Zu Basse gehört die Ortschaft Scharnhorst, früher bekannt durch ein
Domänengut und durch eine Windmühle, heute u.a. als Sitz einer
Außenstelle des Bundessortenamts.
Da Äste von Weiden früher häufig als Pfähle für das Errichten von
Weidezäunen benutzt wurde, entstanden aus diesen Pfählen durch
die enorme Regenerationsfähigkeit der Weiden neue Pflanzen. Aus
diesem Grund stehen Kopfweiden häufig in einer Reihe.
Die gewonnenen Ruten wurden in früheren Zeiten für die Korbflechterei
oder in Verbindung mit Lehm als Baumaterial für Häuserwände benutzt.
Ältere bzw. durchgewachsene Äste wurden für die Herstellung von Besen-
und Werkzeugstielen verwendet.
Kopfweiden sind Lebensraum zahlreicher Tierarten, vor allem die in ihrem
Bestand bedrohten Fledermäuse und Eulen. Diese Tiere finden in den häufig
hohlen Stämmen Unterschlupf und Nistgelegenheit. Sowohl die männlichen
Weiden als auch die weiblichen Weiden mit ihren Kätzchen bieten den Bienen
im Frühjahr die erste Nahrung.
Darum werden in der Regel in einem Jahr nicht alle Weiden eines Bestandes
geschneitelt, sondern abwechselnd immer nur einzelne.
Diese Weiden wurden angeblich von den franzößischen Truppen als
Wegmarkierung um 1807 gepflanzt.
Napoleon hat das Kurfürstentum Hannover im Juni 1803 überfallen, nachdem ihm
der König von England, somit der Kurfürst von Hannover, den Krieg erklärt hatte.
Nach fast zwei Jahrzehnten war die Besatzung vorbei.
Inhalt der Dose: Verschiedene Tauschgegenstände. Bitte die Tauschregeln
einhalten. Danke.