Das Wesselbachtal
Herzlich willkommen auf der neuen Wesselbachrunde. Diesmal als Multi
Die Runde soll euch einen kleinen Einblick in die Geschichte des Tals geben und euch an schöne Ecken führen!
Insgesamt geht es über rund 4 Kilometer für die ihr ca. zwei Stunden einplanen solltet. Es geht über Sauerlandtypische Höhenmeter
Die Stationen sind unterschiedlich gestaltet und den Gegebenheiten und der Wegführung durch Wohngebiete angepasst!
Notiert euch bitte alle Hinweise und lest das Listing aufmerksam!
Druckt euch das Listing am besten aus! Es erleichtert euch den Aufwand erheblich!
Ihr lauft durch ein Wohngebiet! Verhaltet euch unauffällig und kommt nicht im dunkeln!
An den QTA-Stationen gibt es nichts zu suchen! Es müssen nur Zahlen ermittelt werden!
Und nun geht es los!
Start:
Hier findet man einen "Überrest" der Industrie, die noch bis vor rund 20 Jahren das Bild von Nahmer und Wesselbach prägten.
Aufgrund der schlechten Verkehrsanbindung und die Trennung der südlichen Täler durch Lenne und die Bahnlinie Hagen-Siegen war bereits vor Jahrzehnten eine Brücke geplant, die den Verkehrsfluss durch die engen Täler erleichtern sollte.
Ein Relikt davon ist die Rampe an der "Lollo-Brücke" in Oege, die heute als Parkplatz genutzt wird.
Im Mai 2009 wurde dann die neue Brücke an der Unteren Isenbergstr. feierlich eröffnet und der Bevölkerung übergeben. Auch die Arbeiten am Isenbergplatz und der Unterführung sind mittlerweile abgeschlossen und der „neue Bahnhof“ entsteht!
Aufgabe:
Hier gehts los! Zählt die Birken auf der Wiese in unmittelbarer Nähe! = A
An der Brücke findet ihr ein Stadtwappen! (das erste auf eurem Weg zu Station 1!) Buchstabenwert (rot=3, gelb =4 usw.) der kürzesten Farbe = B
Weiter zu Station 2 bei N 51° 20.885 E 007° 34.145
Station 1:
Auf dem Weg in Richtung Wesselbach kommt ihr an der um 1906 errichteten und nach dem zweiten Weltkrieg aufgegeben Schloßbrauerei vorbei. Die Gasträume wurden bis 2009 weiter betrieben, werden jetzt aber als Aufenthaltsraum für die "Werkhof"-Mitarbeiter genutzt. In den Katakomben finden bis heute zahlreiche, beliebte Veranstaltungen statt.
Wenige Meter weiter liegt der Platz der 7 Kurfürsten. Hier gibt es zahlreiche Fachwerkhäuser zu bestaunen, die zu den ältesten im Großraum Hagen gehören. Bis zum Jahr 1971 stand hier ein Bürgerhaus mit Anbauten und einem großen Garten, welches aber dem Ausbau der anliegenden Straßen weichen musste.
Aufgabe:
Merkt euch die Farbe des "Relikts" hinter euch! (Buchstabenwert (A=1, B=2 usw.) des 1. Buchstabens =C)
Bildet die Quersumme der Hausnummer des Fachwerkhauses auf der Ecke = D
Dann zu N51 20.C06 und E007 BB.899
Station 2:
Ihr befindet euch in der Nähe des ehemaligen Fabrikgelände Kritzler, welches Anfang der 90er Jahre abgerissen und nach und nach als Wohngebiet aufgebaut wurde.
Bereits im Jahre 1851 mietete Carl Kritzler eine kleine Drahtrolle im Wesselbachtal und baute diese nach und nach zu einem großen Fabrikkomplex aus. Schon 1859 waren die Produkte Kritzlers überregional bekannt und gefragt. In den 70er Jahren verschwand das Unternehmen dann aus dem Wesselbachtal. Ein Teil der Hallen wurde noch einige Jahre von der Spedition Hülsbusch genutzt, die sich dann aber aufgrund des Abbruchs des Komplexes eine neue Bleibe suchen musste.
Aufgabe:
Wann fand hier die Räumung statt? Ihr benötigt die Einerstelle! = E
Dann zu N51 20.69C und E007 BB.C96
Station 3:
Wenn ihr gleich weitergeht, seht ihr links das alte Theis-Geländes, welches Ende der Neunziger Jahre ebenfalls abgerissen und in ein Wohngebiet umgewandelt wurde. Hier deutet ein Straßenschild noch auf die vergangene Industrie hin, welche bis in die 1990er das Wesselbachtal dominierte.
Heute zeugen nur noch zwei Straßennamen und zahlreiche alte Villen von diesen vergangenen Tagen.
Gegenüber könnt ihr noch alte Garagen entdecken. Diese gehörten zur Firma Breer & Becker, die nach dem 2. Weltkrieg gegründet wurde und bis 1970 ebenfalls in der Wesselbach ansässig war. Sie übernahm zahlreiche Speditionsaufträge der Firma Theis. Im Jahre 1970 geriet das Unternehmen in schwere wirtschaftliche Zeiten und musste schließen. Der Gründer Fritz Breer starb 1972.
Aufgabe:
Kopf hoch!
Findet die höchste Zahl auf dem Schild und bildet die iterierte Quersumme! = F
Dann weiter zu N51 20.66E und E007 BB.CBB
Station 4:
Ihr lauft nun am neubebauten, ehemaligen Theiss-Gelände vorbei! Verhaltet euch hier bitte unauffällig, ihr durchquert ein Wohngebiet!
Aufgabe:
Augen auf! Hier werden euch die weiteren Koordinaten verraten! Nur schauen! (HINT!)
Station 5:
Auf dem Weg zu dieser Station habt ihr bisher hoffentlich einen guten Einblick in die Geschichte bekommen.
Auf dem Weg hierhin ist euch hoffentlich auf der rechten Seite das Fachwerkhaus auf Bruchsteinsockel aufgefallen, welches im 18. und 19. Jahrhundert von der Weberfamilie Steltmann bewohnt wurde. Neben den Steltmanns waren noch 4 weitere Weber im Jahre 1820 ansässig. Familie Steltmann war drei Generationen lang tief mit der Hohenlimburger Weberindustrie verbunden. Auch heute ist das Haus noch in hervorragendem Zustand!
Aufgabe:
Achtet auf den "Weißen Wegweiser"! Er verrät euch die nächste Zahl! =G
Dann weiter zu: N51 20.(D+E)0(D+E) und E007 BB.(F+E)EF
Station 6:
Hier befinden wir uns auf dem Weg zum wohl bedeutesten Stück Geschichte Hohenlimburgs: Dem Schloss. Auf dem Weg dorthin kommt ihr noch an zahlreichen Wesselbacher Zeitzeugen vorbei.
So könnt ihr auf der linken Seite mit der Hausnummer 27 die ehemalige "Burgschänke" entdecken. In dem 1898 erbauten Gebäude wurde bis 1996 Gastwirtschaft betrieben. Danach wurde der Eingang zugemauert und zum Wohnhaus umgebaut.
Obwohl dem damaligen Besitzer Friedrich Schmerbeck im Jahre 1902 die Schankerlaubnis untersagt wurde, blieb er hartnäckig und bekam kurze Zeit später die Erlaubnis vom Landratsamt Iserlohn erteilt.
Zur damaligen Zeit hatte Hohenlimburg 15000 Einwohner und 42 Gast- und Schankwirtschaften, was der Grund der Ablehnung war. Seid dieser Zeit ist die Schänke 3 Generationen von Hohenlimburgern ein Begriff. Anfang der 70er Jahre läutete jedoch das "Schloßrestaurant" das Ende der Gaststätten am "Alten Schloßweg" ein. Die "Burgschänke" überdauerte noch bis 1996.
Aufgabe:
Hier findet ihr ein PETling mit der Finalformel!
Dann weiter zu: N51 20.(D+E)(E)(D+E) und E007 BG.(0)(F+E)(F)
Station 7:
Hier gibt’s nur die vorletzte Zahl zu ermitteln!
Aufgabe:
Ermittelt wann hier Sonntags geöffnet wurde! (Zahl -2 = H) Dann weiter zu N51 20.(G+A)(C)(G) und E007 BG.EHC
Station 8:
Ihr habt es fast geschafft! Hier ermittelt ihr nun die letzte Zahl und könnt gleichzeitig noch viel über Hohenlimburgs Geschichte erfahren!
Aufgabe:
Hier findet ihr eine Tafel! Wann brachte die revolutionäre Kaltwalztechnik den Aufschwung? Die Einerstelle = I
Jetzt benötigt ihr die Finalformel!
Happy Hunting!
Hohenlimburger