Eine "Büchse" auf Irrflug
Am nahe gelegenen Chemiebetrieb angekommen, begab sich Tim zur Werkbank und beschäftigte sich noch mit einer Elektronikaufgabe, die ihm sein Meister aufgetragen hatte. Es dauerte nicht lange und es kam zu einem lauten Knall, wie bei einer Explosion. Schnell lief Tim zum Fenster um sich einen Überblick zu verschaffen. Er konnte aber nichts entdecken. Da fiel ihm ein, er wollte noch seine Freundin Susi anrufen und sie fragen, ob sie am Nachmittag mit zum Cachen gehen wolle. Nur das Handy war nicht aufzutreiben. Er hatte es wohl zu Hause vergessen. Also schnell das betriebseigene Telefon gegriffen, um es damit zu versuchen. Leider versagte auch das.
Da kam der Meister ganz aufgeregt in die Werkstatt und erklärte die Sachlage zu der Explosion. Es gab eine kleine Havarie, zum Glück ohne Verletzten und auch der Sachschaden hielt sich in Grenzen. Aber auch die Telefonzentrale wurde in Mitleidenschaft gezogen. Aber wie sollte er jetzt seiner Freundin sein Anliegen übermitteln? Tim kam auf die Idee, die in der Werkstatt integrierte Rohrpost zu nutzen. Also schnell ein Zettel geschrieben und schon ging der Behälter auf die Reise zu der Ausbildungstätte seiner Freundin im selben Betrieb. Was Tim nicht wußte, das auch die Rohrpost zu Schaden kam. Ein Stück Rohr hatte sich gelöst und drohte bei der nächsten Durchfahrt eines TBH's abzureißen. Nach ein paar Minuten kam der Facharbeiter, Checker genannt, in die Werkstatt und erzählte das ein Schalter der Rohrpost defekt sei und wie er noch ein Stück Rohr samt Behälter im hohen Bogen über den Werkszaun fliegen sah. Der Meister, kurz vor dem Ruhestand, verdrehte die Augen.
Nachdem ein wenig Ruhe einkehrte, erklärte er die weiteren Aufgaben. Als erstes müsse die Rohrpost wieder in Betrieb genommen werden. Dazu beauftragte er den Checker. Er selber werde den beschwerlichen Weg auf sich nehmen, den Behälter zu suchen. Und natürlich sollte die Rohrpost am heutigen Tag noch fertig werden. Wenn nicht, müssen Überstunden gemacht werden. Das wiederum würde für Tim bedeuten das sein Treffen mit Susi ausfallen müßte. Da machte Tim auch noch den folgenschweren Fehler und fragte den Checker" nach dem Ort wo denn der Behälter gelandet sein könnte. Denn er wußte, würde der Meister zuerst den Behälter entdecken, würde das zusätzlichen Ärger bedeuten. So nutzte der Checker die missliche Lage von Tim aus und beauftragte ihn, so schnell wie möglich sich auf den Weg zu machen, um die defekten Sachen zu besorgen. Das ist bestimmt die Rache, das Tim dem Checker einen FTF weggeschnappt hatte, dachte sich Tim, denn auch dieser fröhnte dem Cacherhobby.
Also blieb Tim nichts anderes übrig, sofort loszulaufen. Im Lager angekommen, begrüßte ihn der nette, aber neunmalkluge Lagerverwalter Meier. Tim gab ihm den Zettel und der Herr Meier ließ es sich nicht nehmen zu jedem Teil, eine Frage zu stellen Und Tim mußte sie zwangsweise beantworten. Als Hilfe schob der nette, aber neunmalkluge Herr Meier Tim einen Laptop hin.
1.) zum Schalter : welche zweistellige IP Nr. hatt der Schalter bei den Anforderungen 1.Ziffer: Staubgeschützt 2.Ziffer: Spritzwassergeschützt Antwort: A
2.) 1 Stck. ISO-Muffenrohr Nennweite 160mm ; Ausmaße 166,4 x 3,2 Außendurchmesser 166,4mm welcher Innendurchmesser in mm hatt das Rohr. Hier protestierte Tim und gab Herrn Meier zu verstehen das er doch kein Rohrverleger sei. Da schmunzelte der Lagerverwalter und zwinkerte mit den Augen. Antwort: B
Und da der neunmalkluge Lagerverwalter sich auch mit der Rohrpost ein wenig besser auskannte, mußte Tim noch vier weitere Fragen beantworten. Bevor er die 2 Sachen rausrückte.
3.) Wann wurde die Rohrpost postalisch das erste mal genutzt. Antwort: C
4.) Wie lang ist das Röhrensystem im Heidelberger Universitätsklinikum. Antwort in km: D
5.) Wie hieß die Berliner Anlage anfänglich mit Namen. Anzahl der Buchstaben ( zwei Wörter) Antwort: E
6.) Wie schwer kann heute der Inhalt einer "Büchse" sein? Antwort: F
Lösung: N 51° A-32.B+C-1129
E011° D+32.E+493-F
Nachdem Tim nun alle Antworten und die notwendigen Materialien hatte, ging er schnell zum Facharbeiter und übergab sie ihm. Als Gegenleistung erhielt er die Fundkoordinaten vom Checker.
P.S. Ich habe gehört das er noch rechtzeitig den Zettel verschwinden lassen konnte, bevor der Meister den Transportbehälter mit der Notiz entdeckte. Bin mir aber nicht ganz sicher. Könntet Ihr bitte mal nachschauen ob der Checker die richtigen Koordinaten an Tim übermittelt hatt? Denn der Meister ließ die "Büchse" , samt defektem Rohr, am Fundort liegen.
Als Erstausstattung liegen ein paar Kleinigkeiten im Behälter. Darunter auch ein nicht aktivierter Geocoin.

Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf geochecker.com überprüfen. GeoChecker.com.