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Hillesheimer Viehmarkt Mystery Cache

Hidden : 12/23/2012
Difficulty:
4.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Bis vor einigen Jahren fand in Hillesheim regelmäßig ein großer Viehmarkt statt, dieser gerät nun mehr und mehr in Vergessenheit. Geblieben sind aber einige Anekdoten und Geschichten, die nirgendwo nachzulesen sind aber hier und da noch immer erzählt werden.


Hillesheim ein traditioneller Marktort / Größter Viehmarkt in der Eifel unter freiem Himmel!

Wem sind sie nicht schon begegnet? Die Viehtransporter, die an jedem ersten und dritten Donnerstag im Monat vor Anbruch der Morgendämmerung die Straßen der Eifel beleben. Sie kommen aus dem Niederrheinischen, dem Aachener und Kölner Raum, dem Hunsrück, aus den Eifelkreisen sowie aus Belgien und Luxemburg. Es sind Viehhändler und Bauern, deren Ziel der Hillesheimer Rindvieh- und Schweinemarkt ist, einer der bedeutendsten Viehmärkte, dessen Ruf weit über die Grenzen des Eifelraumes hinausreicht.

Der Hillesheimer Markt hat Tradition. Bedingt durch seine äußerst günstige Verkehrslage war der Ort bereits im Mittelalter ein bedeutender Marktflecken an der Römerstraße, die Maas und Rhein verband. Auch wichtige Handelsstraßen, wie die von Lüttich — Malmedy — Koblenz oder die von Köln — Aachen — Trier, berührten den Ort.

Bedeutend für die frühe Entwicklung zum Marktort war aber auch das Umland. Es war dies das Gebiet der Eifelregionen Daun, Prüm, Blankenheim und Adenau, wo überwiegend Landwirtschaft betrieben wurde und neben dem Ackerbau der Viehzucht eine höhere wirtschaftliche Bedeutung zukam. Die Entfernung zum Marktort spielte in der damaligen Zeit eine große Rolle, denn das Vieh mußte noch zum Marktort getrieben werden.

Ob Hillesheim seine Marktrechte bereits im 12. Jahrhundert erhielt, der eigentlichen Zeit der Marktgründungen, ist nicht schriftlich festgehalten. Die Voraussetzungen für die Verleihung der Marktrechte — Marktzoll, Marktmünze und Marktfrieden — waren schon gegeben. Im Jahre 1555 bekam Hillesheim vom Erzbischof Johann V. von Trier einen »wüsten Platz« geschenkt, den es als Marktplatz nutzen sollte. Daraus kann man schließen, daß Hillesheim damals bereits mehrere Märkte im Jahr abhielt. Unter der Herrschaft Napoleons wurde auch in Hillesheim die Zahl der Märkte wieder auf einen einzigen im Jahr eingeschränkt. Dieser wurde am Michaelistag abgehalten, »im Jahre 1808 jedoch mit kaiserlichem Dekret eigens für Hillesheim vom Dienstag nach Michaelstag (29. 9.) auf Donnerstag vor St. Lukas (18. 10.) gesetzt«.

Welche wirtschaftliche Bedeutung dem Hillesheimer Markt bereits im 19. Jahrhundert zukam, wird in einem Schreiben von 1839 deutlich, mit dem der Bürgermeister zwei weitere Kram- und Viehmärkte begründete: »Hillesheim ist ein Ort, in dem sich der Handel der größten Teile der Kreise Daun und Adenau abspielt. Die Anzahl der Käufer und Verkäufer, die sich z. T. aus ferneren Gegenden vom Rhein und von der belgischen Grenze her hier einfinden, ist so groß, daß die hiesigen Märkte als die stärksten des hiesigen Kreises anerkannt worden sind. Auch ist für die Bequemlichkeit der hierher kommenden Käufer durch mehrere guteingerichtete Wirtshäuser im hiesigen Orte hinlänglich gesorgt.«

1852 wurde der Gemeinde Hillesheim ein wöchentlicher Fruchtmarkt zugestanden, der laut Marktordnung § 1 am Mittwoch jeder Woche auf dem hiesigen Marktplatz stattfand und auf dem laut § 3 dieser Marktordnung »rohe Naturerzeugnisse mit Ausschluß des größeren Viehs; Fabrikate, deren Erzeugung mit der Land- und Forstwirtschaft oder der Fischerei in unmittelbarer Verbindung stehen sowie frische Lebensmittel jeder Art« angeboten werden durften.

Der Viehauftrieb im Jahre 1865 erreichte die beachtliche Zahl von 11 150 Stück Rindvieh und 9 220 Schweinen. Weil die Marktfläche nicht mehr ausreichte, umpflanzte die Gemeinde fünf Morgen Ackerland mit Lindenbäumen und befestigte diese zu einem weiteren Marktplatz. Es ist der heutige Lindenplatz, wo am Markttag der Schweinemarkt abgehalten wird. Damals protestierten die Städte Adenau und Mayen gegen die Erweiterung des Hillesheimer Marktes; doch Hillesheim zählte schon damals zu den renommierten Marktorten und konnte sich behaupten. Als 1867 zusätzlich zwei Pferdemärkte genehmigt wurden, trieben die Bauern auch Rindvieh und Schweine auf, so daß auch diese regelrechte Viehmärkte wurden. 1888 wurde die Zahl der Märkte auf zwölf im Jahr erhöht. Von nun ab erschien der Hillesheimer Marktbericht regelmäßig in der »Kölnischen Volkszeitung«.

Die Hillesheimer Kram-, Rindvieh- und Schweinemärkte wurden nach dem Kriege am 24. März 1949 wieder aufgenommen. Seitdem finden die Märkte an jedem ersten und dritten Donnerstag im Monat statt. Zwar werden die Auftriebszahlen der Vorkriegszeit heute nicht mehr erreicht, weil die Land- und Viehwirtschaft auch im Eifelraum rückläufig ist, trotzdem verzeichnen die Marktberichte jeweils lebhaften Handel. Seit Kraftfahrzeuge den Viehtransport übernommen haben, ist der Markt heute nicht mehr allein auf das Umland angewiesen, Händler und Aufkäufer kommen heute oft von weit her.

An Markttagen empfängt den Besucher eine eigenartige Atmosphäre. Die Luft ist von dem durchdringenden Geruch und dem Gebrüll der drei- bis vierhundert Rinder erfüllt, die hier in den Marktständen auf ihren neuen Besitzer oder auf den Metzger warten. Viehhändler, die an allen Markttagen vertreten sind, haben auf dem Marktplatz ihre fest gemieteten Stände, wo sie ihre Rinder in langen Reihen, nach Preisklassen geordnet, zum Verkauf anbieten. Der Marktvogt überwacht das Marktgeschehen und kassiert die Standmiete für jedes aufgetriebene Stück Vieh ein. Pferde werden heute nur noch vereinzelt aufgetrieben. Für die Einhaltung der viehseuchenpolizeilichen Bestimmungen ist der Veterinär zuständig. Ihm muß jedes Stück Vieh vor Auftrieb vorgestellt werden.

Ein Bummel über den Viehmarkt wird für den Besucher zu einem amüsanten Erlebnis. Hier erlebt er das Feilschen um den Preis, das sich oft über einen längeren Zeitraum hinzieht, bis der Handel schließlich durch Handschlag abgeschlossen wird. Ein Brauch, der seit den Marktanfängen erhalten geblieben ist. Auch heute noch sorgt ein »Wirtshaus« direkt am Rindviehmarkt für das leibliche Wohl der Händler und Käufer. Nicht selten wird hier ein günstiger Verkaufsabschluß mit einem edlen Tropfen besiegelt, und so kann es vorkommen, daß noch am späten Abend Rinder brüllen, deren Besitzer immer noch auf den guten Handel anstoßen.

Leider wurde das bunte Treiben ums Vieh zu Beginn des 21. Jahrhundert eingestellt, übriggeblieben ist der Hillesheimer Kram und Gemüsemarkt.

Quelle :Hermann Meyer: Hillesheim — Die Geschichte eines Eifel- städtchens, Druckerei Neu, Trier 1962; 145, 146.

Hier einige Begebenheiten des Hillesheimer Viehmarktes:

Vor Jahren reisten eigens eine Vielzahl von Bauersleuten aus Prüm zum Viehmarkt, da ein besonderer Jahrmarkt stattfand. In jedem Wagen befanden sich genau die gleiche Anzahl Personen. Es ereigneten sich extreme Gewitter, so dass 10 Wagen zu Bruch gingen, und alle übrigen je eine Person aufnehmen mußten, so dass noch alle rechtzeitig zum Markt kamen. Als es an der Zeit war wieder nach Hause zu fahren am Abend, vielen erneut weitere 15 Wagen wetterbedingt aus. Zum Glück konnten die verbliebenen Wagen noch jeweils 3 Personen mehr aufnehmen als bei der Abfahrt am Morgen.

Die Anzahl der Viehmarktbesucher aus Prüm sei: A

Die Anzahl der Wagen die morgens los fuhren sei: B

Bauer Jupp und seine Frau sind eines schönen Tages auf den Viehmarkt gefahren, um ihr Geflügel gegen anderes Zuchtvieh einzutauschen. Die Marktregel gab folgende Basis als Regel vor: 85 Hühner für ein Pferd und eine Kuh. 5 Pferde besitzen hingegen den gleichen Wert wie 12 Kühe.

"Jupp" sagte seine Frau Mathilde, "laß uns noch mal so viel Pferde nehmen, wie wir bereits ausgesucht haben. Dann brauchen wir nur 17 Pferde und Kühe durch den Winter bringen."

"Aber ich finde, wir brauchen mehr Kühe", erwiderte Jupp. "Daher sollten wir die Anzahl der Kühe, die wir bereits ausgesucht haben, verdoppeln; dann hätten wir zusammen 19 Pferde und Kühe und gerade genug Hühner für den Tausch."

Die beiden waren im Rechnen eigentlich fürchterlich unerfahren, dennoch wußten sie immer haargenau oder besser federgenau, wieviel Hühner sie besaßen und wieviel Pferde und Kühe sie dafür eintauschen konnten.

Mit wievielen Hühnern sind Jupp und Mathilde auf den Markt gekommen?

Die Anzahl sei: C

Auch gab es den Gänsehändler Alvis, der mit eigentümlichen Preisen für sein Federvieh daherkam. "Die beiden Gänse wiegen zusammen 20 Pfund!" (noch heute wird oftmals beim Metzger noch mit Pfund gerechnet!) rief Alvis Maria Reuter zu. "Die kleinere kostet pro Pfund 2 Pfennige mehr als die große, sie hätte ja noch schwerer werden können!"

Maria Reuter wollte für sich allein und ihren Dieter die kleinere und freute sich über den günstigen Preis von 82 Pfennige für das zarte Tier.

Hanna Schlösser kam herbeigeeilt und verlangte die große Gans, ihre gesamte Familie wurde am Wochenende zum Essen erwartet. Sie zahlte für die große 2,96 DM. Auch dies damals schon ein günstiger Preis.

Das Gewicht der großen Gans sei: D.

Das Gewicht der kleinen Gans sei: E.

Hermann Mauel war ein Gemütsmensch und kam immer auf den letzten Drücker irgendwohin. Einmal angekommen, kam er dann aber so richtig in Fahrt. So auch an den meisten Markttagen.

Sein Freund Paul berichtet von einem Tag, bei dem Hermann in genau den letzten 30 Minuten des Marktes die Hälfte seines Geldes ausgegeben hat, so dass er danach die gleiche Anzahl Pfennige besaß wie vorher DM und halb soviele DM wie vorher Pfennige.

Die Menge des ausgegebenen Geldes + 2 Pfennige sei: F.

Das Final findet ihr bei

N 50° (( 5 * D ) : E ) - 1 . ( F - A - B - 6C + D )

E 006° ( (D : E )* (B : 10 )) + 1 . ( F : ( E - 1 )) + (( D : E ) + 1) - ( A + B )

Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf geochecker.com überprüfen. GeoChecker.com.

Additional Hints (Decrypt)

S Qnf Xbzzn rvasnpu jrtynffra ! Qre pnpur orsvaqrg fvpu AVPUG nhs qrz Ivruznexg.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)