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Regensburger Geschichten [02]: Per aspera ad astra Multi-Cache

This cache has been archived.

tabula.rasa: Leider wurde auf die Reviewer-Notiz bislang nicht geantwortet. Daher archiviere ich das Listing, damit es nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht bzw. neue Caches blockiert. Falls du den Cache innerhalb der nächsten drei Monate reparieren oder ersetzen möchtest, schreibe mir bitte per E-Mail. Sofern der Cache wieder verfügbar ist und den aktuellen Guidelines entspricht, hole ich ihn gerne wieder aus dem Archiv.

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Hidden : 12/15/2012
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Hallo liebe Geocacher!
Dieser Cache gehört zu einer 10-teiligen Cachereihe mit dem Titel "Regensburger Geocaching" und basiert auf dem Buch "Spaziergänge durch die Regensburger Geschichte". Die Caches sind von 1-10 durchnummeriert, können von euch aber in beliebiger Reihenfolge gelöst werden. Das Loggen aller 10 Caches eröffnet euch die Tore zu einem Bonuscache.
Also viel Spaß beim Suchen und Finden!

Per aspera ad astra

(Mit Mühsal zu den Sternen)



Hinweise


Länge des Weges: ca 2.5 km

Suchzeit: 30-40 min

Barrierefreiheit: nicht gegeben

! Die Reihenfolge der Stationen ist egal

! Der Cache ist auch wintertauglich



und nun zum Cache…



Vorbemerkung


Im Jahre 79 begann mit dem Bau des Kohortenkastells im heutigen Kumpfmühl der römische Teil der Geschichte Regensburgs. Als dieses - nur von ebendieser Kohorte beschützt - in der Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. den Markomannen zum Opfer fiel, ließ Kaiser Marc Aurel das Castra Regina erbauen, ein von einer Steinmauer umgebenes Legionslager, welches im Jahr 179 fertig gestellt wurde. Ab diesem Zeitpunkt war Regensburg das Heim der “III. Italischen Legion”, die zum Schutz der Provinz Raetien eingesetzt wurde.

Viele Überreste dieses Lagers haben die Zeit überdauert und lassen sich auch heute noch finden, einen kleinen Teil davon werden wir heute auf unserer kleinen Reise mit Centurio Quintus Agilius kennenlernen.



Agilius lebt schon seit einiger Zeit im Lager, er wurde nach seiner Beförderung zum Centurio von Rom nach Raetien beordert, um dort zum Schutz der Region beizutragen.


Sonnenaufgang, Nonae Iunius:

Eben erklingt der Weckruf der Hörner, Agilius bereitet sich gerade auf den heutigen Tag vor. Nach all seinen Dienstjahren hat er sich schon langsam an den Soldatenfraß gewöhnt, den er gerade als Frühstück verschlang. Da heute Patrouille auf dem Plan stand, zog er sich seine Ausrüstung an, trotz des heißen Wetters, es war ja immerhin Juni. Als er aus der Pforte seiner Wohnung trat, herrschte auf den Straßen bereitsreges Treiben. Wohlgemerkt: seine Wohnung. Einer der Vorzüge des Rangs eines Centurios war die wesentlich bessere Besoldung, durch die man sich nicht eine spartanische Zwei-Raum-Wohnung mit sieben anderen Soldaten teilen musste.



1.Station: N: 49° 01. 112´, E: 012° 05. 935´


Hier existiert noch immer ein alter römischer Türstock.


FRAGE:Was ist die zweite Ziffer aus dem Jahr, in dem der Türstock entdeckt wurde? Zahl =A



Weiter geht’s entlang der Via Principalis, sozusagen der Hauptstraße des Lagers. Auch wenn es noch recht früh war, war doch einiges los. Einige Soldaten eilten gerade zum Dienst, andere kamen vom Schichtwechsel von der Nachtwache, einige Glückliche dürfen noch schlafen.




2.Station: N: 49° 01. 094´, E: 012° 05. 712´


Hier an dieser Stelle verlief die via principalis, eine der beiden "Hauptstraßen" des Legionslagers. Die Überreste liegen unter dem sichtbaren Boden, der Verlauf der ehemaligen Straße wurde aber mit weißen Marmorlinien markiert.


FRAGE: Was ist die Anzahl der Steine der "dicken" Linie (der geteilte Stein zählt als einer), wenn du diese Anzahl von 50 abziehst? Anzahl =B



Angekommen an seinem Ziel, dem großen Wachturm, der als Treffpunkt zur allmorgendlichen Patrouille dient, widmete sich Agilius er sofort seiner Truppe. Es war ein recht gemischter Haufen aus einerseits unerfahrenen Frischlingen, die ihre Ausbildung noch nicht abgeschlossen hatten, andererseits erfahrene Haudegen, die sich schon in so machen Kämpfen gegen die hin und wieder angreifenden Germanen bewiesen hatten.

Er teilt seine Männer in Gruppen ein und übergab den etwas Erfahreneren das Kommando über die einzelnen Patrouillentrupps, er selbst führte ebenfalls einen an.



3.Station: N: 49° 01. 195´, E: 012° 06. 094´


Hier findet man die Überreste eines Eckturms der Lagermauer.


FRAGE: Was ist die Anzahl der "Nägel", mit denen das steinerne Hinweisschild befestigt ist. Anzahl = C



Nach Verteilung der Kommandos machte er sich mit seiner Truppe auf den Weg Richtung Stadttor, durch welches sie die Stadt verließen. Nicht weit entfernt vom Lager war eine zivile Siedlung mit einigen Bauernhöfen, die das Lager mit den Grundnahrungsmitteln versorgte.

Zu schade, dass hier in Raetien viele Köstlichkeiten aus Italien nicht wuchsen, aber hin und wieder gönnte er sich importierte Datteln. Allerdings nicht zu oft, denn diese waren für den normalen Soldaten - selbst für einen Centurio - in der Provinz unbezahlbar.



4.Station: N 49° 01.209 E 012° 05.922


Hier sieht man die Überreste der Porta Praetoria, das Nordtor des Legionslagers. Um dir vorzustellen, wie es früher ausgesehen hat, ließ dir das Hinweisschild durch.


FRAGE: Wie hoch war die Durchfahrtshöhe zur Römerzeit in Metern?

Zahl = D



Weiter geht die Patrouille, vorbei an der großen Mauer, die das Lager nun schon seit einigen Jahren effektiv schützt. Sie ist mehr als 3 Mann hoch, aus massivem Kalkstein aus den nahen Steinbrüchen im Norden. Jahrelang mussten Soldaten der Legion an der Mauer arbeiten, doch es hatte sich gelohnt, denn diese Mauern würden noch Jahrhunderte stehen!


5.Sation: N 49° 00. 901´, E: 012° 06. 066´


Hier steht einer der am besten zugänglichen Reste der Römermauer.


FRAGE: Welche Zahl kommt auf dem Hinweisschild, das auf der Mauer angebracht wurde dreimal vor? Zahl = E



Die Patrouille dauerte noch bis zur Mittagszeit an, und führte einige Meilen entlang der Südseite der Donau, aber leider, oder besser zum Glück, gab es keine Vorkommnisse, über die Agilius hätte berichten können, aber wie er später feststellte, verlor er auf dem Weg einen Gegenstand, der zwar von nur geringem materiellem Wert war, aber für ihn eine sehr wichtige persönliche Bedeutung hat.


Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit zwei der circa 2 Dutzend anderen Centurionen hatte Agilius den Nachmittag, wie die meisten Soldaten, frei. Nur wenige haben noch Dienst, aber irgendjemand muss nun mal Wache schieben, und irgendwann trifft es jeden.

Wegen seines anstrengenden Vormittages und des heißen Wetters, beschließt Agilius, den Nachmittag im Soldatenbad zu verbringen, wo es sowohl kalte als auch warme und sogar heiße Becken gibt, je nachdem, auf was man gerade Lust hatte.


6.Station: N: 49° 01. 148´, E: 012° 06 011´


Hier an dieser Stelle wird das Soldatenbad im Legionslager vermutet, wo sich die Soldaten außerhalb ihrer Dienstzeiten entspannen konnten.

direkt in der Nähe befindet sich der so genannte "Römerturm", der allerdings erst im Mittelalter gebaut wurde.


FRAGE: was ist die Quersumme aus dem Baujahr des Turms? Zahl = F


So lässt Agilius den Abend gemütlich ausklingen, bis ihn am nächsten Morgen erneut das Rufhorn wecken wird.


Willst du finden, was Agilius vor vielen Jahrhunderten verloren hatte? Suche bei:



Final:


N: 49° (C-F)(D-C).B(2*E)(A-B)'

E: 012° 0(D+E).E(D+B)(F-B)´


Additional Hints (Decrypt)

Fhpur orv "gbgrz" Ubym, Rf vfg avpug aögvt, qvr Onhfgryyr mh orgergra. Rvasnpu nhßra ehz.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)