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St. Andreas Kirche Cloppenburg Traditional Cache

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Kanne und Siki: Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.

Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Gruß,
Sanne

Kanne und Siki
(Official Geocaching.com Volunteer Reviewer)

Die Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer: http://www.gc-reviewer.de

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Hidden : 11/11/2012
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Bitte achtet sehr auf Muggel, damit noch viele andere Geocacher diesen Ort in Cloppenburg besichtigen. Gesucht wird ein Micro Cache. An diesem Ort musste unbedingt ein Cache her. Da dies nach dem Schloss Cloppenburg der am meisten historische Ort im jetzigen Cloppenburg ist. Zudem ist dies das älteste Gebäude in der Stadt. Nun noch ein wenig zur Geschichte wer mag:

St. Andreas-Kirche

 

Die St. Andreas-Kirche in Cloppenburg auf dem Krapendorfer Berg ist eine der ältesten Kirchengründungen im Oldenburger Münsterland; sie kann in ihren Anfängen bis ins 9. Jahrhundert n. Chr. zurückverfolgt werden. Seinerzeit gab es nur den Ort Krapendorf; die Stadt Cloppenburg entstand erst, als die Grafen von Tecklenburg im 13. Jahrhundert eine Burg am Soesteübergang zum Schutz ihres Territoriums errichteten und sich in ihrem Schutz die spätere Stadt Cloppenburg entwickeln konnte. Die Bürger der Stadt und die Bewohner Krapendorfs bildeten gemeinsam mit den umliegenden Bauerschaften die Kirchengemeinde St. Andreas. Die politische Gemeinde Krapendorf wurde 1855 mit der Stadt Cloppenburg vereinigt. Kirchlich gehört die Pfarrei St. Andreas seit 1666 zum Bistum Münster.   Bilder oder Fotos hochladen
Die erste St. Andreas-Kirche dürfte eine einfache Holzkirche gewesen sein, vielleicht ähnlich der Fachwerkkirche im Museumsdorf Cloppenburg. Ein Merian-Stich aus dem Jahre 1647 zeigt die mittelalterliche St. Andreas-Kirche, von der heute noch der Turmunterbau aus Granitquadern sowie eine Grabplatte, die an der Nordwestseite des Turmes abgelegt ist, zu sehen sind. Sie wurde wohl von 1425 bis1427 erbaut. Der spätmittelalterliche Altaraufsatz  aus dieser Kirche, der in die Zeit um 1440 datiert wird, ist heute im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Oldenburg zu besichtigen. Ein goldener, spätgotischer Kelch mit Patene des einstigen Pfarrers  Hermann Halfwassen aus der Zeit um 1480 ist in der St. Marien-Kirche in Varrelbusch im Sockel des Altares zu bewundern, und die 1591 für die St. Andreas-Kirche angefertigte Kanzel befindet sich in der Kirche in Vestrup.  
Bilder oder Fotos hochladen links im Bild die 

St. Andreas Kirche

Die heutige St. Andreas-Kirche wurde von 1724 bis 1729 unter der Leitung des damaligen Dechanten Michael Steding von dem Architekten Lambert Friedrich von Corfey (1668-1733) erbaut. Die Kirche wurde als Wandpfeilerkirche errichtet, nach dem Vorbild der von den Jesuiten erbauten Kirchen in Rom (Il Gésu, 1568-1584) und in München (St. Michaels-Kirche, 1583-1597). Sie ist von Anbeginn an ein insgesamt verputzter Ziegelbau, einschließlich der Sockelzone (!), mit Architekturgliederungen aus Sandstein. Der Turm wurde erst 1788/89 auf das Findlings-Quadermauerwerk der mittelalterlichen Kirche als Ziegelbau aufgesetzt, in der Höhe abgeschlossen durch einen achteckigen Glockenhelm mit aufgesetzter Laterne und zwiebelförmig, spitz auslaufender Bekrönung (welsche Haube).  

Der Innenraum der einschiffigen Wandpfeiler-Kirche wird nach oben von einem Kreuzgewölbe mit fünf Jochen abgeschlossen. Er bietet Platz für 580 Gläubige. Die großzügige Innenausstattung wurde von dem Hofbildhauer Johann Heinrich König aus Münster gestaltet, der seine Arbeit allerdings erst 1766 vollenden konnte; konsekriert wurde die Kirche schon 1764. Die Hofbildhauerwerkstatt König fertigte den Hochaltar und die zwei Nebenaltäre, die Kommunionbank und die Kanzel, die Taufe und den Orgelprospekt. Die Gesamtkomposition der Innenausstattung vermittelt einen einheitlichen barocken Hochklang, wie er im Oldenburger Münsterland einmalig ist. Zusammen mit dem in zwei Etagen gefertigten Hochaltar besitzt die St. Andreas-Kirche die größte Altarwand in der Region. Die Bilddarstellungen im Hochaltar (St. Andreas, Patron der Kirche, und Aufnahme Mariens in den Himmel) werden nicht nur gerahmt von einer großen Zahl von Engeln und Cherubimköpfen, sondern auch von den Skulpturen der Apostel Petrus und Paulus, der Heiligen Ludger und Nikolaus sowie Katharina und Barbara. Den krönenden Abschluss des Hochaltares bildet die Gestalt Jesu Christi als Erhalter und Erlöser der Welt, zusammen mit Gott Vater und dem Heiligen Geist in Gestalt einer Taube. Die Nebenaltäre, deren Bilder im Laufe der Zeit ausgewechselt wurden, werden gerahmt durch die Skulpturen des Hl. Ignatius von Loyola, dem Gründer des Jesuiten-Ordens, und des Hl. Franz Xaver auf der einen Seite sowie von dem Hl. Petrus Claver und dem Hl. Stanilaus Kostka auf der anderen Seite. Weitere barocke Skulpturen bereichern den Innenraum der Kirche, wobei besonders die des St. Michael und die Pietà hervorzuheben sind.

Der Zweite Weltkrieg fügte auch der St. Andreas-Kirche großen Schaden zu. Die Bomben, die noch am 12. April 1945 auf Cloppenburg fielen, brachten Dach und Gewölbe zum Einsturz. Die Gewölbe wurden nach historischem Vorbild neu konstruiert, das Dach erhielt wie zuvor rote Dachziegel. Die Orgelbühne wurde großzügig erneuert und mit einer klangvollen Orgel ausgestattet. 

 

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So und nun viel Spaß beim finden. Ach ja Bilder sind immer gerne gesehen.

Euer RainerZufall2

 

Additional Hints (Decrypt)

Mjrvgre iba Yvaxf

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)