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Lourdesgrotte Bisamberg Traditional Cache

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Cassiopeia18109: Wir schicken diesen Cache in den wohlverdienten Ruhestand und bedanken uns bei allen Cachern für das positive Feedback und vielen FPs!
Happy Caching wünscht Schnurplsgefolge

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Hidden : 11/29/2012
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Bei N48° 19.635 / E016° 21.813 müsst Ihr nach einem Regular-Behälter suchen.

ACHTUNG!: Ihr betretet hier einen heiligen Ort, behandelt ihn bitte mit Respekt! Benutzt die Wege, es ist nicht nötig quer durch das Gelände, die Natur und den Wald zu trampeln und alles zu zerstören. Der Cache kann ohne Probleme vom Platz aus gefunden werden...

DEN CACHE BITTE WIEDER GENAUSO LIEBEVOLL VERSTECKEN UND TARNEN WIE VORGEFUNDEN!


Die Lourdesgrotte Bisamberg


Lourdesgrotte Bisamberg

Allgemein:


Als Lourdesgrotte (oder auch: Mariengrotte) werden Nachbildungen der Höhle von Massabielle bei Lourdes in Südfrankreich bezeichnet, in der 1858 der heiligen Bernadette die Muttergottes erschienen sein soll. An der Stelle der Marienerscheinungen ziert eine Madonnenfigur die Grotte, deren Original Joseph-Hugues-Fabisch 1864 nach den Angaben Bernadettes für Massabielle schuf.

Besonders gegen Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts wurden solche Grotten innerhalb von in Lourdeskirchen und anderen katholischen Kirchen (teilweise mit einem Seitenaltar versehen), auf Kirchhöfen oder als Flurdenkmal an einer Wegkreuzung, am Feldrand oder im Wald errichtet. Lourdesgrotten stellen wichtige Objekte lokaler Wallfahrten dar.



Die Grotte von Massabielle:


Grotte von Massabielle

Hier schlägt das Herz von Lourdes.
Lourdes wurde zum berühmtesten Marienwallfahrtsort der Welt, Hunderttausende suchen hier Heilung. 1858 erfolgte die erste wundersame Heilung, als Chatherine Latapie Chourat ihren gelähmten Arm geheilt aus dem Wasser zog. Dokumentiert sind bislang über 7000 medizinisch auffällige Heilungen, 2000 davon von Ärzten als unerklärlich eingestuft, bislang 68 hat die katholische Kirche nach eingehender Prüfung als Wunderheilungen anerkannt, als bislang letzte die an dem an Multipler Sklerose erkrankten Jean-Pierre Bély aus dem Jahr 1987.

Die Grotte setzt sich aus drei ungleichen Öffnungen zusammen: in der Größten wird die  heilige Messe gefeiert. Oberhalb rechts sieht man eine ovale Nische von etwa 2 Metern Höhe. Dort erschien Maria, die Mutter Jesu, 18 Mal zwischen dem 11. Februar und 16. Juli 1858 einem jungen Mädchen namens Bernadette Soubirous.

Die Statue erinnert an die Erscheinung, die von sich sagte: "Ich bin die Unbefleckte Empfängnis". (siehe nachfolgend: Die Marienerscheinung) Die Grotte ist mit etwa 6 Millionen Pilgern und Besuchern pro Jahr eines der meist besuchtesten Orte der Welt. Vor der Grotte versammeln sich viele Menschen verschiedenen Alters, verschiedener Gesellschaftsschichten, verschiedener Länder, verschiedener Rassen, verschiedener Religionen. Viele von ihnen tun das Gleiche:
Sie trinken aus der Quelle der Grotte und waschen sich darin. (Sie versprechen sich davon Heilung.)

Sie berühren den Felsen von Massabielle. (Viele berühren den Felsen, nicht, weil er eine magische Kraft freisetzen würde, die heilt, sondern um auszudrücken, Gott ist mein Fels, auf den ich baue.) Sie zünden Kerzen an. (700 Millionen Tonnen pro Jahr! Jede Flamme enthält eine Bitte oder einen Dank.)



Die Marienerscheinungen:


Donnerstag, 11. Februar 1858:

Die Begegnung In Begleitung ihrer Schwester und einer Freundin begibt sich Bernadette nach Massabielle am Ufer des Flusses Gave, um Brennholz zu sammeln. Als sie ihre Strümpfe auszieht, um einen Bach zu durchqueren, hört sie ein Geräusch, das dem Wehen des Windes gleicht, und hebt den Kopf in Richtung der Grotte: „Ich sah eine weiß gekleidete Dame: sie trug ein weißes Kleid und einen weißen Schleier, einen blauen Gürtel und auf jedem Fuß eine gelbe Rose.“ Sie macht das Kreuzzeichen und betet den Rosenkranz mit der Dame. Nachdem das Gebet beendet ist, entschwindet die Dame unvermittelt.


Sonntag, 14. Februar: Das Weihwasse

Bernadette fühlt einen starken inneren Ruf, trotz des Verbotes ihrer Eltern wieder zur Grotte zu gehen. Sie bittet so nachdrücklich um die Erlaubnis, dass ihre Mutter einwilligt. Nachdem sie mit dem Rosenkranzgebet begonnen hat, erscheint ihr die Dame. Bernadette besprengt sie mit Weihwasser. Die Dame lächelt und neigt den Kopf. Nach Beendigung des Rosenkranzgebetes entschwindet sie.


Donnerstag, 18. Februar: Die Dame spricht

Zum ersten Mal spricht die Dame. Bernadette hält ihr eine kleine Tafel hin und bittet sie, ihren Namen aufzuschreiben. Die Dame sagt zu ihr: „Das ist nicht nötig“, und fügt hinzu: „Ich verspreche Ihnen nicht, Sie in dieser Welt glücklich zu machen, wohl aber in der anderen. Würden Sie die Güte haben, 14 Tage lang hierher zu kommen?“


Freitag, 19. Februar: Eine kurze Erscheinung im Schweigen

Bernadette kommt mit einer geweihten Kerze zur Grotte und zündet sie dort an. Aus dieser Geste ist die Gewohnheit entstanden, Kerzen mitzubringen und sie vor der Grotte anzuzünden.


Samstag, 20. Februar: In der Stille

Die Dame hat Bernadette ein persönliches Gebet beigebracht. Am Ende der Erscheinung wird Bernadette von einer großen Traurigkeit erfüllt.


Sonntag, 21. Februar: « Aquero »

Die Dame erscheint Bernadette früh am Morgen. Bernadette wird von etwa 100 Menschen begleitet. Danach wird sie vom Polizeikommissar Jacomet verhört. Er will von ihr wissen, was sie gesehen hat. Doch Bernadette spricht nur von „Aquero“ (= „jene“ oder „diese“, denn die Dame hat bei den Erscheinungen noch nicht ihren Namen genannt).


Dienstag, 23. Februar: Das Geheimnis

Bernadette geht in Begleitung von 150 Personen zur Grotte. Die Erscheinung offenbart ihr ein Geheimnis, das „allein ihr gilt“.


Mittwoch, 24. Februar: Buße

Die Botschaft der Dame lautet: „Buße! Buße! Buße! Beten Sie zu Gott für die Sünder! Küssen Sie die Erde zur Buße für die Sünder!“


Donnerstag, 25. Februar: Die Quelle

300 Menschen sind zugegen. Bernadette erzählt: “Sie sagte mir, ich solle zur Quelle gehen und daraus trinken. (…) Ich fand nur ein wenig schlammiges Wasser. Erst beim vierten Versuch konnte ich davon trinken. Sie forderte mich auch auf, ein Kraut zu essen, das in der Nähe der Quelle wuchs. Dann entschwand die Erscheinung, und ich ging weg.“ Auf die Frage: „Weißt du, dass man dich für verrückt hält, wenn du so etwas machst?“ antwortete sie nur: „Das ist für die Sünder“.

Die Quelle


Samstag, 27. Februar: Stille

800 Menschen sind anwesend. Die Erscheinung schweigt. Bernadette trinkt Wasser aus der Quelle und vollzieht die Gesten der Buße.


Sonntag, 28. Februar: Buße

Über 1.000 Menschen wohnen der Erscheinung bei. Bernadette betet, küsst den Boden und bewegt sich zum Zeichen der Buße auf ihren Knien vorwärts. Sie wird anschließend vor den Richter Ribes gebracht, der ihr droht, sie ins Gefängnis zu stecken.


Montag, 1. März: Erstes Wunder

Über 1.500 Menschen sind versammelt, und zum ersten Mal ist auch ein Priester unter ihnen. In der Nacht geht Catherine Latapie zur Grotte und taucht ihren gelähmten Arm in das Wasser der Quelle: ihr Arm ist sofort wieder beweglich.


Dienstag, 2. März: Botschaft an die Priester

Es sind noch mehr Menschen anwesend. Die Dame bittet Bernadette: „Sagen Sie zu den Priestern, dass man in Prozessionen hierher kommen und eine Kapelle bauen soll.“ Bernadette spricht mit Pfarrer Peyramale, dem Pfarrer von Lourdes. Er will jedoch zuerst den Namen der Dame wissen. Zudem verlangt er einen Beweis: er will den wilden Rosenstrauch an der Grotte mitten im Winter blühen sehen.


Mittwoch, 3. März: Ein Lächeln

Bernadette geht schon um 7 Uhr in der Frühe zur Grotte. 3.000 Menschen sind da. Aber die Dame erscheint nicht! Nach der Schule hört Bernadette den inneren Ruf der Dame. Sie geht zur Grotte, und als die Dame erscheint, fragt Bernadette sie von neuem nach ihrem Namen. Die Antwort besteht aus einem Lächeln. Pfarrer Peyramale wiederholt: „Wenn die Dame wirklich eine Kapelle haben will, so soll sie ihren Namen sagen und den Rosenstrauch der Grotte zum Blühen bringen.“


Donnerstag, 4. März: der heiß ersehnte Tag!

Die immer zahlreicheren Menschen (etwa 8.000) erwarten ein Wunder zum Ende dieser 14 Tage. Die Erscheinung schweigt. Pfarrer Peyramale besteht auf seinem Standpunkt. 20 Tage lang geht Bernadette nicht mehr zur Grotte, weil sie keinen unwiderstehlichen Drang mehr verspürte.


Donnerstag, 25. März: Der Name, auf den man gewartet hatte!

Die Erscheinung offenbart endlich ihren Namen, aber der wilde Rosenstrauch, auf den sie bei ihren Erscheinungen die Füße setzt, blüht nicht. Bernadette erzählt: „Sie hob die Augen zum Himmel, faltete zum Zeichen des Gebetes ihre Hände, die sie ausgestreckt zur Erde gehalten hatte, und sagte zu mir im Dialekt dieser Gegend: „Que soy era Immaculada Councepciou!“ (Ich bin die Unbefleckte Empfängnis). Die junge Seherin eilt zum Pfarrer und wiederholt unterwegs unablässig die Worte Mariens. Der Pfarrer wird nachdenklich. Bernadette konnte diesen theologischen Ausdruck, der die Bewahrung Mariens vor jeglichem Schaden der Erbsünde bezeichnet, nicht verstehen. 1854, vier Jahre zuvor, hatte Papst Pius IX dies als eine katholische Glaubenswahrheit (Dogma) erklärt.


Mittwoch, 7. April: Das Kerzenwunder

Während dieser Erscheinung hält Bernadette ihre brennende Kerze in der Hand. Die Flamme züngelt lange um ihre andere Hand, ohne sie zu verbrennen. Diese Tatsache wird von dem neben Bernadette stehenden Arzt Dr. Douzous bestätigt.


Donnerstag, 16. Juli: Letzte Erscheinung

Bernadette fühlt den geheimnisvollen Ruf, zur Grotte zu gehen. Aber der Zugang zur Grotte ist verboten und mit einem Zaun abgesperrt. Also begibt sie sich an das andere Ufer des Flusses Gave und schaut von dort auf die Grotte. Mir schien, ich sei an der Grotte ohne größere Entfernung als früher. Ich sah nur Maria. Nie sah ich sie so schön!"

Die Lourdesgrotte Bisamberg:


Lourdesgrotte Bisamberg

An den Nordhängen des Bisamberges, dort wo der Parkring und die Anton Zickl-Gasse zusammenstoßen und der vom Berg kommende Trifuhs-Graben endet, liegt die "Lourdes Grotte".
Im Jahr 1931 kam Pfarrer Martin Büker nach Bisamberg und er hatte die Idee, in Bisamberg eine Grotte zur Verehrung der Mutter Gottes zu errichten. Bereits am 14. Mai 1933 begannen die ersten Arbeiten an der Lourdes-Grotte nach den Plänen des Architekten Wilhelm aus Wien und des Ministerialrates Dipl. Ing. Friedrich Roth aus Bisamberg.
Viele freiwillige Männer, Frauen und Kinder halfen beim Abholzen, Roden, Graben Schaufeln etc. Die Bauern leisteten viel Arbeit mit dem Fuhrwerk. Geschäftsleute, Weinbauern, Landwirte, die keine Arbeitskräfte zur Verfügung hatten, halfen bei der Verpflegung der Leute.
Aus privaten Kreisen wurden Geldmittel zur Verfügung gestellt. Alle Bisamberger trugen ihr Scherflein zum Bau der Grotte bei.
Am 21. Juli 1935 wurde die Grotte durch Prälat Wagner unter großer Beteiligung der Bevölkerung feierlich eingeweiht.
Die Bisamberger Grotte ist eine Nachahmung von Lourdes in Frankreich. Zwei Steine wurden von dort gebracht und hier links und rechts eingemauert. Sie sind heute noch zu sehen (erkennbar an der blauen Einrahmung).
Ursprünglich hatte die Grotte einen geradlinigen direkten Aufgang von der Stelle, wo sich heute das Gittertor zur unterirdischen Kapelle befindet, hinauf auf das Niveau der Sitzbänke. Im Jahre 1956/57 wurde der neue Aufgang zur Grotte erbaut. Dafür wurde ein weiterer Platz gerodet.
Unter dem alten Aufgang wurde eine Art Kapelle angeordnet. Im Laufe der Jahrzehnte wurde die Grotte durch Spenden und freiwillige Dienstleistungen, sowie Subventionen der Gemeinde instandgehalten bzw. restauriert.
1956 schenkte die Gemeinde das Grundstück, auf dem die Lourdes-Grotte steht, der Pfarre. Im August 1984 wurde dann auch das Anliegen, die große Mauer endlich fertigzustellen, verwirklicht und gerade noch vor dem 50-jährigen Jubiläum wurde die Böschung beim Aufgang durch eine niedrige Mauer aus Natursteinen abgestützt und ein Geländer montiert. Seit Entstehung der Grotte werden dort, sofern es das Wetter erlaubt, von Mai bis in den Herbst hinein Marienandachten abgehalten.
In den letzten Jahren werden aber auch gerne hohe kirchliche Veranstaltungen wie Erstkommunion, Firmung und Erntedankfest bei der Bisamberger "Lourdes-Grotte" gefeiert.


Zum Cache:


Bei N48° 19.635 / E016° 21.813 müsst Ihr nach einem Regular-Behälter suchen.

ACHTUNG!: Ihr betretet hier einen heiligen Ort, behandelt ihn bitte mit Respekt! Benutzt die Wege, es ist nicht nötig quer durch das Gelände, die Natur und den Wald zu trampeln und alles zu zerstören. Der Cache kann ohne Probleme vom Platz aus gefunden werden...

Im Herbst und Winter erschwert sich die Suche eventuell...

Viel Spaß beim Suchen... ;-)

Über aktuelle Fotos der Gedenkstätte, Dinge die euch gefallen oder euch auf dem Weg dahin begegnen freuen wir uns sehr!

DEN CACHE BITTE WIEDER GENAUSO LIEBEVOLL VERSTECKEN UND TARNEN WIE VORGEFUNDEN!

Stift und Spitzer bleiben bitte im Cache! Danke.

Alternativtext


Additional Hints (Decrypt)

Obqrafgäaqvtxrvg jveq orybuag...

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)