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3. Advent(ure) Traditional Cache

Hidden : 11/21/2012
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Viel Licht ist gefragt in der dunklen Zeit des Jahres und besonders in der Vorweihnachtszeit flackert und funkelt es überall. Gerade im Erzgebirge gibt es einen besonderen „Kerzenhalter“.

Advent, Advent, die dritte Kerze brennt....

Bitte nicht suchen wenn's dunkel wird !

BYOP

Der Lichterbogen (Schwibbogen) und die Weihnachtspyramide

Als Relikt erzgebirgischer Bergarbeitertradition findet sich während der Advents- und Weihnachtszeit ab Einbruch der Dunkelheit in vielen Fenster ein mit Kerzen beleuchteter Schwibbogen.
Entgegen der oft geäußerten Behauptung, die Form des Schwibbogens symbolisiere das Mundloch eines Stollens, werden im Halbrund einiger früher Schwibbogen Sonne, Mond und Sterne dargestellt. Die Symbolisierung des Himmelsbogens ist daher weitaus wahrscheinlicher. Bis weit ins 20. Jahrhundert wurden Schwibbogen meist aus Metall gefertigt. Heute ist Holz als Werkstoff am verbreitetsten.

In der dunklen Jahreszeit brachte er die Sehnsucht der Bergleute nach dem Sonnenlicht zum Ausdruck, die während der Wintermonate noch bei Dunkelheit in den Stollen einrückten und erst nachts wieder auf dem Heimweg waren. Jedes Licht stellte ursprünglich eine aus dem Berg zurückgebrachte Grubenlaterne dar. Ein vollständiger Lichtbogen am Haus bedeutet, dass alle Arbeiter dieses Hauses wohlbehalten aus der Grube zurückgekommen sind.

Die im Schwibbogen dargestellten Motive spiegeln den Alltag der Bergleute und ihrer Familien wider. Eines der bekanntesten Motive zeigt neben verschiedenen Symbolen zwei Bergleute, einen Schnitzer und eine Klöpplerin und verkörpert damit drei der Haupterwerbsquellen der erzgebirgischen Landbevölkerung des 18. und 19. Jahrhunderts. Weitere Varianten zeigen christliche Motive aus der Weihnachtsgeschichte oder den Wald und dessen Tiere.

Vornehmlich zur Advents- und Weihnachtszeit werden die heute in der Regel elektrisch beleuchteten Bögen seit Mitte des letzten Jahrhunderts in die Fenster vieler Häuser, auch weit außerhalb der Erzgebirgsregion gestellt und finden als Großbögen auch im Außenbereich Verwendung. Der derzeit weltweit größte Außenschwibbogen ist 2009 in Gahlenz für den Dresdner Striezelmarkt geschaffen worden.

Auch die Weihnachtspyramide gibt es schon lange und auch hier haben die Erzgebirgler großen Einfluss genommen.

Die Entstehung der Weihnachtspyramide selbst geht bis ins Mittelalter zurück.
In dieser Zeit war es in Süd- und Westeuropa üblich, in der Wohnung immergrüne Zweige (z. B. Buchsbaum) aufzuhängen, um Unheil in der dunklen Zeit abzuwenden. In Nord- und Osteuropa versuchte man dies mit Hilfe der Kraft des Lichtes.

Die Weihnachtspyramide vereinte beide Bräuche und wurde vor allem im Erzgebirge zu einem Symbol für das Weihnachtsfest.
Die in Deutschland im 18. Jahrhundert bekannten Lichtergestelle waren der Ursprung der heutigen Pyramiden. Sie bestanden aus vier mit grünen Zweigen umwundenen Stäben, die am oberen Ende zusammengebunden und mit Lichtern versehen waren.
In vielen Dorfkirchen der Mark Brandenburg standen früher zur Christmette sich nach oben verjüngende Lattengerüste, die mit brennenden Kerzen besetzt und glitzernden Gegenständen behangen waren. Das Ausschmücken dieser Pyramiden und das Anzünden der Kerzenlichter war eine der Hauptaufgaben der damals gebildeten Leuchterbauer-Gesellschaften. Noch bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts bildete die Berliner Weihnachtspyramide Perjamide (auch „märkische Pyramide“ oder „Perchtemite“) das Glanzstück der Weihnachtsbescherung in Berlin. Diese meist einfachen mit Tannengrün umwundenen pyramidenförmigen Draht- und Holzgestelle wurden geschmückt, dienten als Lichtträger und wurden auf Weihnachtsmärkten verkauft oder selbst hergestellt.

Ende des 18. Jahrhunderts wurden diese Pyramiden in vielen bildlichen Darstellungen verwendet und galten im 19. Jahrhundert als „Markenzeichen“ des Berliner Weihnachtsmarktes.
Nach den Befreiungskriegen fand in den Städten der Weihnachtsbaum zunehmend Verbreitung.

Bergleute des Erzgebirges interpretierten die Grundform nicht als einfachen Baum mit Lichtern, sondern fühlten sich an die Form eines Pferdegöpels erinnert.
Sie begannen das innen leere Stabgestell mit handgearbeiteten Holzfiguren zu füllen und entwickelten so das Grundprinzip der Weihnachtspyramide. Da sie in ihrer Form den großen Pyramiden aus Ägypten ähnelten, bürgerte sich der Begriff Pyramide (erzgebirgisch: Peremett) ein.
Als um 1830 das billige Paraffin entdeckt wurde, das die teuren Talgkerzen oder Rüböllämpchen, mit denen die Pyramiden bis dahin angetrieben worden waren, ersetzte, erlebte die erzgebirgische Pyramide einen Aufschwung. Es entstand eine Vielzahl von Motiven und Stilen, wie z. B. gotischer und orientalischen Stil sowie das Waldmotiv. Auf die Teller stellte man Figuren aus zahlreichen Themengebieten, unter anderem die Geburt Christi, Bergmannszüge und Tiere des Waldes.

Quelle: wikipedia

Viel Spass nun beim dritten Spaziergang und dem dazugehörigen kleinen Advent(ure) in der Heide.

Auch das dritte Kerzlein möchte pfleglich behandelt werden!
Und es gibt hier ebenfalls 3x ein Symbol am Versteck, das für den Bonus notiert werden sollte (5 Buchstaben).

Das Türchen ist leider nicht mehr anders anzubringen (vor allem jetzt im Winter). Allerdings beeinträchtigt das keinesfalls den Cache und auch nicht die Behausung. Ich bitte den Schönheitsfehler zu entschuldigen.

Einen schönen 3. Advent wünscht Euch mosmoni

Adventlichter
Drei Kerzen am Adventskranz:
In’s Herz schweift mancher Blick
ruft wehmütig Vergangenes
in’s Kerzenlicht zurück.

Josef Albert Stöckl

Additional Hints (Decrypt)

Anqryonhz, jnf fbafg ;)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)