Gründung und frühe Geschichte
Ursprünglich eine eigenständige Ortschaft, existiert Laim bereits länger als München selbst. Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde Laim zwischen 1047 und 1053 als loco leima (= am/im Ort Leim). Die Kirche St. Ulrichs stammt vermutlich noch aus dieser Zeit, selbst wenn sie erst 1315 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Das Zentrum war damals der Laimer Anger. Der Name Laim kommt von „leim“ = Lehm, Lehmboden. Da die Lehmvorkommen jedoch deutlich geringer als z.B. in Berg am Laim waren, siedelten sich in Laim keine Ziegelbrennereien an, sondern die Wirtschaft war bis in die zweite Hälfte des 19. Jh. hauptsächlich von der Landwirtschaft geprägt.
Das Laimer Schlössl wird zwar manchmal Agnes-Bernauer-Schlössl bezeichnet, Agnes Bernauer hat jedoch vermutlich nie in Laim gewohnt, sondern lediglich 1433 unter Mitwirkung zweier Laimer Kirchenpröbste ein herzogliches Lehen erworben.
Im Dreißigjährigen Krieg wurden das Dorf, das aus rund zwanzig Höfen bestand, und der Edelsitz Laim niedergebrannt. 1715 erwarb Kurfürst Max Emanuel den Edelsitz Laim und erhob ihn zu einer Hofmark. Die Ortschaft Laim wurde 1818 eine eigene Gemeinde. (quelle: wikipedia)
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