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Grinzing Weltkulturgut? Traditional Cache

This cache has been archived.

Qualiflyer: Leider wurde auf die letzte Reviewer-Note bislang nicht geantwortet. Daher archiviere ich das Listing, damit es nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht bzw. neue Caches blockiert.

Keine Sorge, das Listing ist nicht endgültig verloren: falls du den Cache innerhalb der nächsten drei Monate reparieren oder ersetzen möchtest, schreibe mir bitte eine E-Mail (GC-Nummer nicht vergessen!), und sofern der Cache den aktuellen Guidelines entspricht, und die Location immer noch frei ist, hole ich ihn gerne wieder aus dem Archiv.

Qualiflyer ~ geocaching.com admin

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Hidden : 11/24/2012
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Mit diesem Cache wollten wir auf die besondere und wunderschöne Gegend von Grinzing aufmerksam machen.
Diese Art von Kulturlandschaft ist es wert erhalten zu werden und das ist auch das Ziel der "Vereinigung der Freunde Grinzings" oder "Club der Grinzinger" (kurz CDG).


Über den Standort und Cache:
- Der Standort ist relativ leicht zu erreichen (Bis nach Grinzing mit öffis oder Fahrrad) danach muss es zu Fuss weiter. Aber es müssen ein par Stiegen erklommen werden und der letzte abschnitt des Weges ist etwas steil und darum für manche möglicherweise etwas schwieriger (Kinderwagen und Rollstühle).
- Die Dose enthält kein Stift (aber wer geht schon ohne Stift geocachen ;-).

Mehr Information über Grinzing kann bei Wikipedia gefunden werden:

Namensherkunft:

Der Name Grinzing ist ein echter -ing-Name, das heißt er bezeichnet die Zugehörigkeit von Menschen zu einem Sippenoberhaupt. Im Fall von Grinzing leitet sich daher die Bedeutung von „bei den Leuten, die zu einem Mann mit dem Namen Grinzo gehören“ ab. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Grinzing 1114 als Grinzigan.

Das Döblinger Bezirksmuseum leitet den Ortsnamen vom Zeitwort "rinnen" als "g'runnen" und daraus gebildet "Siedlung am Gerinne" ab. Der Wortstamm "G'rinn" ist im Sinne von "Gerinne", einem Zusammenfluss von Grießbächchen, zu verstehen. Dem entspricht das Gotische, "rinno" für Grießbach oder Lauf.

Grinzing im Mittelalter

Das Dorf Grinzing fiel im 11. Jahrhundert an das Geschlecht der Grunzinger. Diese erbauten den später so genannten Trummelhof, von dem sich bis heute Reste im Haus Cobenzlgasse 30 erhalten haben. Dieser ehemalige Herrensitz bezieht seinen Namen daraus, dass er angeblich auf einer römischen Ruine erbaut wurde. Grinzing war bereits im 12. Jahrhundert ein blühendes Dorf. Im Dorf lebten insbesondere Weinbauern und Tagelöhner, die im Dienst der Klöster und reicher Wiener Bürger standen. Das Geschlecht der Grunzinger starb jedoch im 14. Jahrhundert mit Rüdiger von Gründsing aus. 1350 wurde er in der Wiener Minoritenkirche begraben. Grinzing stand unter der Gerichtsbarkeit des Stifts Klosterneuburg, das die Grundobrigkeit über den Ort bis ins 19. Jahrhundert bewahren konnte. 1426 wurde die Grinzinger Pfarrkirche, die Kirche „Zum heiligen Kreuz“, errichtet.

Grinzing in der Neuzeit

In der Folge litt der Ort jedoch immer wieder unter starken Verheerungen. 1484 verwüstete Matthias Corvinus den Ort, 1529 richteten die Türken starke Schäden an. Darüber hinaus äscherte ein Großbrand Teile des Ortes 1604 ein. 1683 zerstörten erneut die Türken nach dem Wiederaufbau den Ort. Grinzing entwickelte sich trotzdem am besten im Vergleich zu den umliegenden Dörfern. 1713 gab es im Ort bereits 70 Häuser, jedoch traf den Ort die Pest schwer. Mehr als die Hälfte der Häuser war verseucht, 129 Menschen starben. Dies dürfte das Wachstum des Ortes stark gehemmt haben. 1783 wurde die Grinzinger Kirche auch zur Pfarrkirche erhoben, finanziert wurde sie durch die Aufhebung einiger Ordens-Grundherrschaften auf dem Bezirksgebiet durch Joseph II. Grinzing entwickelte sich in der Folgezeit aber nur langsam. 1795 gab es 83 Häuser, 1822 99 Häuser und bis 1835 gab es gar keinen Neubau. 1831 hatte der Ort 99 Häuser mit 835 Einwohnern und war damit kaum größer als noch 1795. Danach setzte jedoch ein stärkeres Wachstum ein. Bis 1890 steigerte sich die Bevölkerung auf 1.421 Menschen in 209 Häusern.
Im Jahre 1892 wurde Grinzing schließlich bis zum Kamm des Wienerwalds mit Oberdöbling, Unterdöbling und den Vororten Kahlenbergerdorf, Nußdorf und Heiligenstadt, Sievering und Josefsdorf zum 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling zusammengefasst. Der Rest von Grinzing kam an Weidling.

Grinzing im 21. Jahrhundert

Die Bekanntheit von Grinzing fußt auch heute auf dem Weinbau. Um das Potential der historisch seltenen Struktur des Grinzinger Platzes zu nutzen und die Lebensqualität des Ortskerns zu verbessern starteten die Döblinger Grünen 2005 einen Ideenwettbewerb für eine innovative Neugestaltung in gemeinsamer Planung mit Bürgern und Experten. Die Gestaltungsideen und -vorschläge für den Grinzinger Platz inklusive Himmelstraße und Cobenzlgasse sollten auf die besondere städtisch-ländliche Übergangssituation im Ortskern von Grinzing eingehen. Der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 2005 für das Grinzinger Ortszentrum verweist in seinem Erläuterungsbericht auf den "Grinzing Plan" vom "Planungsteam Grinzing" unter der Leitung von Gustav Peichl von 1975 sowie auf die Bedeutung des historischen Ortsbildcharakters von Grinzing. Die Festsetzung einer Schutzzone für den Großteil des Ortskerns soll die kleinteiligen dörflichen Bebauungsstrukturen und -formen in ihrem Bestand sichern und im straßenabgewandten Wohngebiet maßvolle Entwicklungsmöglichkeiten gewährleisten. Die bereits 2004 massive einsetzende bauliche Entwicklung und Gentrifizierung sowie die Pachtaufkündigung von traditionellen Weinhauerbetrieben führte zu einer intensiven öffentlichen Diskussion und dem Engagement von Anrainernn, prominenten Kunstschaffenden und Bürgerinitiativen wie dem Weltkulturerbe für Grinzing und der Initiative Denkmalschutz für die Grinzinger Kulturlandschaft und Heurigenkultur. Auf Initiative von Stadtrat Rudi Schicker wurde 2007 gemeinsam mit der Kronen Zeitung die Plattform "Grinzing belebt" als Begleitkomitee für die "Initiative Leitbild Grinzing" gegründet. Das Bürgerbeteiligungsverfahren startete 2008 mit den Arbeitskreisen "Ortsbild", "Öffentlicher Raum und Verkehr" und "Wirtschaft" um gemeinsam mit Fachexperten Ideen und konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Lebens- und Wirtschaftssituation von Grinzing zu entwickeln. Das Leitbild Grinzing sieht den Erhalt von Grinzing "als Wein- und Heurigenort mit seinen Kulturgütern und der umgebenden Kulturlandschaft - den Weingärten" vor. Das geplante Neugestaltungskonzept des Grinzinger Angers im Leitbildbericht 2009 stieß auf strikte Ablehnung der Anrainer. Die Diskussion um die Grinzinger Kulturlandschaft und das Weltkulturerbe für Grinzing und die Region der Wiener Pforte ist prolongiert.

Additional Hints (Decrypt)

Nhs üore 100pz uöur irefgrpxg. Ibe Jvaq, Ertra haq HI Fgenuyra trfpuügmg Uvqqra nobir 100pz urvtug. Cebgrpgrq sebz jvaq, enva naq HI

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)