte zur Firmengruppe der Schaumburger Steinbrüche (Jetzt wurde er ebenfalls, wie alle anderen aktiven Hartgesteinbrüche im Wesergebirge und Süntel von der Norddeutschen Naturstein GmbH (NNG) übernommen (Firmensitzverlegung nach Flechtingen in Sachsen-Anhalt), welche im Norddeutschen Raum mittlerweile 22 Steinbrüche betreibt)
Denn von hier aus will man außerdem auch noch in den Möncheberg, ein Vorhaben welches vor 10 Jahren durch starke Proteste der Bevölkerung nicht verwirklicht werden konnte.
Die damalige Betreibergesellschaft (Schaumburger Steinbrüche) beantragte 1993 die Lagerstättenverschmelzung der Lagerstätte des Rohdener Steinbruchs mit den Lagerstätten im Möncheberg und beantragte bei der damaligen Landesregierung bei der Neuaufstellung des Landesraumordnungsprogramms (LROP) diesen Berg als Rohstoffvorranggebiet auszuweisen. Der Mönchberg wurde gerettet. Im LROP wurde in diesem Bereich der Trinkwassergewinnung der Vorrang eingeräumt.
Auswirkungen: Dieser Bruch wird immer noch nicht aufgegeben, rekultiviert und endlich für die Bevölkerung wieder zugänglich gemacht, weil man sich offensichtlich seitens des Betreibers verspricht, von hier aus doch noch die Lagerstättenverschmelzung mit dem Mönchberg zu erreichen um diesen dann ebenfalls auszubeuten.
Dieser Berg ist der Schlüsselberg des mittlerweile aufmerksamen Netzwerkes in der Bevölkerung,
die wegen solcher Befürchtungen, dass der Möncheberg und auch der Oberberg und die Luhdener
Klippen ebenfalls weggesprengt werden könnten, seit etwa 10 Jahren aufmerksam darüber wachen, dass Ihnen solches nicht auch noch wiederfahren möge.
Vertrauensverlust: Aufgrund schlechter Erfahrungen im Umgang mit erfolgten Abbaugenehmigungen in der Region, auch wir die Sache ganz offensichtlich mit dem Bodenabbauleitplan Weser gelaufen ist,
hat die Bevölkerung kein Vertrauen entwickeln können im Umgang mit den endlichen Ressourcen und den immer wertvoller werdenden, letzten noch unzerstörten Landschafts- und Naturräumen ihrer Heimat.
Wie soll es da zu einem jemals entspannten Verhältnis kommen?
Wichtige Anmerkung:
Der Möncheberg mit der Paschenburg und der Burg Schloss Schaumburg ist ein
!!! hochgenutzter Natur- und Erholungsraum für die gesamte Region und auch von auswärtigen Besuchern, die über die A2 Abfahrt Rehren die Kreisstraße und Zuwegung benutzen, um die Paschenburg und die Schaumburg z.B. von Hannover aus, auf diesem Wege anzufahren.
Der Cache befindet sich NICHT auf dem Gelände des Steinbruchs. Dieser ist aber einen Besuch wert. Wenn ihr unten am Tor nett fragt, lassen die einen eigentlich auch auf das Gelände drauf.